Plug-Ins für Dienste oder Plug-Ins für allgemeine Zwecke bieten Funktionen, die als Dienst innerhalb von Orchestrator angesehen werden können.

Abbildung 1. Architektur der Plug-Ins für Dienste


Plug-Ins für Dienste

Plug-Ins für Dienste stellen generische Bibliotheken oder Dienstprogramme für Orchestrator bereit, wie XML, SSH oder SOAP. Die folgenden in Orchestrator verfügbaren Plug-Ins sind Beispiele für Dienst-Plug-Ins.

JDBC-Plug-In

Damit können Sie jede Datenbank in einem Workflow verwenden.

Mail-Plug-In

Damit können Sie E-Mails in einem Workflow senden.

SSH-Plug-In

Damit können Sie SSH-Verbindungen öffnen und Befehle in einem Workflow ausführen.

XML-Plug-In

Damit können Sie XML-Dokumente in einem Workflow verwalten.

Plug-Ins für Dienste haben die folgenden Merkmale:

Komplexität

Plug-Ins für Dienste weisen einen Komplexitätsgrad von niedrig bis mittel auf. Plug-Ins für Dienste machen eine spezifische Bibliothek oder Teile einer Bibliothek innerhalb von Orchestrator zugänglich, um konkrete Funktionen bereitzustellen. Das XML-Plug-In fügt beispielsweise der Orchestrator-JavaScript-API eine Implementierung eines DOM (Document Object Model)-XML-Parsers hinzu.

Größe

Plug-Ins für Dienste weisen eine relativ kleine Größe auf. Sie erfordern denselben grundlegenden Satz an Klassen wie alle Plug-Ins sowie weitere Klassen, die neue Skriptobjekte für neue Funktionen bieten.

Bestandsliste

Plug-Ins für Dienste benötigen eine kleine Bestandsliste von Objekten, um zu funktionieren, oder sie benötigen überhaupt keine Bestandsliste. Plug-Ins für Dienste haben ein generisches und ein kleines Objektmodell. Daher müssen Sie dieses Modell in der Orchestrator-Bestandsliste überhaupt nicht zeigen.