Orchestrator erfordert eine Datenbank zum Speichern von Workflows und Aktionen.

Wenn Sie die Orchestrator Appliance herunterladen und bereitstellen, wird der Orchestrator-Server zum Einsatz mit der in der Appliance verteilten PostgreSQL-Datenbank vorkonfiguriert. Die Standardkonfiguration der Orchestrator Appliance-Datenbank ist bereit für den Einsatz in Produktionssystemen. Um jedoch Orchestrator in einer Produktionsumgebung mit hohem Arbeitsaufkommen verwenden zu können, müssen Sie eine eigene Datenbank einrichten und Orchestrator aus dem Control Center für die Arbeit mit dieser Datenbank konfigurieren.

Orchestrator-Server unterstützt Oracle-, Microsoft SQL Server- und PostgreSQL-Datenbanken.

Der gemeinsame Workflow für das Einrichten der Orchestrator-Datenbank besteht aus folgenden Schritten:

  1. Erstellen Sie eine Datenbank. Weitere Informationen zum Erstellen einer Datenbank finden Sie in der Dokumentation Ihres Datenbankherstellers.

  2. Aktivieren Sie die Remoteverbindungen für die Datenbank.

  3. Konfigurieren Sie die Datenbankverbindungsparameter. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Orchestration-Datenbankverbindung.

Wenn Sie planen, einen Orchestrator-Cluster einzurichten, müssen Sie die Datenbank so konfigurieren, dass sie mehrere Verbindungen akzeptiert. Damit kann sie Verbindungen von verschiedenen Orchestrator-Serverinstanzen im Cluster akzeptieren.

Die Konfiguration der Datenbank kann die Leistung von Orchestrator beeinflussen. Installieren Sie die Datenbank auf einer anderen Maschine als derjenigen, auf der der Orchestrator-Server installiert ist. Mit diesem Ansatz ist sichergestellt, dass die JVM und der Datenbankserver nicht dieselbe CPU, denselben Arbeitsspeicher und dasselbe E/A-System verwenden.

Der Standort der Datenbank ist wichtig, weil fast jede Aktivität auf dem Orchestrator-Server Vorgänge in der Datenbank auslöst. Zur Vermeidung von Latenz in der Datenbankverbindung richten Sie eine Verbindung zu dem Datenbankserver ein, der geografisch dem Orchestrator-Server am nächsten und in einem Netzwerk mit der besten verfügbaren Bandbreite liegt.

Die Größe der Orchestrator-Datenbank variiert je nach der Konfiguration und der Art, wie Workflowtoken verarbeitet werden. Weisen Sie rund 50 KB für jedes vCenter Server-Objekt und 4 KB für jede Workflow-Ausführung zu.

ACHTUNG:

Vergewissern Sie sich, dass mindestens 1 GB Festplattenspeicher auf der Maschine verfügbar ist, auf der die Orchestrator-Datenbank installiert ist.

Unzureichender Festplattenspeicher kann dazu führen, dass der Orchestrator-Server und der Client nicht ordnungsgemäß funktionieren.