Das Dashboard Leistung des Live!-Clusters informiert Sie live darüber, ob die Anforderungen der VMs von deren zugrunde liegenden Computing-Clustern erfüllt werden. Dieses Dashboard konzentriert sich auf die CPU, den Arbeitsspeicher und die Leistung der-Cluster. Verwenden Sie dieses Dashboard, um anzuzeigen, ob ein Problem bei der Erfüllung der Anforderungen der VMs besteht und ob eine Unausgeglichenheit innerhalb eines Clusters vorliegt. Das Dashboard Leistung des Live!-Clusters ist das primäre Dashboard und ergänzt das Dashboard Leistung des Live!-Clusters, welches das sekundäre Dashboard ist. Dieses sekundäre Dashboard zeigt an, ob das Leistungsproblem durch eine hohe Nutzung verursacht wird. Das primäre Dashboard beantwortet die Frage „Funktioniert unsere IaaS?“, während das sekundäre Dashboard eine Antwort auf die Frage „Arbeitet unsere IaaS schwer?“ gibt.

Technische Erwägungen

Das Dashboard Leistung des Live!-Clusters zeigt drei Heatmaps an. Die Heatmaps ergänzen sich gegenseitig und müssen zusammen verwendet werden. Der Speicherort jedes Clusters und der ESXi-Hosts innerhalb dieser Cluster ist in allen Heatmaps identisch. Mit der festen Positionierung können Sie vergleichen, ob das Problem durch Arbeitsspeicherkonflikt, „CPU-Bereitschaft“ oder „CPU Co-Stopp“ verursacht wird.

Die Größen der einzelnen Cluster und ESXi-Hosts sind konstant. Die variable Dimensionierung führt zu einer Ablenkung und kann zu kleinen Verschachtelungen führen, wodurch die Lesevorgänge erschwert werden.

Der Fokus der Leistung liegt auf der Population und nicht auf einer einzelnen VM. Es handelt sich hierbei nicht um ein Dashboard zur Fehlerbehebung bei einer einzelnen VM, sondern um ein Dashboard, das sich auf das Infrastruktur-Problem konzentriert. Da der Infrastruktur-Indikator mathematisch eine Zusammenfassung von VM-Leistungsindikatoren ist, müssen Sie über eine richtige Rollup-Strategie verfügen. Als Ziel ist es, eine Frühwarnung auszugeben, nicht den Durchschnitt als Rollup-Methode zu verwenden. Verwenden Sie den Prozentsatz der Population, der einen Schwellenwert überschreitet. Es wird ein strenger Schwellenwert festgelegt, um eine Frühwarnung zu erhalten.

Wie wird das Dashboard verwendet?

Überprüfen Sie die Heatmaps Arbeitsspeicherkonflikt, CPU-Bereitschaft und CPU Co-Stopp und prüfen Sie, ob andere Farben als die Farbe Grün vorhanden sind.
  • Grün weist darauf hin, dass fast 100 % der VMs die angeforderte CPU und den angeforderten Arbeitsspeicher erhalten haben. Der Schwellenwert wird so festgelegt, dass die Heatmap rot wird, wenn 10 % der VM-Population nicht die angeforderten Ressourcen erhalten.
  • Rot weist auf eine Frühwarnung hin. Damit eine proaktive Erkennung und proaktive Maßnahmen zur Behebung möglich sind, werden strenge Schwellenwerte verwendet. Die Heatmap kann aufgrund der hohen Norm, die angewendet wird, auch dann, wenn noch keine Beanstandung vom Besitzer der VM vorliegt, auf Rot umschalten.
  • Das Hellgrau zeigt an, dass auf dem Host keine VM ausgeführt wird und dass die Metrik keine Berechnung ausführt.
Prüfen Sie, ob eine Unausgeglichenheit vorliegt.
  • Es gibt zwei Arten von Unausgeglichenheit, und zwar Unausgeglichenheit zwischen den Clustern und Unausgeglichenheit zwischen den Ressourcentypen.
  • Die ESXi-Hosts werden nach dem Cluster gruppiert, sodass die Unausgeglichenheit innerhalb eines Clusters problemlos erkannt werden kann. Die Unausgeglichenheit des Clusters ist eine reale Möglichkeit, und sie wird am besten überwacht und nicht nur angenommen.
  • Wenn die drei Heatmaps Unterschiede aufweisen, gibt es eine Unausgeglichenheit zwischen den Ressourcen. Wenn beispielsweise der Arbeitsspeicherkonflikt meistens rot ist, die beiden CPU-Heatmaps jedoch grün, bedeutet dies, dass eine Unausgeglichenheit zwischen Arbeitsspeicher und CPU vorliegt.
  • Wenn ein einzelner ESXi-Host eine andere Farbe über die drei Heatmaps hinweg anzeigt, weist dies darauf hin, dass eine Unausgeglichenheit zwischen den CPU- und den Arbeitsspeicherressourcen auf dem Host vorliegt.
Führen Sie für den Operator „NOC“ einen Drilldown durch, indem Sie eine der VMs auf der Heatmap auswählen.
  • Das Widget Trends des ausgewählten ESXi-Hosts zeigt dann die Leistungsindikatoren automatisch an. Klicken Sie zum Ausblenden einer beliebigen Metrik auf den in der Legende befindlichen Namen.

Konfigurieren Sie als Teil der Bereitstellung die automatische Rotation im Bereich NOC-Dashboards. Wenn Sie sich ein Dashboard anzeigen lassen möchten, können Sie das Menü vRealize Operations Cloud mithilfe der Funktion „URL-Freigabe“ entfernen. Dadurch wird die gesamte Benutzerschnittstelle darstellbar und ermöglicht es Ihnen, sich auf das Dashboard zu konzentrieren.

Zu beachtende Punkte

  • Sie können die Festplattenlatenz hinzufügen, wenn Sie über den Bildschirmplatz verfügen. Verwenden Sie den Indikator „Prozentsatz der Verbraucher mit Festplattenlatenz (%)“. Er ist Teil eines Datenspeicherobjekts und nicht eines Clusters, da eine VM in einem Cluster über Festplatten verfügen kann, die über mehrere Datenspeicher hinweg angeordnet sind. Organisieren Sie diese Speicherleistung nach Datencenter und nicht nach dem Cluster.