In vRealize Operations Manager generierte Warnungen werden in den Warnungslisten angezeigt. Sie verwenden die Warnungsliste, um Probleme in Ihrer Umgebung zu untersuchen und zu beheben.

Vorbereitungen

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

In diesem Szenario untersuchen und beheben Sie die Ursache der Warnung Virtuelle Maschine hat einen unerwartet hohen CPU-Workload. Die Warnung wird möglicherweise für mehr als eine virtuelle Maschine generiert.

Prozedur

  1. Klicken Sie im linken Fensterbereich von vRealize Operations Manager auf das Symbol Warnungen.
  2. Klicken Sie im linken Bereich auf die Warnungslisten Systemzustand.
  3. Um die Liste der VM-Warnungen zu beschränken, klicken Sie in der Symbolleiste auf Alle Filter.
    1. Wählen Sie im Dropdown-Menü Objekttyp aus.
    2. Geben Sie im Textfeld Virtuelle Maschine ein.
    3. Klicken Sie auf OK.

    In der Warnungsliste werden nur Warnungen angezeigt, die sich auf virtuelle Maschinen beziehen.

  4. Um die Warnungen nach Name aufzurufen, geben Sie hohen CPU-Workload im Textfeld Schnellfilter (Name) ein.
  5. Klicken Sie in der Liste auf die Warnung Virtuelle Maschine hat einen unerwartet hohen CPU-Workload.

    Die Registerkarte Warnungsdetails – Übersicht für die generierte Warnung und das betroffene Objekt erscheint.

  6. Lesen Sie die Informationen auf der Registerkarte Übersicht durch.

    Option

    Auswertungsverfahren

    Warnungsbeschreibung

    Lesen Sie die Beschreibung, damit Sie die Warnung besser verstehen.

    Empfehlungen

    Nehmen Sie an, dass die Umsetzung einer oder mehrerer Empfehlungen die Ursache der Warnung beheben wird?

    Was ist die Ursache des Problems?

    Stützen die ausgelösten Symptome die Empfehlungen? Widersprechen die anderen ausgelösten Symptome der Empfehlung, sodass Sie die Ursachen weiter untersuchen müssen?

    In diesem Beispiel deuten die ausgelösten Symptome darauf hin, dass der CPU-Bedarf der virtuellen Maschinen eine kritische Stufe erreicht hat und die VM-Anomalie allmählich hoch wird.

    Nicht ausgelöste Symptome

    Manche Warnungen werden nur dann generiert, wenn alle Symptome ausgelöst wurden. Andere wiederum werden konfiguriert, um eine Warnung dann zu generieren, wenn nur eine von mehreren Symptomen ausgelöst wird. Falls Sie nicht ausgelöste Symptome haben, sollten Sie diese im Rahmen der ausgelösten Alarme bewerten.

    Stützen die nicht ausgelösten Symptome die Empfehlungen? Deuten die nicht ausgelösten Symptome darauf hin, dass Empfehlungen nicht zutreffend sind und Sie die Ursache der Warnung weiter untersuchen müssen?

  7. Um die Warnung basierend auf der Empfehlung, in der Gastanwendungen zu überprüfen, ob die hohe CPU-Auslastung ein erwartetes Verhalten ist, aufzulösen, klicken Sie in der Symbolleiste des mittleren Bereichs auf das Menü Aktion und wählen Sie Virtuelle Maschine in vSphere Client öffnen.
    1. Melden Sie sich bei der vCenter Server-Instanz unter Verwendung Ihrer vSphere-Anmeldedaten an.
    2. Starten Sie die Konsole für die virtuelle Maschine und identifizieren Sie die Gastanwendungen, die CPU-Ressourcen verbrauchen.
  8. Um die Warnung basierend auf der Empfehlung, dieser virtuellen Maschine mehr CPU-Kapazität hinzufügen, aufzulösen, klicken Sie auf CPU-Anzahl für VM festlegen.
    1. Geben Sie im Textfeld Neue CPU einen neuen Wert ein.

      Der angezeigte Wert ist die berechnete empfohlene Größe. Falls vRealize Operations Manager die virtuelle Maschine für sechs oder mehr Stunden überwacht hat, erscheint je nach Umgebung die Metrik „Empfohlene CPU-Größe“.

    2. Wählen Sie die folgenden Optionen, um das Ausschalten zu erlauben oder ein Snapshot zu erstellen, je nachdem, wie die virtuellen Maschinen konfiguriert sind.

      Option

      Beschreibung

      Ausschalten zulässig

      Fährt die virtuelle Maschine herunter oder schaltet sie aus, bevor der Wert geändert wird. Wenn VMware Tools installiert ist und ausgeführt wird, wird die virtuelle Maschine heruntergefahren. Wenn VMware Tools nicht installiert ist oder nicht ausgeführt wird, wird die virtuelle Maschine unabhängig vom Zustand des Betriebssystems ausgeschaltet.

      Unabhängig davon, ob die Aktion die virtuelle Maschine herunterfährt oder ausschaltet, müssen Sie berücksichtigen, ob das Objekt eingeschaltet ist und welche Einstellungen angewendet werden.

      Snapshot

      Erstellt einen Snapshot der virtuellen Maschine, bevor Sie CPUs hinzufügen.

      Wird die CPU geändert, während „CPU-Hotplug“ aktiviert ist, wird der Snapshot bei ausgeführter virtueller Maschine erstellt, wodurch mehr Festplattenplatz belegt wird.

    3. Klicken Sie auf OK.

    Die Aktion fügt die empfohlene Anzahl der CPUs zur virtuellen Zielmaschine hinzu.

  9. Lassen Sie nach der Implementierung der empfohlenen Änderungen mehrere Erfassungszyklen ausführen und überprüfen Sie die Warnungsliste.

Nächste Maßnahme

Wenn nach einigen Zyklen die Warnung nicht wieder erscheint, wurde sie aufgelöst. Wenn sie wieder erscheint, ist eine weitere Fehlersuche erforderlich. Ein alternatives Szenario für die Fehlersuche bei Warnungen finden Sie unter Benutzerszenario: In Ihrem Posteingang geht eine Warnung ein.