Sie müssen alle Workflowelement-Eingabe- und Ausgabeparameter an Workflowattribute binden. Bindungen legen Daten in den Elementen fest und definieren die Ausgabe und das Ausnahmeverhalten der Elemente. Verknüpfungen definieren den logischen Fluss des Workflows, während Bindungen den Datenfluss definieren.

Um Daten in einem Element festzulegen, Ausgabeparameter vom Element nach der Verarbeitung zu generieren und eventuelle Fehler bei Ausführung des Elements zu verarbeiten, müssen Sie die Elementbindung einrichten.

IN-Bindungen

Legen Sie die eingehenden Daten eines Schemaelements fest. Sie binden die lokalen Eingabeparameter des Elements an die Quell-Workflowattribute. Die Registerkarte IN zeigt die Eingabeparameter des Elements in der Spalte „Lokale Parameter“ an. Die Registerkarte IN zeigt die Workflowattribute an, an die der lokale Parameter in der Spalte „Quellparameter“ gebunden wird. Die Registerkarte zeigt auch den Parametertyp und eine Beschreibung des Parameters an.

OUT-Bindungen

Ändern Sie Workflowattribute und generieren Sie Ausgabeparameter, nachdem ein Element ausgeführt wurde. Die Registerkarte OUT zeigt die Ausgabeparameter des Elements in der Spalte „Lokale Parameter“ an. Die Registerkarte OUT zeigt die Workflowattribute an, an die der lokale Parameter in der Spalte „Quellparameter“ gebunden wird. Die Registerkarte zeigt auch den Parametertyp und eine Beschreibung des Parameters an.

Ausnahmebindungen

Link zu Ausnahmehandler, wenn bei einem Element während der Ausführung eine Ausnahme auftritt.

IN-Bindungen lesen Werte aus dem gebundenen Quellparameter. OUT-Bindungen schreiben Werte in den gebundenen Quellparameter.

Sie müssen IN-Bindungen verwenden, um jedes Attribut oder jeden Eingabeparameter, das bzw. den Sie verwenden, in einem Schemaelement an ein Workflowattribut zu binden. Wenn das Element die Werte der Eingabeparameter ändert, die es bei Ausführung erhält, müssen Sie sie an ein Workflowattribut mit einer OUT-Bindung binden. Durch Binden der Ausgabeparameter des Elements an Workflowelemente können andere Elemente, die ihm im Workflowschema folgen, diese Ausgabeparameter als ihre Eingabeparameter verwenden.

Ein häufiger Fehler beim Erstellen von Workflows ist, Ausgabeparameterwerte nicht zu binden, um so die Änderungen des Elements an den Workflowattributen widerzuspiegeln.

Wichtig:

Wenn Sie ein Element hinzufügen, für das Eingabe- und Ausgabeparameter eines Typs erforderlich sind, den Sie bereits im Workflow definiert haben, legt Orchestrator die Bindungen für diese Parameter fest. Sie müssen überprüfen, ob Orchestrator die korrekten Parameter bindet, falls der Workflow verschiedene Parameter des gleichen Typs definiert, an den das Element gebunden werden kann.