Implementieren Sie alle Best Practices, wenn Sie eine Produktionsinstanz von vRealize Operations Manager bereitstellen.

Analyseknoten

Analyseknoten bestehen aus einem Primär-Knoten, einem primären Replikatknoten und aus Datenknoten.
Hinweis: Der Master-Knoten wird jetzt als Primär-Knoten bezeichnet. Der Master-Replikatknoten wird jetzt als primärer Replikatknoten bezeichnet.
  • Stellen Sie Analyseknoten im selben vSphere-Cluster bereit, sofern die fortlaufende Verfügbarkeit nicht aktiviert ist.
  • Stellen Sie Analyseknoten mit derselben Festplattengröße in einem Speicher desselben Typs bereit.
  • Wenn Sie die kontinuierliche Verfügbarkeit aktivieren, teilen Sie Analyseknoten basierend auf Ihrem physischen Standort in Fehlerdomänen auf.
  • Wenden Sie je nach Größen- und Leistungsanforderungen für Analyseknoten DRS-Antiaffinitätsregeln an, um sicherzustellen, dass sich die Knoten auf unterschiedlichen Datenspeichern befinden.
  • Legen Sie Speicher-DRS für alle vRealize Operations Manager-Analyseknoten auf manuell fest.
  • Wenn Sie Analyseknoten in einem hochgradig konsolidierten vSphere-Cluster bereitstellen, konfigurieren Sie Ressourcenreserven, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Stellen Sie sicher, dass sich das Verhältnis virtuelle CPU zu physischer CPU nicht negativ auf die Leistung der Analyseknoten auswirkt, indem Sie die CPU-Bereitschaftszeit und CPU Co-Stop überprüfen.
  • Analyseknoten haben eine größere Anzahl an vCPUs, um die Leistung der Analyseberechnung für jeden Knoten sicherzustellen. Überwachen Sie die CPU-Bereitschaftszeit und CPU Co-Stop, um sicherzustellen, dass die Analyseknoten sich nicht gegenseitig CPU-Kapazität streitig machen.
  • Wenn die Dimensionierungsrichtlinie mehrere Konfigurationen für die gleiche Anzahl von Objekten bereitstellt, verwenden Sie die Konfiguration, die die geringste Anzahl Knoten aufweist. Wenn beispielsweise die Anzahl der Sammlungen 120.000 beträgt, konfigurieren Sie den Cluster mit vier extragroßen Knoten anstelle von 12 großen Knoten.
  • Stellen Sie zusätzlich eine gerade Anzahl von Knoten bereit, um die kontinuierliche Verfügbarkeit zu ermöglichen. Wenn es sich bei der aktuellen Konfiguration um eine ungerade Anzahl an Analyseknoten handelt, stellen Sie einen zusätzlichen Analyseknoten bereit, um eine gleichmäßige Zuweisung zu erreichen.

Remote-Collector-Knoten

Remote-Collector-Knoten sind zusätzliche Clusterknoten, mit denen vRealize Operations Manager mehr Objekte in den Bestand zur Überwachung aufnehmen kann.

  • Stellen Sie Remote-Collector-Knoten bereit, wenn der Cluster online ist.
  • Stellen Sie Remote-Collector-Knoten nacheinander bereit. Wenn Sie mehrere Remote-Collector parallel hinzufügen, kann das zu einem Cluster-Ausfall führen.

Zeugenknoten

Ein Zeugenknoten ist erforderlich, wenn die kontinuierliche Verfügbarkeit zur Verwaltung der Analyseknoten in den Fehlerdomänen aktiviert wurde.

  • Stellen Sie den Zeugenknoten bereit, bevor Sie die kontinuierliche Verfügbarkeit aktivieren.
  • Stellen Sie den Zeugenknoten mithilfe der Zeugenkonfiguration bereit.
  • Stellen Sie den Zeugenknoten in einem anderen Cluster von den Analyseknoten getrennt bereit.

Managementpakete und Adapter

Verschiedene Managementpakete und Adapter haben spezielle Konfigurationsanforderungen. Stellen Sie sicher, dass Sie mit allen Voraussetzungen vertraut sind, bevor Sie eine Lösung installieren und die Adapterinstanz konfigurieren.

  • Verwenden Sie Remote-Collector-Gruppen, um die Datenerfassung in Fehlerdomänen zu teilen, wenn die kontinuierliche Verfügbarkeit aktiviert ist.

vRealize Application Remote Collector- und Telegraf-Agenten

  • Stellen Sie vRealize Application Remote Collector auf demselben vCenter Server wie die Endpunkt-VMs bereit, auf denen Sie Telegraf-Agenten bereitstellen möchten.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Betriebssystemplattform von vRealize Application Remote Collector unterstützt wird und die aktuellen Versionen von Windows und Linux OS unterstützt werden.
  • Die Systemzeiten müssen zwischen vRealize Application Remote Collector, Endpunkt-VMs, dem vCenter Server, dem ESX-Host und vRealize Operations Manager synchron sein. Um die Synchronität sicherzustellen, verwenden Sie Network Time Protocol (NTP).
  • Deaktivieren Sie UAC auf Endpoint-VMs, bevor Sie den Telegraf Agent installieren. Falls dies aufgrund von Sicherheitseinschränkungen nicht möglich ist, finden Sie in KB-Artikel 70780 ein Skript zur Umgehung des Problems.
  • Stellen Sie sicher, dass die aktuelle Version von VMware Tools auf der Endpunkt-VM installiert ist, auf der Sie den Telegraf-Agent bereitstellen möchten.
  • Um Telegraf-Agenten auf Endpunkt-VMs bereitzustellen, stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen für das für die Bereitstellung verwendete Benutzerkonto erfüllt sind:
    Windows – Beim Benutzerkonto muss es sich um Folgendes handeln:
    • Ein Administratorkonto
    • Ein Nicht-Administratorkonto, das Mitglied der integrierten Administratorgruppe ist

    Linux – Beim Benutzerkonto muss es sich um Folgendes handeln:

    • Ein Root-Benutzer mit allen Berechtigungen
    • Ein Nicht-Root-Benutzer mit allen Berechtigungen
    • Ein Nicht-Root-Benutzer mit bestimmten Berechtigungen

    Weitere Informationen finden Sie unter „Voraussetzungen für das Benutzerkonto“ im Konfigurationshandbuch für vRealize Operations Manager.

Bereitstellungsformate

Stellen Sie vRealize Operations Manager mit derselben vApp-Version von vRealize Operations Manager für die folgenden Knotentypen bereit:
  • Primär
  • Primäres Replikat
  • Daten
  • Remote-Collector
  • Zeuge

Weitere Informationen finden Sie im Bereitstellungs- und Konfigurationshandbuch für die vApp vRealize Operations Manager.