Versionshinweise zu VMware vSphere Replication 6.0

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VMware vSphere Replication 6.0.0.3 | 17. Mai 2016 | Build 3845888

VMware vSphere Replication 6.0.0.2 | 23. März 2016 | Build 3656322

VMware vSphere Replication 6.0.0.1 | 12. Mai 2015 | Build 2718739

VMware vSphere Replication 6.0 | 12. März 2015 | Build 2568808

Letzte Aktualisierung: 23. März 2017

Überprüfen Sie, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zu den Patch-Versionen von vSphere Replication 6.0.0.x finden Sie in dem entsprechenden Abschnitt.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Lokalisierung

VMware vSphere Replication 6.0 ist in den folgenden Sprachen verfügbar:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Vereinfachtes Chinesisch
  • Traditionelles Chinesisch

Neuigkeiten

Die folgenden Funktionen sind in dieser Version neu:

  • Komprimierung des Netzwerkdatenverkehrs: Replizierte Daten werden nun optional komprimiert, bevor sie über das Netzwerk versendet werden. Dadurch reduziert sich die für die Replizierung benötigte Zeit und es wird weniger Netzwerkbandbreite benötigt.
  • Stilllegung des Linux-Gastbetriebssystems: Einführung in den Dienst zur Stilllegung von Linux-Gastbetriebssystemen zur Bereitstellung der Absturzkonsistenz für replizierte Linux-basierte VMs auf Dateisystemebene.
  • Netzwerkisolation: Der Verwaltungs- und Replizierungsdatenverkehr kann auf verschiedene Netzwerke aufgeteilt werden.
  • Erhöhte Produktskalierbarkeit: Jeder vSphere Replication Management Server kann maximal 2000 gleichzeitige Replizierungen für die Replizierung konfigurieren und verwalten. Bisher waren nur 500 Replizierungen möglich.
  • Leistungsverbesserungen: Es wurden zahlreiche Verbesserungen an der hostbasierten Replizierungs-Engine vorgenommen, um die Leistung zu steigern und die Menge an Daten zu minimieren, die über das Netzwerk übertragen wird. Dies führt zu schnelleren Erstsynchronisierungen.
  • Interoperabilität mit VMware vSphere Storage DRS an der Ziel-Site: vSphere Storage DRS kann nun Replikatfestplatten von replizierten virtuellen Maschinen an der Ziel-Site erkennen. Wenn vSphere Storage DRS eine Verschiebung von Replikatfestplatten zwischen Datenspeichern einleiten muss, übernimmt vSphere Replication nahtlos und automatisch die Verschiebung auf den neuen Datenspeicher. Dadurch entfällt die Notwendigkeit eines manuellen Eingriffs durch Administratoren.
  • In vSphere Replication 6.0 ist die Funktion, die sich um die Umschaltung des TCP-Ports für Replizierungsdatenverkehr von Port 31031 auf Port 44046 am Ende der Erstsynchronisierung kümmert, nicht mehr vorhanden. Der Replizierungsdatenverkehr verwendet nun permanent den Port 31031. Für das Traffic-Shaping können Benutzer die Netzwerkisolationsfunktion verwenden.
    Bestehende Replizierungen sind während eines Upgrades von vSphere Replication nicht betroffen und müssen wegen dieses Wechsels nicht neu konfiguriert werden. Bestehende Replizierungen verwenden weiterhin den TCP-Port 44046, bis sie aus irgendeinem anderen Grund neu konfiguriert werden.

Produktdokumentation

Zusätzlich zu den vorliegenden Versionshinweisen steht der Dokumentationssatz für vSphere Replication 6.0 zur Verfügung, der aus folgenden Komponenten besteht:

Der Dokumentationssatz für die VMware vCloud Air-Notfallwiederherstellung besteht aus folgenden Komponenten:

Lizenzieren und Integrieren von vCloud Suite

Sie können vSphere Replication 6.0 einzeln oder als Teil der vCloud Suite 6.0 lizenzieren. Sie sollten die Ihnen zur Verfügung stehenden Lizenzierungs- und Integrationsoptionen berücksichtigen.

Einige vCloud Suite-Komponenten sind als eigenständige Produkte verfügbar und werden als solche pro virtueller Maschine lizenziert. Wenn die Produkte Teil von vCloud Suite sind, werden sie pro CPU lizenziert. Die Anzahl der virtuellen Maschinen auf CPUs, die mit vCloud Suite lizenziert sind, ist unbegrenzt.

Sie können die Funktionen von vSphere Replication mit anderen Komponenten von vCloud Suite kombinieren, um den vollen Funktionsumfang des softwaredefinierten Datencenters auszunutzen. Weitere Angaben finden Sie in vCloud Suite: Übersicht über die Architektur und Nutzungsszenarien.

Installation

Laden Sie die Datei "vSphere Replication .zip" herunter und entpacken Sie sie. Die Datei "vSphere Replication 6.0 .zip" enthält zwei OVF-Dateien. Sie können jedes Paket mithilfe des Assistenten für die OVF-Bereitstellung im vSphere Web Client bereitstellen:

  1. vSphere_Replication_OVF10.ovf: Verwenden Sie diese Datei, um alle vSphere Replication-Komponenten zu installieren, einschließlich des vSphere Replication-Verwaltungsservers und eines vSphere Replication-Servers.
  2. vSphere_Replication_AddOn_OVF10.ovf: Verwenden Sie diese Datei, um einen optionalen zusätzlichen vSphere Replication-Server zu installieren.

Weitere Informationen zur Installation finden Sie im Abschnitt über die Installation von vSphere Replication im vSphere Replication-Dokumentationscenter.

Upgrade von vSphere Replication

Das herunterladbare ISO-Image ist die einzige Möglichkeit für ein Upgrade von vSphere Replication 5.5.1 oder 5.8 auf vSphere Replication 6.0. Mit vSphere Update Manager oder dem offiziellen VMware-Update-Repository der VAMI (Virtual Appliance Management Interface) der vSphere Replication-Appliance können Sie kein Upgrade für vSphere Replication von Version 5.5.1 oder 5.8 auf Version 6.0 durchführen. Weitere Informationen zu den unterstützten Versionen finden Sie in der Kompatibilitätsmatrix.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie ein Upgrade beginnen, überprüfen Sie, ob die vSphere Replication-Appliance über eine OVF-Umgebung bzw. einen OVF-Kontext verfügt. Informationen dazu finden Sie unter Überprüfen und Wiederherstellen des OVF-Kontexts der vSphere Replication-Appliance (2106709).

Lesen Sie unbedingt den Abschnitt Upgrade unter "Bekannte Probleme".

Die Vorgehensweise zur Durchführung eines Upgrades auf vSphere Replication 6.0 finden Sie unter Durchführen eines Upgrades von vSphere Replication unter Verwendung des herunterladbaren ISO-Images.

Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication

Die Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication 6.0 sind in der VMware Knowledgebase dokumentiert. Informationen dazu finden Sie unter Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication 6.0 (KB 2102453).

Hinweis: Zur Unterstützung von mehr als 500 Replizierungen pro vSphere Replication Management-Server ist eine zusätzliche Konfiguration von vSphere Replication erforderlich. Informationen dazu finden Sie unter Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication 6.0 und Konfigurieren von aktualisierten vSphere Replication-Appliances für die Unterstützung von bis zu 2000 Replizierungen.

Open Source-Komponenten

Informationen über Copyright und Lizenzen für die Open Source-Softwarekomponenten, die im Lieferumfang von vSphere Replication 6.0 enthalten sind, finden Sie auf der vSphere gewidmeten Seite mit Informationen zur Offenlegung von Open Source-Programmen.

Probleme und Einschränkungen von vSphere Replication 6.0

Damit die Replizierung virtueller Maschinen erfolgreich verläuft, muss vor dem Start der Replizierung sichergestellt werden, dass die virtuelle Infrastruktur bestimmte Grenzwerte berücksichtigt.

  • vSphere Replication unterstützt keine Datenspeicher mit NFS v 4.1.
  • vSphere Replication unterstützt keine Stilllegung von VSS auf virtuellen Volumes.
  • vSphere Replication unterstützt vSphere APIs für E/A-Filter weder auf Quell- noch auf Ziel-Sites. Sie können eine virtuelle Maschine, die einer VM-Speicherrichtlinie mit E/A-Filtern zugeordnet ist, nicht replizieren oder solch eine Richtlinie der Replizierungs-Ziel-VM zuordnen. Stellen Sie vor der Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Replizierung sicher, dass die ihr zugewiesene VM-Speicherrichtlinie keine E/A-Filter enthält. Weisen Sie virtuellen Maschinen, die bereits für die Replizierung konfiguriert sind, keine VM-Speicherrichtlinien mit E/A-Filtern zu.
  • Replizierungsstatistiken und -berichte sind nicht für Benutzer verfügbar, die vSphere Replication 6.0 auf vCenter Server 5.1 ausführen.
  • Die Bereitstellung von mehr als einer vSphere Replication-Appliance führt zu einer Warnung auf dem Startbildschirm. Daraufhin muss eine Benutzerbestätigung eingegeben werden, um den Vorgang fortzusetzen, alle Replizierungen neu zu konfigurieren oder um die neue Appliance herunterzufahren, sodass sie keine Störungen bei der alten Appliance verursacht. Diese Situation tritt nicht auf, wenn mehr als ein vSphere Replication-Server bereitgestellt wird.
  • Jeder vSphere Replication-Verwaltungsserver kann maximal 2000 replizierte virtuelle Maschinen verwalten. Informationen dazu finden Sie unter Konfigurieren von aktualisierten vSphere Replication-Appliances für die Unterstützung von bis zu 2000 Replizierungen (KB 2102463) und Anforderungen an die Umgebung... (KB 2107869).
  • vSphere Replication unterstützt eine maximale Festplattengröße von 62 TB. Wenn Sie versuchen, die Replizierung auf einer virtuellen Maschine mit einer Festplatte, die größer als 62 TB ist, zu aktivieren, führt die virtuelle Maschine keinen Replizierungsvorgang durch und wird nicht eingeschaltet.
  • vSphere Replication unterstützt IBM DB2 als vSphere Replication-Datenbank nicht mehr. Die Unterstützung für DB2 als unterstützte Datenbank für vCenter Server 5.5 wurde ebenfalls beendet. Wenn Sie DB2 als externe vSphere Replication-Datenbank verwenden, wenden Sie sich an den VMware-Support für Anweisungen zum Migrieren Ihrer Daten auf eine unterstützte Datenbank.
  • vSphere Replication unterstützt keine Upgrades für das VMware Tools-Paket in der vSphere Replication-Appliance.
  • Wenn Sie Storage DRS an der Replizierungs-Site verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie über eine homogene Host-und Datenspeicherkonnektivität verfügen, um zu verhindern, dass Storage DRS ressourcenintensive hostübergreifende Verschiebungen (Host- und Datenspeicherwechsel) von Replikatfestplatten ausführt.
  • Bei Replizierungen in der Cloud kann eine Speicher-vApp nur für eine einzige Replizierung verwendet werden.
  • Eine Anpassung von +1 Sekunde ist für 23:59 UTC am 30. Juni 2015 geplant. Diese Anpassung wirkt sich auf die vSphere Replication-Appliance aus. Weitere Informationen finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2115818.
  • NEU Für die Verwendung der Netzwerkisolationsfunktion muss für vSphere Replication der Host ESXi 6.0 oder höher sein.

Unterstützte Browserversionen

Informationen zu den unterstützten Browserversionen für vSphere Web Client finden Sie in der Dokumentation der verwendeten vSphere Web Client-Version.

VAMI ist von VMware Studio abhängig. Weitere Informationen zu unterstützten Browserversionen bei Verwendung von VAMI finden Sie unter Versionshinweise zu VMware Studio 2.5.

Verfügbare Patch-Versionen

Express-Patch-Version vSphere Replication 6.0.0.3

Freigegeben am 17. Mai 2016 | Build 3845888

  • Der Express-Patch für vSphere Replication 6.0.0.3 wendet den Fix für CVE-2016-3427 an.
Installationshinweise

Wenn Sie vSphere Replication 6.0.0.x ausführen, führen Sie ein Upgrade auf vSphere Replication 6.0.0.3 durch. Weitere Anweisungen zum Aktualisieren von vSphere Replication 6.0.0.x finden Sie unter Aktualisieren von vSphere Replication in vSphere-Replizierungsadministration.

Zum Durchführen eines Upgrades von vSphere Replication verwenden Sie ein herunterladbares ISO-Image.

Express-Patch-Version vSphere Replication 6.0.0.2

Freigegeben am 23. März 2016 | Build 3656322

  • Der Express-Patch für vSphere Replication 6.0.0.2 wendet den Fix für CVE-2015-7547 an.
Installationshinweise

Wenn Sie vSphere Replication 6.0.0.x ausführen, führen Sie ein Upgrade auf vSphere Replication 6.0.0.2 durch. Weitere Anweisungen zum Aktualisieren von vSphere Replication 6.0.0.x finden Sie unter Aktualisieren von vSphere Replication in vSphere-Replizierungsadministration.

Zum Durchführen eines Upgrades von vSphere Replication verwenden Sie ein herunterladbares ISO-Image.

vSphere Replication 6.0.0.1 Express Patch-Version

Freigegeben am 12. Mai 2015 | Build 2718739

Das JRE-Paket von Oracle (Sun) wurde auf 1.7.0_80 aktualisiert. Mit dieser Aktualisierung wurden mehrere Sicherheitsprobleme in früheren Versionen von Oracle (Sun) JRE behoben. Oracle hat die in JRE 1.7.0_80 verwendeten CVE-Bezeichner im Oracle Java SE Critical Patch Update Advisory für April 2015 dokumentiert. Die JRE-Aktualisierung beinhaltet Problemlösungen für CVE-2015-0488, CVE-2015-0478 und CVE-2015-0204.

  • Mit dem vSphere Replication 6.0.0.1 Express Patch wird die Problemlösung für CVE-2015-0488, CVE-2015-0478 und CVE-2015-0204 angewendet.
  • Das vSphere Replication 6.0.0.1 Express Patch behebt den Zeitüberschreitungsfehler, der auftritt, wenn Sie die Replizierung in der Cloud so konfigurieren, dass eine vApp als Speicher verwendet wird.
  • NEU Die Express-Patch-Version vSphere Replication 6.0.0.1 bietet jetzt Unterstützung für die Schaltsekunde im Jahr 2015.
Installationshinweise

Wenn Sie vSphere Replication 6.0.0.x einsetzen, aktualisieren Sie auf vSphere Replication 6.0.0.1. Weitere Anweisungen zum Aktualisieren von vSphere Replication 6.0.0.x finden Sie unter Aktualisieren von vSphere Replication in vSphere-Replizierungsadministration.

Zum Durchführen eines Upgrades von vSphere Replication verwenden Sie ein herunterladbares ISO-Image.

Behobene Probleme

Die folgenden Probleme wurden in dieser Version behoben.

  • Ein Zeitüberschreitungsfehler tritt auf, wenn Sie die Replizierung in der Cloud so konfigurieren, dass eine vApp als Speicher verwendet wird

    Je nach Leistung und Konnektivität der Umgebung tritt bei Ihnen möglicherweise ein Zeitüberschreitungsfehler auf, wenn Sie versuchen, eine vApp als Speicher zu konfigurieren. Die folgende Fehlermeldung erscheint sinngemäß auf der Seite Replizierungsspeicher des Assistenten Replizierung konfigurieren:
    Beim Datendienst ist ein Zeitüberschreitungsfehler aufgetreten, da eine Hintergrundaufgabe länger als 120 Sekunden gedauert hat. Weitere Details finden Sie in der Datei vsphere-client-virgo.log.

    Dieses Problem wurde behoben.

Bekannte Probleme

Die folgenden bekannten Probleme wurden beim Testen der Software erkannt. Sie helfen Ihnen, das Verhalten, auf das Sie in dieser Version treffen, besser zu verstehen.

Upgrade

Es kann sein, dass nach dem Upgrade folgende bekannte Probleme beobachtet werden.

  • Der vSphere Replication Management-Dienst wird nach dem Upgrade nicht gestartet

    Nach dem Upgrade von vSphere Replication wird der vSphere Replication Management-Dienst (VRM) in der VAMI als "angehalten" angezeigt und die Datei /opt/vmware/hms/logs/hms-configtool.log in der virtuellen Appliance enthält java.net.ConnectException: Verbindung abgelehnt-Fehlermeldungen.

    Dieses Problem tritt auf, wenn der Upgrade-Vorgang des eingebetteten DB-Schemas fehlschlägt, weil der vPostgreSQL-Dienst nicht vollständig gestartet wurde.

    Umgehung:

    1. Melden Sie sich bei der Konsole der virtuellen Appliance als Root-Benutzer an.
    2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: $ /opt/vmware/hms/bin/hms-configtool -cmd upgrade -configfile /opt/vmware/hms/conf/hms-configuration.xml

      Das Upgrade des DB-Schemas wird gestartet.

    3. Warten Sie, bis der DB-Upgrade-Vorgang abgeschlossen ist.
    4. Navigieren Sie in der vSphere Replication-VAMI zur Registerkarte Konfiguration und schließen Sie die SSO-Registrierung der Appliance ab.
  • Fehlende vSphere Replication-Berechtigungen nach dem Upgrade der vSphere Replication-Appliance bzw. nach dem Ändern des Zertifikats oder der IP

    Wenn Sie die vSphere Replication-Appliance aktualisieren oder wenn aus einem anderen Grund eine Änderung des Zertifikats oder der IP-Adresse der vSphere Replication-Appliance erfolgt, werden die Berechtigungen, die den standardmäßigen VRM-Benutzerrollen zugeordnet sind, gelöscht.
    Dieses Problem tritt bei jedem Aufheben der Registrierung und jedem Registrieren der vSphere Replication-Erweiterung über den Erweiterungsmanager von vCenter Server auf.

    Umgehung: Klonen Sie die vordefinierten VRM-Rollen und erstellen Sie Ihre benutzerdefinierten Rollen vor dem Aktualisieren der vSphere Replication-Appliance bzw. vor dem Ändern des Zertifikats oder der IP-Adresse. Die Berechtigungen, die benutzerdefinierten Rollen zugewiesen sind, werden nicht entfernt.

  • Die Virtual Appliance Management Interface (VAMI) von vSphere Replication ist nach dem Upgrade nicht mehr verfügbar

    Nach dem Upgrade wird die vSphere Replication-VAMI geändert und Sie können im Browserfenster, das Sie vor dem Upgrade verwendet haben, nicht mehr darauf zugreifen.

    Umgehung: Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Verwenden Sie einen anderen Browser zum Öffnen der VAMI.
    • Schließen Sie den gesamten Browser und öffnen Sie ein neues Browserfenster, um die Verbindung zur VAMI herzustellen.
    • Löschen Sie den Cache Ihres Browsers.

  • Nach dem Upgrade sind vSphere Replication-Aktionen in vSphere Web Client nicht verfügbar

    Wenn Sie den Schritten in Update der vCenter Server-IP-Adresse im vSphere Replication Management-Server folgen, aber den vSphere Web Client 6.0 verwenden, bevor Sie ein Upgrade der vSphere Replication-Appliance durchgeführt haben, stehen die Replizierungsaktionen über das vSphere Replication-Plug-In nicht zur Verfügung.

    Umgehung: Starten Sie den vSphere Web Client neu.

    • Wird vCenter Server unter Windows ausgeführt, starten Sie den VMware vSphere Web Client-Dienst neu.
    • Wird vCenter Server unter Linux ausgeführt, stellen Sie eine SSH-Verbindung zum vCenter Server-System her, melden Sie sich als Root-Benutzer an und führen Sie den folgenden Befehl aus:
      service vsphere-client restart.

  • Nach einem Upgrade von 5.5.x auf 6.x können Sie nicht mehr als eine vSphere Replication-Appliance in derselben vCenter Single Sign On-Domäne registrieren

    Wenn die Appliances in Ihrer Umgebung die standardmäßigen, automatisch erzeugten und selbstsignierten vSphere Replication-Zertifikate verwenden, können Sie nicht mehr als eine vSphere Replication-Appliance in derselben Single Sign On-Domäne registrieren.
    Das Problem wird beobachtet, da in den Versionen bis 5.5.x alle automatisch erzeugten und selbstsignierten vSphere Replication-Zertifikate auf denselben allgemeinen Namen ausgestellt werden.

    Umgehung: Erzeugen Sie die selbstsignierten Zertifikate neu, indem Sie die VAMI jeder vSphere Replication-Appliance in der Single Sign On-Domäne verwenden.

  • Die vSphere Replication-Appliance wird nach dem Upgrade zu einem vSphere Replication-Server

    Wenn Sie den OVF-Kontext der vSphere Replication-Appliance vor dem Ausführen eines Upgrades nicht überprüfen und der Upgrade-Vorgang nicht fehlschlägt, wird die aktualisierte vSphere Replication-Appliance als vSphere Replication Server angezeigt. Die Daten zu den Replizierungen, die vor dem Upgrade konfiguriert wurden, gehen verloren.

    Umgehung:

  • Nach einem Upgrade von vCenter Server und vSphere Replication schlägt die Konfiguration des SSO in der vSphere Replication-VAMI mit Fehler "Fehlerhafter Exitcode: 1 fehl

    Nachdem Sie ein Upgrade des vCenter Server und vSphere Replication auf Version 6.0 durchgeführt haben, müssen Sie die Appliance bei vCenter Single Sign On registrieren. Geben Sie auf der Registerkarte "Konfiguration" der vSphere Replication-VAMI die LookupService-Adresse und die Anmeldedaten eines SSO-Administrators ein und klicken Sie auf Speichern und Dienst neu starten. Die folgende Fehlermeldung erscheint: Fehlerhafter Exitcode: 1.
    Das Problem wird beobachtet, da der aktualisierte vCenter Server seine IP-Adresse oder sein Zertifikat ändert, aber der vSphere Replication Management-Server die alte IP-Adresse und das alte Zertifikat des vCenter Server in seiner OVF-Umgebung beibehält. Als Folge schlägt die Validierung des vCenter Server fehl.

    Umgehung: Klicken Sie im vSphere Web Client mit der rechten Maustaste auf die VM des vSphere Replication Management-Servers (HMS VM) und schalten Sie sie aus und wieder ein. Dieser Vorgang erzwingt das Update der OVF-Umgebung für die VM des vSphere Replication Management-Servers.

  • Fehler: Update der dynamischen Konfigurationsrichtlinie nicht möglich, wenn NTP in einer aktualisierten vSphere Replication-Appliance konfiguriert wird

    Wenn Sie den Befehl yast2 ntp-client add server=<Zeitserver_Ihrer_Wahl> in der vSphere Replication-Appliance ausführen, um die Synchronisierung mit einem NTP-Server zu konfigurieren, wird folgende Fehlermeldung angezeigt: Fehler: Update der dynamischen Konfigurationsrichtlinie nicht möglich.

    Umgehung: Sie können diese Fehlermeldung ignorieren und mit der Konfiguration der Synchronisierung mit dem NTP-Server Ihrer Wahl fortfahren:

    1. Melden Sie sich an der Konsole der vSphere Replication-Appliance als Root-Benutzer an.
    2. Führen Sie den Befehl yast2 ntp-client add server=<Zeitserver_Ihrer_Wahl> aus.
      Diese Fehlermeldung wird auf der Konsole angezeigt: Fehler: Update der dynamischen Konfigurationsrichtlinie nicht möglich.
    3. Führen Sie den Befehl yast2 ntp-client enable aus.
    4. Führen Sie den Befehl sntp -P no -r <Zeitserver_Ihrer_Wahl> aus.
    Die Datei ntp.conf wird aktualisiert, und die NTP-Synchronisation wird erfolgreich konfiguriert.



  • vSphere Replication wird nach dem Upgrade als "Aktiviert (nicht erreichbar)" angezeigt

    In vSphere Web Client können Sie auf der vSphere Replication-Registerkarte Home die Liste der vCenter Server-Instanzen in der Single Sign On-Domäne und den Status von vSphere Replication in jeder vCenter Server-Instanz überprüfen. Nachdem Sie das Upgrade von vSphere Replication ausgeführt haben, wird als Status des aktualisierten vSphere Replication-Servers Aktiviert (nicht erreichbar) angezeigt.

    Umgehung: Konfigurieren Sie die Synchronisierung mit einem NTP-Server Ihrer Wahl:

    1. Melden Sie sich an der Konsole der vSphere Replication-Appliance als Root-Benutzer an.
    2. Führen Sie den Befehl yast2 ntp-client add server=<Zeitserver_Ihrer_Wahl> aus.
      Diese Fehlermeldung wird auf der Konsole angezeigt: Fehler: Update der dynamischen Konfigurationsrichtlinie nicht möglich.
    3. Führen Sie den Befehl yast2 ntp-client enable aus.
    4. Führen Sie den Befehl sntp -P no -r <Zeitserver_Ihrer_Wahl> aus.
    Die Datei ntp.conf wird aktualisiert, und die NTP-Synchronisation wird erfolgreich konfiguriert.



  • Site Recovery Manager kann nach dem Upgrade von vSphere Replication nicht aktualisiert werden

    Beim Upgrade von vSphere Replication auf Version 6.0 kann Site Recovery Manager nicht aktualisiert werden, weil die vSphere Replication-Versionen nicht kompatibel sind. Im Lösungs-Manager in vCenter scheint die vSphere Replication-Version nicht aktualisiert worden zu sein, obwohl die Appliance ein erfolgreiches Upgrade meldet.

    Umgehung: Registrieren Sie die vSphere Replication-Appliance bei vCenter Single Sign On.

    1. Stellen Sie unter Verwendung eines unterstützen Browsers eine Verbindung zur VAMI-Schnittstelle der vSphere Replication-Appliance her.
      Weitere Informationen zu unterstützten Browserversionen bei Verwendung von VAMI finden Sie unter Versionshinweise zu VMware Studio 2.5.
    2. Geben Sie auf der Registerkarte Konfiguration den Benutzernamen und das Kennwort eines SSO-Administrators ein.
      Hinweis: Die Textfelder für die SSO-Anmeldedaten sind nicht sichtbar, wenn Sie einen nicht unterstützten Browser verwenden.
  • Die vSphere Replication-Benutzeroberfläche wird im vSphere Web Client nicht angezeigt, falls Sie zwar für vCenter Server und vSphere Replication, aber nicht für Site Recovery Manager ein Upgrade auf Version 6.0 durchgeführt haben.

    Wenn Sie ein Upgrade von vCenter Server 5.5U2 auf Version 6.0 und von vSphere Replication 5.8 auf Version 6.0 durchführen und Site Recovery Manager 5.8 für vCenter Server registriert ist, aber kein Upgrade dafür durchgeführt wurde, wird vSphere Replication zwar erfolgreich gestartet, aber die vSphere Replication-Benutzeroberfläche wird nicht im vSphere Web Client angezeigt.

    Umgehung: Führen Sie ein Upgrade von Site Recovery Manager 5.8 auf Version 6.0 durch oder deinstallieren Sie Site Recovery Manager 5.8. Starten Sie den vSphere Web Client neu.

Allgemein

Die Probleme in diesem Abschnitt beziehen sich auf die vSphere Replication-vApp oder alle Replizierungstypen.

  • Durch Ersetzen des SSL-Zertifikats des vCenter Server werden Zertifikatvalidierungsfehler in vSphere Replication verursacht

    Beim Ersetzen des SSL-Zertifikats im vCenter Server-System tritt ein Verbindungsfehler auf, wenn vSphere Replication versucht, eine Verbindung mit vCenter Server herzustellen.

    Umgehung: Informationen zur Aktualisierung von vCenter Server-Zertifikaten und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Lösungen wie vSphere Replication finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2109074.

  • Die Datensynchronisierung schlägt fehl und die Protokolldatei des Quellservers von vSphere Replication Management enthält den Fehler DeltaAbortedException

    Wenn es in Ihrer Umgebung zu Konnektivitätsproblemen während der Datensynchronisierung kommt, können folgende Probleme auftreten.

    • Die Synchronisierung von Replizierungsgruppen schlägt fehl und die Datei hms<n>.log auf dem vSphere Replication Management-Server an der Quell-Site enthält die folgende Fehlermeldung:
      DeltaAbortedException.
    • In Site Recovery Manager schlägt die Synchronisierung von Replizierungsgruppen mit der folgenden Fehlermeldung fehl:
      VR-Synchronisierung für die VRM-Gruppe <Gruppenname> fehlgeschlagen. Es ist ein generischer Fehler im vSphere Replication Management Server aufgetreten. Ausnahmedetails: 'com.vmware.hms.replication.sync.DeltaAbortedException'.

    Umgehung: Beheben Sie das Konnektivitätsproblem in Ihrer Umgebung, bevor Sie fortfahren.

  • Die Erstkonfiguration schlägt mit folgendem Fehler fehl: InvalidArgument

    Wenn Sie eine Replizierung für eine virtuelle Maschine konfigurieren, die Festplatten ohne UUID enthält, weist vSphere Replication während der Erstkonfiguration UUIDs für diese Festplatten zu. Wenn diese Festplatten jedoch über übergeordnete Festplatten verfügen, z. B. vorherige Snapshots, kann vSphere Replication diesen keine UUIDs zuweisen und die Erstkonfiguration schlägt mit dem Fehler InvalidArgument fehl.

    Umgehung: Konsolidieren Sie die Festplatten auf der Quell-VM und versuchen Sie erneut, eine Replizierung zu konfigurieren.

  • Zieldatenspeicher werden im Assistenten "Replizierung konfigurieren" nicht angezeigt

    Wenn Sie versuchen, eine Replizierung zu konfigurieren, werden die Datenspeicher an der Ziel-Site auf der Seite "Zielspeicherort" im Assistenten "Replizierung konfigurieren" nicht aufgelistet.

    Umgehung: Starten Sie den vSphere Web Client an der Quell-Site neu.

    • Stellen Sie für Linux-basierte Installationen eine SSH-Verbindung mit vCenter Server her und führen Sie den Befehl service vsphere-client restart aus.
    • Öffnen Sie für Windows-basierte Installationen die Liste der Windows-Dienste auf dem vCenter Server, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dienst VMware vSphere Web Client und klicken Sie auf Neu starten.
  • Failover mit "Neueste Änderungen synchronisieren" schlägt möglicherweise mit SocketTimeoutException fehl, wenn mehrere Replizierungen gleichzeitig wiederhergestellt werden und sich seit der letzten Synchronisierung viele Änderungen angehäuft haben

    Der vSphere Replication Management-Server erhält möglicherweise keine passenden Antworten über den vCenter Reverse-Proxy, wenn dichter Replizierungsdatenverkehr im selben Netzwerk herrscht. Einige Replizierungsverwaltungs- oder -überwachungsvorgänge schlagen möglicherweise mit folgender Fehlermeldung fehl:
    'com.vmware.vim.vmomi.client.exception.ConnectionException: java.net.SocketTimeoutException: Read timed out'

    Umgehung: Konfigurieren Sie die Isolation des Netzwerkdatenverkehrs für den vSphere Replication-Datenverkehr, sodass die Verwaltungskommunikation zwischen vCenter und dem vSphere Replication Management-Server vom dichten Replizierungsdatenverkehr nicht betroffen ist. Informationen dazu finden Sie unter Isolieren des Netzwerkdatenverkehrs von vSphere Replication.

  • Im Zielordner befindliche virtuelle Maschinen werden während der Wiederherstellung überschrieben

    Falls der Zielordner eine registrierte virtuelle Maschine mit demselben Namen wie die replizierte virtuelle Maschine enthält, wird die registrierte virtuelle Maschine während der Wiederherstellung überschrieben. Wenn Sie den Assistenten zur Wiederherstellung starten, überprüft vSphere Replication den Zielordner und zeigt ein Dialogfeld an, damit Sie den Überschreibvorgang bestätigen. In seltenen Fällen wird nach dem Abschluss der Zielprüfung und bei geöffnetem Assistenten eine virtuelle Maschine möglicherweise auf den Zielordner registriert. In diesen Fällen wird die virtuelle Maschine, die in den Zielordner kopiert wurde, ohne weitere Benachrichtigung überschrieben.

    Umgehung: Keine.

  • Replizierungen werden nach der Änderung der IP-Adresse des vSphere Replication-Servers an der Ziel-Site mit dem Status "Nicht aktiv" (RPO-Verstoß) angezeigt

    Falls sich die IP-Adresse des vSphere Replication-Servers an der Ziel-Site ändert, ändert sich der Status aller Replizierungen für diese Site in "Nicht aktiv" (RPO-Verstoß). Dieses Problem wird beobachtet, da Replizierungen auf der Quell-Site nicht automatisch neu konfiguriert werden, wenn sich die IP-Adresse ändert.

    Umgehung: Konfigurieren Sie alle Replizierungen neu, sodass die Quellhosts die neue IP-Adresse des Ziel-vSphere Replication-Servers verwenden.

  • Zustand "Vorübergehender Fehler" während der ersten vollen Synchronisierung

    Während der ersten Synchronisierung beobachten Sie möglicherweise, dass sich der Zustand der Synchronisierung vorübergehend mehrmals in Fehler und wieder zurück zum Normalzustand ändert. Der Fehlerzustand gibt möglicherweise unzulängliche Ressourcen an der Ziel-Site an. Falls die vom Synchronisierungsvorgang verursachte E/A-Arbeitslast höher ist als die Last, die Zielhosts bewältigen können, springt der Zustand der Replizierung auf Fehler. Wenn die E/A-Arbeitslast abnimmt, wird der Fehler nicht mehr angezeigt.

    Umgehung: Verringern Sie den Wert der Hostkonfigurationsoption namens HBR.TransferMaxContExtents auf jedem ESXi-Host, auf dem Replizierungs-Quell-VMs ausgeführt werden. Der Standardwert ist 8. Ein niedrigerer Wert verringert die Größe der Datenblöcke, die während eines Synchronisierungs-Updates gesendet werden, erhöht allerdings die Dauer der ersten vollen Synchronisierung. Setzen Sie nach der ersten vollen Synchronisierung den Wert zurück auf den Standardwert (8), um maximale RPO-Leistung zu erzielen. Falls weiterhin vorübergehende Fehler während der Änderungssynchronisierungen auftreten, bedeutet dies möglicherweise, dass eine Menge geänderter Blöcke während jeder Veränderung übertragen werden und die Hosts an der Ziel-Site die anfallende E/A-Arbeitslast nicht bewältigen können. In solchen Fällen halten Sie den Wert der HBR.TransferMaxContExtents-Konfigurationsoption niedrig.
    Alternativ können Sie weitere Hosts zur sekundären Site hinzufügen.

  • Die Fehlermeldung "Berechtigungen können nicht berechnet werden" wird angezeigt, wenn Sie den Neukonfigurationsassistenten für eine eingehende Replizierung starten

    Wenn eine Replizierung zwischen zwei Remote-Sites konfiguriert ist und Sie keine aktuelle Sitzung für die Quell-Site haben, wird bei einem Rechtsklick auf eine Replizierung aus der Liste der eingehenden Replizierungen und Auswahl von Neu konfigurieren die folgende Fehlermeldung ausgegeben: Berechtigungen können nicht berechnet werden.

    Umgehung: Wechseln Sie zur Ansicht der Ziel-Site von vSphere Replication und stellen Sie eine neue Verbindung von Quell- zu Ziel-Site her.

  • Benutzer, denen die Rolle des VRM-Administrators oder die Rolle zur Replizierung der VRM-VM zugewiesen wurde, können nicht auf den Assistenten zur Konfiguration der Replizierung zugreifen

    Der Assistent zur Konfiguration der Replizierung wird nicht gestartet, wenn sich ein Benutzer, dem die vordefinierte Rolle des VRM-Administrators oder die Rolle zur Replizierung der VRM-VM zugewiesen ist, beim vSphere Web Client anmeldet und versucht, eine Replizierung zu konfigurieren.

    Umgehung: Klonen Sie die Standardrolle, um ihr die Berechtigung Profilgesteuerter Speicher -> Ansicht des profilgesteuerten Speichers zuzuweisen, und weisen Sie dem Benutzer die geklonte Rolle zu.

  • Trotz Klicken auf den Link "Konfigurieren" für einen eingebetteten VR Server wird die VAMI nicht geöffnet

    Falls Sie zur Ansicht "Replizierungsserver" wechseln, einen eingebetteten vSphere Replication-Server auswählen und die Aktion "Konfigurieren" aufrufen, wird die VAMI nicht angezeigt.

    Umgehung: Öffnen Sie einen Browser und geben Sie die Adresse https://<VR-Appliance-Adresse>:5480 ein, um die VAMI zu öffnen.

  • Leerer Neukonfigurationsassistent für Benutzerrollen, denen nicht die Berechtigung "VR anzeigen" zugewiesen ist

    Falls eine benutzerdefinierte Rolle, der nicht die Berechtigung VR anzeigen zugewiesen ist, einem Benutzer zugewiesen wird und dieser Benutzer versucht, eine Replizierung neu zu konfigurieren, wird der Neukonfigurationsassistent leer gestartet.

    Umgehung: Keine.

  • vSphere Replication-Aufgaben sind im vSphere Web Client nicht lokalisiert

    Die vSphere Replication-Aufgaben, die im Fensterbereich "Aufgaben" des vSphere Web Client angezeigt werden, sind nicht lokalisiert.

    Umgehung: Sie können dieses Lokalisierungsproblem ignorieren. Die vSphere Replication-Aufgaben werden wie erwartet ausgeführt.

  • Die Option zur Aktivierung der Stilllegung ist im Assistenten "Replizierung konfigurieren" für eine ausgeschaltete Replizierungs-Quell-VM deaktiviert, obwohl das Gastbetriebssystem die Stilllegung unterstützt

    Sowohl für Linux- als auch für Windows-Quellen ist die Option "Stilllegung aktivieren" gemäß den Informationen zum Gastbetriebssystem aktiviert. Falls eine virtuelle Maschine noch nie eingeschaltet wurde, melden ESXi-Hosts immer fehlenden Support für die Stilllegung, da die Informationen vom Gastbetriebssystem nicht verfügbar sind.

    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die Replizierungs-Quell-VMs mindestens einmal eingeschaltet wurden, bevor Sie Replizierungen konfigurieren.

  • Nach dem Ändern des vCenter Server-Zertifikats kann nicht auf den vSphere Replication-Dienst zugegriffen werden

    Wenn sich das vCenter Server-Zertifikat ändert, kann nicht mehr auf vSphere Replication zugegriffen werden.

    Umgehung: Weitere Informationen finden Sie unter Kein Zugriff auf vSphere Replication nach Ändern des vCenter Server-Zertifikats.

  • Wenn vFlash für eine virtuelle Maschine auf der Quell-Site aktiviert ist, deaktiviert vSphere Replication es nach der Wiederherstellung

    Während der Replizierung überprüft bzw. reserviert vSphere Replication nicht die vFlash-Ressourcen auf der Ziel-Site und kann nicht garantieren, dass die vFlash-Ressourcen für die virtuelle Maschine auf der Ziel-Site verfügbar sein werden. Wenn vFlash konfiguriert ist, vFlash-Ressourcen allerdings nicht verfügbar sind, schlägt das Einschalten der virtuellen Maschine auf der Ziel-Site fehl. Um dieses Problem zu vermeiden, deaktiviert vSphere Replication während der Wiederherstellung vFlash für die virtuelle Maschine.

    Umgehung: Aktivieren Sie vFlash für die virtuelle Maschine nach der Wiederherstellung manuell erneut.

  • Der Replizierungsstatus wechselt nicht von Konfigurieren zu Fehler und blockiert Wiederherstellungsversuche

    Wenn der vSphere Replication Management Server (VRMS) der primären Site nicht mehr verfügbar ist und während des Neukonfigurationsvorgangs der Replizierung nicht wiederhergestellt werden kann, zeigt die Replizierung nie einen Fehlerzustand an und die Wiederherstellung kann nicht initiiert werden.

    Umgehung: Wenden Sie sich an die VMware Support-Dienste.

  • vSphere Replication Management Server (VRMS) beschädigt möglicherweise eine teilweise wiederhergestellte virtuelle Maschine im Ziel-vCenter Server nach einer fehlgeschlagenen Wiederherstellung

    In seltenen Fällen stoppt VRMS möglicherweise sofort, nachdem die wiederhergestellte virtuelle Maschine im Ziel-vCenter Server registriert wurde. Der letzte Wiederherstellungsfehler im Fenster "Replizierungsdetails" lautet VRM-Server konnte den Vorgang nicht abschließen. Wenn VRMS neu startet, bereinigt VRMS die Dateien für die teilweise wiederhergestellte virtuelle Maschine. In einigen Fällen kann die Registrierung der virtuellen Maschine aus dem vCenter Ziel-Server nicht aufgehoben werden. Nachfolgende Wiederherstellungsversuche zeigen im Wiederherstellungsassistenten einen Fehler an, dass der ausgewählte Ordner der virtuellen Maschine bereits ein Element mit demselben Namen enthält.

    Umgehung: Entfernen Sie die virtuelle Maschine manuell aus dem Ziel-vCenter Server, behalten Sie allerdings die Festplatten bei, weil sie auf die Platzhalterdateien des Replikats verweisen.

  • Während der Replizierung mehrerer virtueller Maschinen schaltet der vSphere Replication-Server möglicherweise in einen Status um, in dem keine weiteren VRMS-Verbindungen akzeptiert sind, die virtuellen Maschinen allerdings weiterhin repliziert werden

    Umgehung: Starten Sie den vSphere Replication-Server neu.

  • vSphere Replication-Vorgänge schlagen mit dem Fehler "Keine Authentifizierung" fehl

    Wenn Sie einen Vorgang auf einer Site starten, beispielsweise das Konfigurieren von vSphere Replication auf einer virtuellen Maschine, und dann vCenter Server und die vSphere Replication-Appliance auf einer anderen Site neu starten, können die vSphere Replication-Vorgänge mit dem Fehler VRM-Server - generischer Fehler fehlschlagen. Suchen Sie in der Dokumentation nach Informationen zur Fehlerbehebung. Die detaillierte Ausnahme ist: 'com.vmware.vim.binding.vim.fault.NotAuthenticated'. Dieses Problem wird dadurch verursacht, dass der vSphere Replication-Server in seinem Cache die Verbindungssitzung vor dem Neustart von vCenter Server und der vSphere Replication-Appliance beibehält.

    Umgehung: Löschen Sie den vSphere Replication-Verbindungscache, indem Sie den vSphere Web Client abmelden und wieder anmelden.

  • Vorgang in vSphere Replication Management Server schlägt mit dem Fehler "... UnmarshallException" fehl

    Wenn der vSphere Replication Management Server eine hohe Last aufweist oder vorübergehende Netzwerkfehler auftreten, können Vorgänge aufgrund von Fehlern in der Kommunikationsschicht mit UnmarshallException fehlschlagen.

    Umgehung: Versuchen Sie den fehlgeschlagenen Vorgang erneut durchzuführen.

  • Die VAMI antwortet möglicherweise nicht, wenn Sie eine Aktualisierung installieren

    Wenn Sie ein Upgrade von vSphere Replication durchführen, wird eine Statusmeldung 'Installation von Aktualisierungen' möglicherweise sogar nach der erfolgreichen Installation von Aktualisierungen nicht ausgeblendet, weil die VAMI nicht antwortet.

    Umgehung: Aktualisieren Sie die VAMI-Benutzerschnittstelle im Browser oder öffnen Sie sie auf einer neuen Registerkarte.

  • Eine in vSphere Replication wiederhergestellte virtuelle Maschine wird nicht in vCenter Server eingeschaltet

    Wenn Sie vSphere Replication verwenden, um eine Wiederherstellung auf einer virtuellen Maschine auszuführen, schlägt sie fehl und der Status der Replizierung ist nicht 'Wiederhergestellt'. Die virtuelle Maschine ist in der vCenter-Bestandsliste registriert, aber bei dem Versuch, sie einzuschalten, tritt dieser Fehler auf: Datei [datastorename] path/vmname.vmx wurde nicht gefunden. Die Registrierung der virtuellen Maschine als Teil des Wiederherstellungs-Workflows von vSphere Replication kann in vCenter Server verlaufen, aber die Antwort kann den vSphere Replication Management Server möglicherweise aufgrund eines vorübergehenden Netzwerkfehlers nicht erreichen. vSphere Replication stellt das Replizierungs-Image wieder her und meldet eine fehlgeschlagene Wiederherstellungsaufgabe aufgrund eines Registrierungsfehlers der virtuellen Maschine. Wenn Sie eine andere Wiederherstellung initiieren, schlägt dies mit der Meldung fehl, dass eine virtuelle Maschine mit demselben Namen bereits in vCenter Server registriert ist.

    Umgehung: Entfernen Sie die teilweise wiederhergestellte virtuelle Maschine aus der vCenter Server-Bestandsliste. Löschen Sie die Dateien nicht von der Festplatte. Versuchen Sie die Wiederherstellung erneut durchzuführen.

  • vSphere Replication ist in einem Versuch, die Replizierung neu zu konfigurieren, nicht verfügbar, wenn die Verbindung mit der Ziel-Site unterbrochen ist

    Wenn Sie zwei Sites miteinander verbunden, die Replizierung für eine virtuelle Maschine zwischen diesen konfiguriert und anschließend das Zertifikat einer der vSphere Replication-Appliances mit einem neuen selbstsignierten Zertifikat geändert haben, muss die Verbindung zwischen den Sites repariert werden.

    Umgehung: Klicken Sie auf der Ziel-Site auf "Neu verbinden" und stellen Sie sicher, dass die Sites vor dem Versuch des Vorgangs verbunden sind.

  • Die Replizierung kommt zu einem Stillstand, wenn Sie einen Snapshot während einer angehaltenen Replizierung wiederherstellen

    Wenn Sie die Replizierung für eine virtuelle Maschine konfigurieren und die Replizierung anhalten, einen Snapshot aufnehmen, anschließend die Replizierung fortsetzen und den Snapshot wiederherstellen, anstatt in den Status "Angehalten" zu wechseln, ändert sich der Replizierungsstatus in der Benutzeroberfläche nicht und macht keinen Fortschritt.

    Umgehung: Halten Sie die Replizierung an und setzen Sie sie dann fort.

  • Über Internet Explorer 8 und Chrome besteht unter Windows XP64 und Windows Server 2003 kein Zugriff auf die vSphere Replication-VAMI

    Es wird die unter Microsoft KB 968730 beschriebene Fehlermeldung angezeigt.

    Umgehung: Verwenden Sie Firefox, um auf die VAMI zuzugreifen. Wenn Firefox keine Option darstellt, installieren Sie den Microsoft-Hotfix auf Windows XP und Windows Server 2003.

  • vSphere Replication gibt einen Fehler für VMK_STALE_FILEHANDLE zurück

    Wenn sich eine dauerhafte Zustandsdatei von vSphere Replication auf einem NFS-Volumen befindet und Sie dieses auf dem NFS-Server so entfernen, dass der ESXi-Server ein veraltetes Datei-Handle abruft, versucht vSphere Replication endlos auf die dauerhafte Zustandsdatei zuzugreifen und macht keinen Fortschritt.

    Umgehung: Die virtuelle Maschine befindet sich häufig auf demselben Volume wie die dauerhafte Zustandsdatei und wird nicht zugänglich. Wenn sich die virtuelle Maschine auf dem entfernten NFS-Volume befindet und noch zugänglich ist, heben Sie die Konfiguration der Replizierung auf oder konfigurieren Sie die Replizierung neu, sodass eine neue dauerhafte Zustandsdatei auf dem neuen Speicher generiert wird. Das Neukonfigurieren von Replizierungen führt zu einer Vollsynchronisierung.

  • Wenn Sie das vCenter Server-Zertifikat ändern und sich dann bei vSphere Replication anmelden, ist der vSphere Replication Management-Server nicht mehr verfügbar

    Wenn Sie das vCenter Server-Zertifikat ändern, verlieren Sie die Verbindung zu vSphere Replication. Wenn Sie dann versuchen, sich bei vSphere Replication anzumelden, erhalten Sie diese Fehlermeldung:
    Auf vSphere Replication Management Server kann nicht zugegriffen werden.

    Umgehung: Schalten Sie die vSphere Replication-Appliance aus und wieder ein.

  • vSphere Replication-Vorgänge schlagen bei hohem Replizierungsdatenverkehr fehl

    vSphere Replication-Vorgänge schlagen möglicherweise mit folgender Fehlermeldung fehl: java.net.UnknownHostException Diese Fehler sind darauf zurückzuführen, dass DNS-Anforderungen aufgrund einer Netzwerküberlastung verworfen werden.

    Umgehung: Konfigurieren Sie Ihr Netzwerk über Traffic Shaping, Quality-of-Service oder DNS in der in der vSphere Replication-Appliance so, dass der Management-Verkehr nicht verworfen wird. Eine mögliche Lösung besteht darin, die Caching-Richtlinie der Netzwerkadresse für die vSphere Replication-Appliance zu ändern.

    1. Melden Sie sich bei der vSphere Replication-Appliance als "root" an.
    2. Öffnen Sie die Datei /usr/java/jre1.7.0_72/lib/security/java.security in einem Editor.
    3. Kommentieren Sie die Zeile networkaddress.cache.ttl aus und legen Sie ihren Wert auf mindestens 86400 Sekunden (24 Stunden) fest oder auf die längste Zeitspanne, die zum Durchführen der ersten vollständigen Synchronisierung erforderlich ist.
    4. Speichern Sie die Datei und starten Sie die vSphere Replication-Appliance neu.
    5. Wiederholen Sie diese Prozedur für alle übrigen vSphere Replication-Appliances.

Replizierungen auf vCenter Server

Die Probleme in diesem Abschnitt treten speziell bei Replizierungen auf vCenter Server auf.

  • Eine Neuverbindung zu Sites ist nicht möglich, wenn der Verbindungsstatus "Verbindungsproblem" lautet

    Wenn zwei Sites verbunden sind, der Status der Verbindung jedoch Verbindungsproblem lautet, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt, wenn Sie versuchen, die Sites erneut zu verbinden:
    Es ist ein interner Fehler aufgetreten - scheme und schemeSpecificPart sollten nicht null sein.

    Umgehung: Trennen Sie die Verbindung zu den Sites und stellen Sie sie erneut her.

  • Auf der Ziel-Site werden keine Replizierungen in den Ansichten "Ausgehend/Eingehend" angezeigt, wenn der Quell-vCenter Server nicht verfügbar ist

    Falls Sie Replizierungen zwischen zwei Remote-Sites konfiguriert haben und der Quell-vCenter Server derzeit nicht verfügbar ist, zeigen die Ansichten "Überwachung" auf der Ziel-Site keine eingehenden oder ausgehenden Replizierungen.

    Umgehung: Starten Sie den Quell-vCenter Server, falls verfügbar.

  • Sie können keine benutzerdefinierten Benutzer und Rollen mit vSphere Replication verwenden

    Sie können keine Replizierung mit einem benutzerdefinierten Benutzer konfigurieren, selbst wenn diesem benutzerdefinierten Benutzer alle erforderlichen VRM-Berechtigungen auf beiden Sites zugewiesen wurden. Auf der Seite "Zielspeicherort" in den Assistenten "Replizierung konfigurieren" wird die Fehlermeldung Die Berechtigung zur Durchführung dieses Vorgangs wurde verweigert angezeigt.

    Umgehung: Keine. Alle vSphere Replication-Vorgänge müssen auf beiden Sites mit dem SSO-Administratorbenutzer durchgeführt werden.

  • VRMS stoppt während der Wiederherstellung, die Replizierungsvorgänge schlagen fehl und keine virtuelle Maschine ist im Ziel-vCenter Server registriert

    Die Replizierungsvorgänge kommen zum Stillstand oder schlagen mit dem folgenden Fehler fehl: VRM-Server konnte den Vorgang nicht abschließen. Replikatdateien sind im Zielspeicherort verfügbar und können als virtuelle Maschine in vCenter Server ohne temporäre Dateien von vSphere Replication registriert werden. Wenn VRMS sofort stoppt, nachdem der vSphere Replication-Server das Image der virtuellen Maschine aus den Replikatdateien vorbereitet hat, aktualisiert VRMS möglicherweise nicht die Datenbank und der VR-Server beachtet nicht mehr die wiederhergestellte Replizierung.
    Verwaltungsvorgänge auf der Replizierung, die den vSphere Replication-Server umfasst, schlagen sofort fehl und blockieren Synchronisierungsvorgänge.

    Umgehung:
    1. Verschieben Sie das Image der replizierten virtuellen Maschine und die .vmx- und .vmdk-Dateien manuell auf einen anderen Datenspeicherordner.
    2. Beenden Sie die Replizierung in der vSphere Replication-Appliance.
    3. Registrieren Sie die .vmx-Datei des Replikat-Images manuell als virtuelle Maschine im Ziel-vCenter Server.
    Wenn Sie die .vmx- und .vmdk-Dateien der replizierten virtuellen Maschine nicht manuell verschieben, löscht VRMS die .vmdk-Dateien, weil VRMS nicht erkennt, dass der vSphere Replication-Server-Teil des Failovers für die Replizierung bereits ausgeführt wurde.

  • Der Wiederherstellungsassistent schlägt mit dem folgenden Fehler fehl: Die virtuelle Quellmaschine hat keine verfügbare Instanz für die Wiederherstellung

    In vCenter Server -> Verwalten -> vSphere Replication -> Replication-Server wird der vSphere Replication-Server mit dem Status "Getrennt" aufgelistet. Der Wiederherstellungsassistent zeigt nicht die geeignete Fehlermeldung für die beschriebene Situation, allerdings ist die Meldung über die Replikatinstanz nicht verfügbar.

    Umgehung: Lösen Sie die Verbindung zwischen VRMS und dem vSphere Replication-Server auf und versuchen Sie, den Wiederherstellungsvorgang erneut durchzuführen.

  • Eine wiederhergestellte virtuelle Maschine mit mehreren aktivierten Zeitpunktinstanzen kann die an den neuesten Snapshot angeschlossenen Festplatten verlieren, wenn Sie einen vorherigen Snapshot wiederherstellen und anschließend den neuesten Snapshot wiederherstellen

    Wenn Sie eine virtuelle Maschine wiederherstellen, für die Sie die Zeitpunktinstanzen aktiviert haben, und ggf. eine Festplatte für nicht aufgelöste Festplatten anhängen, wird die Festplatte an den neuesten Snapshot angehängt. Wenn Sie einen vorherigen Snapshot wiederherstellen und anschließend den neuesten Snapshot wiederherstellen, sind die angeschlossenen Festplatten nicht mehr verfügbar.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Einstellungen der virtuellen Maschine und fügen Sie die erforderlichen Festplatten als vorhandene Festplatten hinzu.

  • Das Verschieben mehrerer Replizierungen von einem vSphere Replication-Server zu einem anderen führt zu einem Fehler

    Neukonfigurations- oder Verschiebevorgänge schlagen mit dem Fehler "SocketTimeoutException: Zeitüberschreitung beim Lesen" fehl und Replizierungen werden in den Fehlerzustand versetzt. Wenn der Quell- oder Zielserver von vSphere Replication und der Speicher stark ausgelastet sind, kann das Verschieben einer Replizierung ein paar Minuten dauern und zu einem Zeitüberschreitungsfehler führen.

    Umgehung: Konfigurieren Sie die Replizierung auf dem neuen vSphere Replication-Server neu.

  • Ein Satz von Festplatten stimmt nicht mit dem Fehlerzustand der Replizierung nach dem Neukonfigurieren der Replizierung nach dem Hinzufügen einer Festplatte überein

    Wenn Sie eine neue Festplatte zu einer wiederhergestellten virtuellen Maschine hinzufügen und die Replizierung neu konfigurieren, um die neue Festplatte für die Replizierung aufzunehmen, wechselt die Replizierung wie erwartet in den Zustand der vollständigen Synchronisierung. In seltenen Fällen kann die Benutzeroberfläche möglicherweise einen Fehler bezüglich Festplatten-Diskrepanz für die virtuelle Maschine anzeigen, während die Vollsynchronisierung ausgeführt wird, auch wenn kein Fehler vorliegt. Nachdem die Vollsynchronisierung abgeschlossen ist und eine Instanz für die virtuelle Maschine erstellt wurde, wird der Fehler gelöscht.

    Umgehung: Keine.

  • Während der Wiederherstellung wird das Kontextfenster zur Eingabe der Anmeldedaten für die Quell-Site nicht angezeigt, wenn Sites mit verschiedenen Sitzungen gekoppelt wurden

    Wenn Sie einen anderen Browser verwenden, um Sites zu koppeln und die Replizierung zwischen diesen zu konfigurieren, anschließend den Wiederherstellungs-Assistenten von einem anderen Browser starten, anstatt aufgefordert zu werden, Ihre Anmeldedaten für die Verbindung zu dieser Site einzugeben, teilt vSphere Replication mit, dass die Quell-Site nicht verfügbar ist.

    Umgehung: Melden Sie sich beim vSphere Web Client ab und wieder an. Die Eingabeaufforderung für die Anmeldedaten wird angezeigt.

  • Die Replizierung wechselt in einen Fehlerzustand, wenn die Festplatte der virtuellen Maschine größer als 2 TB ist und der ESXi-Zielhost eine niedrigere Version als 5.5. aufweist

    Wenn Sie eine Replizierung für eine virtuelle Maschine konfigurieren, die eine Festplatte mit einer Größe von über 2 TB aufweist, und ein Downgrade des ESXi-Zielhosts durchgeführt wird, der auf den Replikatdatenspeicher zugreift, wechselt die Replizierung in den Fehlerzustand und es wird ein NFC-Fehler angezeigt.

    Umgehung: Keine. Wenn die virtuelle Quellmaschine eine Festplatte mit einer Größe von über 2 TB aufweist, müssen Sie die Version ESXi 5.5 auf der Ziel-Site verwenden.

  • Wenn ein Zielserver von vSphere Replication nicht verfügbar ist, zeigt vSphere Replication keinen Fehler auf der Seite "vSphere Web Client Monitor -> Probleme" an

    Wenn der Zielserver von vSphere Replication nicht verfügbar ist, weil er ausgeschaltet ist oder Probleme mit der Netzwerkkonnektivität aufweist, und eine Replizierung sich in einem anfänglichen Zustand der vollständigen Synchronisierung befindet, meldet vSphere Replication im Web Client auf der Seite Überwachen -> Probleme des Ziel-vCenter Server kein Problem. Stattdessen werden auf dem vCenter Server ein Ereignis und ein getrennter Status unter Überwachen -> vSphere Replication -> Replication-Server angezeigt.

    Umgehung: Prüfen Sie, ob ein Zielserver von vSphere Replication derzeit auf der Seite Überwachen -> vSphere Replication -> Replication-Server verfügbar ist. Setzen Sie alternativ einen Alarm für das Ereignis "VR-Server getrennt" auf dem Ziel-vCenter Server fest.

  • Neukonfigurieren der Replizierung nach dem Wechsel von der eingebetteten Datenbank zu einer vorhandenen externen Datenbank nicht möglich

    Wenn Sie vSphere Replication mit einer externen Datenbank konfigurieren, die Replizierung innerhalb derselben Site konfigurieren und anschließend zur eingebetteten Datenbank wechseln, steht die Replizierung nicht zur Verfügung. Dies ist ein erwartetes Verhalten. Wenn Sie zurück zur externen Datenbank wechseln, befindet sich die Replizierung in einem Fehlerzustand. Die Neukonfiguration der Replizierung schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl: ManagedObjectNotFound

    Umgehung: Beim Wiederherstellen der vSphere Replication-Datenbank in die vorherige externe oder eingebettete Datenbank müssen Sie deren Inhalt zurücksetzen.

  • Eine virtuelle Maschine mit einer RDM-Festplatte im physischen Modus kann selbst dann nicht konfiguriert werden, wenn die Festplatte von der Replizierung ausgenommen wird

    Wenn Sie eine Replizierung für eine virtuelle Maschine im physischen Modus konfigurieren, erhalten Sie möglicherweise die folgende Fehlermeldung:

    VRM-Server - generischer Fehler. Suchen Sie in der Dokumentation nach Informationen zur Fehlerbehebung. 
    Die detaillierte Ausnahme ist: HMS kann die Festplatten-UUID für Festplatten der VM nicht festlegen: MoRef: 
    type = VirtualMachine, value = 
       
          
           
        , serverGuid = null'.
       
          

    Umgehung: Keine.

  • Das Konfigurieren der Replizierung mit vSphere Replication schlägt fehl, wenn die virtuelle Maschine zwei Festplatten auf unterschiedlichen Datenspeichern enthält

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter KB 2012610

  • Das Wiederherstellen einer virtuellen Maschine unter Verwendung der Option "Mit den letzten verfügbaren Daten wiederherstellen" ist möglich, wenn die virtuelle Quellmaschine eingeschaltet ist

    Bevor Sie einen Wiederstellungsvorgang auf dieser Ziel-Site starten, müssen Sie die Replizierungs-Quell-VM ausschalten. Wenn Sie allerdings beim Wiederherstellen einer virtuellen Maschine die Option Mit den letzten verfügbaren Daten wiederherstellen auswählen, ist es möglich, die Wiederherstellung der virtuellen Quellmaschine durchzuführen, während sie eingeschaltet ist. Dadurch entstehen folgende Probleme.

    • Der Zustand der Replizierung ändert sich vorübergehend in "Fehler", nachdem ein Wiederherstellungsvorgang dafür gestartet worden ist

      Falls Sie einen Wiederherstellungsvorgang beginnen, während die Quell-VM eingeschaltet ist, ändert sich der Zustand der Replizierung vorübergehend von Wiederherstellen in Fehler und wieder zurück in Wiederherstellen, bevor der Wiederherstellungsvorgang erfolgreich abgeschlossen wird.

      Umgehung: Sie können diesen vorübergehenden Zustand Fehler ignorieren, da die Wiederherstellung auf der Ziel-Site erfolgreich verläuft.
      Hinweis: Während des Wiederherstellungsvorgangs fährt die Replizierung der Quell-VM auf die Ziel-Site nicht fort. Wenn der Wiederherstellungsvorgang nicht erfolgreich verläuft, wird die Replizierung sofort nach dem Wiederherstellungsvorgang fortgesetzt.

    • Beim Einschalten werden die Netzwerkkarten der wiederhergestellten virtuellen Maschine getrennt.

      Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Quellmaschine ausgeschaltet ist, bevor Sie die wiederhergestellte virtuelle Maschine mit dem Netzwerk verbinden.

    Wenn Sie beim Wiederherstellen einer virtuellen Maschine die Option Mit den neuesten Änderungen wiederherstellen auswählen, kann die Wiederherstellung nicht durchgeführt werden, während die virtuelle Quellmaschine eingeschaltet ist.

  • Beim Wiederherstellen einer virtuellen Maschine mit vSphere Replication 6.0 wird die wiederhergestellte virtuelle Maschine nicht eingeschaltet

    Wenn eine replizierte virtuelle Maschine an einen verteilten virtuellen Switch angehängt ist und Sie versuchen, eine Wiederherstellung in einem automatisierten DRS-Cluster durchzuführen, verläuft der Wiederherstellungsvorgang erfolgreich, aber die wiederhergestellte virtuelle Maschine kann nicht eingeschaltet werden.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Einstellungen der wiederhergestellten virtuellen Maschine, um sie mit dem korrekten Netzwerk zu verbinden.

  • Das Registrieren zusätzlicher vSphere Replication-Server dauert sehr lange

    Wenn vCenter Server mehrere hundert ESXi-Server-Hosts verwaltet, kann das Registrieren eines zusätzlichen vSphere Replication-Servers mit der vSphere Replication-Appliance einige Minuten dauern.
    Dies liegt daran, dass der vSphere Replication-Server mit jedem ESXi-Server-Host registriert werden muss.

Cloud-Replizierungen

Die Probleme in diesem Abschnitt treten speziell bei Replizierungen in und aus der Cloud auf.

  • org.hibernate.exception in der VCTA-Protokolldatei

    In den Dateien vcta-info.log.<n> oder vcta-debug.log finden Sie möglicherweise die folgende Fehlermeldung:
    org.hibernate.exception.ConstraintViolationException: Could not execute JDBC batch update

    Umgehung: Diese Meldung können Sie ignorieren, da sie den Betrieb der vCloud Air-Notfallwiederherstellung nicht beeinträchtigt.

  • Die vApp in der Cloud-Organisation wird nach einer Wiederherstellung vor Ort nicht ausgeschaltet

    Wenn Sie bei der Wiederherstellung einer Replizierung aus der Cloud auf der Mandanten-Site im Wiederherstellungsassistenten auswählen, dass Sie die VM unter Verwendung der Option Neueste verfügbare Daten verwenden wiederherstellen möchten, schaltet vSphere Replication die Quell-vApp in der Cloud nicht aus.
    Dies ist darauf zurückzuführen , dass die Option Neueste verfügbare Daten verwenden davon ausgeht, dass keine Verbindung zur Quell-Site der Replizierung besteht.

    Umgehung: Sie können eine Verbindung mit der Cloud-Site herstellen, um die Quell-vApp manuell auszuschalten.

  • Replizierungen aus der Cloud weisen den Status "Fehler" auf

    Wenn Sie mit der vCloud Air-Web-Benutzeroberfläche eine neue Festplatte zu einer virtuellen Maschine hinzufügen, die als Replizierungsquelle dient, hält vSphere Replication an Ihrer lokalen Site automatisch die eingehende Replizierung für diese Maschine an und wechselt die Replizierungsgruppe in den Status Fehler.

    Umgehung: Beenden Sie die Replizierung aus der Cloud, die den Status Fehler aufweist, und konfigurieren Sie eine neue Replizierung.

  • Hardwareänderungen auf der VM der Replizierungsquelle werden möglicherweise nicht automatisch in die Platzhalter-vApp in der Cloud kopiert

    Änderungen an der geschützten virtuellen Maschine auf der Quell-Site, z. B. Änderungen an Arbeitsspeicher, CPU, Netzwerken usw., werden möglicherweise nicht in die Platzhalter-vApp in Ihrer Cloud-Organisation repliziert, wenn Sie sie anwenden, während vSphere Replication einen Workflow, z. B. eine Testwiederherstellung, ausführt.

    Umgehung: Bearbeiten Sie die Hardware der VM der Replizierungsquelle erneut, um eine vollständige Synchronisierung auszuführen.

    1. Klicken Sie in der vSphere Web Client-Bestandslistenstruktur mit der rechten Maustaste auf die Quell-VM.
    2. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü die Option Einstellungen bearbeiten aus und wenden Sie eine Änderung auf die virtuelle Hardware an.
      Hinweis: Das Öffnen und Schließen des Dialogfelds "Einstellung bearbeiten" reicht nicht aus. Sie müssen Änderungen an der Hardware vornehmen.
    3. Klicken Sie auf OK.
  • Festplatten werden während der Wiederherstellung an der Cloud-Site nicht automatisch konsolidiert

    Wenn Sie eine Replizierung in die Cloud mit aktivierter MPIT-Funktionalität konfigurieren und die replizierte virtuelle Maschine an der Cloud-Site wiederherstellen, werden die beibehaltenen Instanzen während der Wiederherstellung nicht konsolidiert. Replizierungsinstanzen werden standardmäßig nicht konsolidiert, um den Wiederherstellungsvorgang zu beschleunigen.
    Die nicht konsolidierten Festplatten in der wiederhergestellten virtuellen Maschine können zu den folgenden Leistungsproblemen führen:

    • Die wiederhergestellte virtuelle Maschine ist langsamer als erwartet.
    • Die wiederhergestellte virtuelle Maschine erfordert mehr Speicherressourcen.

    Umgehung: Verwenden Sie die vCloud Air-Benutzeroberfläche um die Festplatten der wiederhergestellten virtuellen Maschine manuell zu konsolidieren.



  • Ausgehende Replizierungen in die Cloud verbleiben im Zustand "Nicht aktiv"

    Wenn Sie die vSphere Replication-Appliance einschalten, wird standardmäßig auf allen unterstützten ESXi-Hosts in der vCenter Server-Bestandsliste, in der die Appliance bereitgestellt ist, ein vSphere-Installationspaket (VIB) installiert. Das VIB erstellt eine Firewallregel (Replizierung in die Cloud-Datenverkehr), mit der die TCP-Ports 10000 bis 10010 für ausgehenden Datenverkehr geöffnet werden. Die automatische Installation der VIB-Datei kann jedoch aufgrund von Netzwerkproblemen in Ihrer Umgebung fehlschlagen. Wenn die Firewallregel auf den ESXi-Quellhosts fehlt, bleiben ausgehende Replizierungen in die Cloud im Status Nicht aktiv.

    Umgehung: Installieren Sie die VIB-Datei von vSphere Replication auf jeder ESXi-Instanz, die eine Cloud-Replizierungsquellen-VM hostet.

    1. Deaktivieren Sie vorübergehend die Firewall auf dem ESXi-Host.
    2. Stellen Sie eine SSH-Verbindung mit dem ESXi-Server her.
    3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
      $ esxcli software vib install -v https://VR_APPLIANCE_IP:8043/vib/vr2c-firewall.vib
    4. Aktivieren Sie die Firewall auf dem ESXi-Host.
  • Eingehende Replizierungen von der Cloud verbleiben im Zustand "Nicht aktiv"

    Wenn Sie in Ihrer vCloud Air-Bestandsliste eine virtuelle Maschine haben, die über Festplatten mit einer Größe ungleich ganzer Megabyte-Angaben verfügt, z. B. 104,56 MB anstatt 104 MB, und Sie an Ihrer lokalen Site eine Replizierung von der Cloud oder eine Reverse-Replizierung für diese VM konfigurieren, wird die Replizierung in der Liste der eingehenden Replizierungen angezeigt, verbleibt aber im Zustand Nicht aktiv.

    Das Problem wird beobachtet, da die Festplattengröße, die das Cloud-System meldet, abgerundet wird.

    Umgehung:

    1. Beenden Sie an Ihrer lokalen Site die Replizierung von der Cloud, die als Nicht aktiv angezeigt wird.
    2. Suchen Sie in vCloud Air nach der virtuellen Maschine und öffnen Sie deren Eigenschaften.
      Die Festplattengröße ist abgerundet. Beispielsweise wird die Größe für eine Festplatte mit 104,56 MB als 104 MB angezeigt.
    3. Erhöhen Sie die Festplattengröße um 1 MB.
      Im Fall einer Festplatte mit 104,56 MB ändern Sie die Größe beispielsweise von 104 MB auf 105 MB.

  • Die Netzwerkkonfiguration einer Replizierungs-Quell-VM wird beim Konfigurieren einer Replizierung gespiegelt, danach aber nur teilweise aktualisiert

    Wenn Sie eine virtuelle Maschine für die Replizierung in der Cloud konfigurieren, werden deren Netzwerkkarten und MAC-Adressen standardmäßig als Teil der Bereitstellung der Platzhalter-VM automatisch auf die Ziel-Site kopiert. Wenn Sie nach der Bereitstellung der Platzhalter-VM die Netzwerkkarten auf der Replizierungs-Quell-VM aktualisieren, werden die Netzwerkkarten auf der Ziel-Site aktualisiert. Aktualisieren Sie jedoch die MAC-Adresse einer Netzwerkkarte auf der Quell-VM, wird die Adresse auf der Platzhalter-VM nicht aktualisiert. Auch die MAC-Adressen von neu hinzugefügten Netzwerkkarten werden nicht auf die Ziel-VM kopiert.

    Umgehung: Keine.

  • Geplante Migration schlägt mit dem folgenden Fehler fehl: Die Synchronisierungsüberwachung wurde beendet.

    Wenn die Synchronisierungsphase einer geplanten Migration länger als 3 Minuten dauert, schlägt diese Aufgabe fehl und es wird der Fehler Die Synchronisierungsüberwachung wurde beendet angezeigt. Der Synchronisierungsvorgang kann aufgrund von langsamer Stilllegung mit VSS, aufgrund einer großen Ansammlung von Delta-Daten seit der letzten Synchronisierung oder aufgrund einer großen Ansammlung von Delta-Daten beim letzten Herunterfahren des Gastbetriebssystems mehr als 3 Minuten in Anspruch nehmen.

    Umgehung:

    • Schalten Sie das Gastbetriebssystem der virtuellen Quellmaschine manuell aus oder fahren Sie es herunter.
      1. Warten Sie nach dem Fehlschlagen der geplanten Migration, bis der Synchronisierungsstatus auf OK übergeht.
      2. Schalten Sie das Gastbetriebssystem der virtuellen Quellmaschine manuell aus oder fahren Sie es herunter.
      3. Versuchen Sie, die geplante Migration erneut auszuführen.
    • Erhöhen Sie den Toleranzzeitraum für Replizierungssynchronisierungen auf dem vSphere Replication Management Server (VRMS).
      1. Melden Sie sich bei der VRMS-Appliance als Root-Benutzer an und navigieren Sie zu /opt/vmware/hms/conf/.
      2. Öffnen Sie die Datei hms-configuration.xml zur Bearbeitung und setzen Sie für die Eigenschaft hms-sync-replication-error-toleration-period einen Wert fest, der die tatsächliche Dauer der Synchronisierungsphase übersteigt.
        Der Wert wird in Millisekunden angegeben. Beispiel: Der Wert für 4 Minuten beträgt 4*60*1000=240000 Millisekunden.
      3. Starten Sie den VRMS-Dienst neu, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: - /etc/init.d/hms restart.
      4. Versuchen Sie, die geplante Migration erneut auszuführen.

  • Geplante Migration oder Synchronisierung schlägt mit dem folgenden Fehler fehl: Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server aufgetreten.

    Liegt während einer geplanten Migration eine starke Auslastung der Infrastruktur (Hosts, Netzwerk oder Speicher) vor, besteht die Möglichkeit, dass das Ausführen einer geplanten Migration mit folgender Fehlermeldung fehlschlägt.
    Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server für die Replizierung <group_name> aufgetreten. Details: 'Error for (datastoreUUID: "..."), (diskId: "..."), (hostId: "..."), (pathname: "..."), (flags: retriable): Class: NFC Code: 10; NFC error: The operation completed successfully; Set error flag: retriable; ...'
    Normalerweise tritt dieser Fehler nur vorübergehend auf und der Vorgang lässt sich bei einem erneuten Versuch erfolgreich durchführen.

    Umgehung: Tritt dieser Fehler in Ihrer Umgebung häufig auf, können Sie den Toleranzzeitraum für Replizierungssynchronisierungen auf dem vSphere Replication Management Server (VRMS) erhöhen.

    1. Melden Sie sich bei der VRMS-Appliance als Root-Benutzer an und navigieren Sie zu /opt/vmware/hms/conf/.
    2. Öffnen Sie die Datei hms-configuration.xml zur Bearbeitung und setzen Sie für die Eigenschaft hms-sync-replication-error-toleration-period den Wert 300000 fest.
    3. Versuchen Sie, die geplante Migration erneut auszuführen.

  • Alle Vorgänge auf einer Speicher-vApp in vCloud Air werden deaktiviert

    Wenn Sie eine Replizierung in der Cloud konfigurieren und eine vApp aus der vCloud Air-Bestandsliste auswählen, die als Replizierungsspeicher verwendet werden soll, werden alle Vorgänge auf der Speicher-vApp deaktiviert.

    Umgehung: Keine. Replizierungsspeicher können nicht als virtuelle Maschinen fungieren. Eine Speicher-vApp kann nur für eine einzige Replizierung verwendet werden.

  • Sie können die automatische Spiegelung von Quell-VM-Netzwerkkarten und MAC-Adressen auf die Ziel-Site nicht deaktivieren

    Wenn Sie eine virtuelle Maschine für die Replizierung in der Cloud konfigurieren, werden ihre Netzwerkkarten und MAC-Adressen im Zuge der Bereitstellung der Platzhalter-VM auf der Cloud-Site automatisch kopiert.
    Wenn das Testnetzwerk nicht vom Produktionsnetzwerk isoliert ist und die Netzwerke über ein gemeinsames Routing verfügen, kann eine Testwiederherstellung der replizierten virtuellen Maschine zu doppelten MAC-Adressen in ihrem virtuellen Datencenter führen.

    Umgehung: Verwenden Sie die Benutzeroberfläche von vCloud Director, um die MAC-Adresse der replizierten virtuellen Maschine zurückzusetzen. Siehe "Zurücksetzen der MAC-Adresse einer in der Cloud replizierten virtuellen Maschine" (KB 2086292).

  • Die Netzwerkkonfiguration einer Replizierungs-Quell-VM wird beim Konfigurieren einer Replizierung gespiegelt, danach aber nur teilweise aktualisiert

    Wenn Sie nach der anfänglichen vollständigen Synchronisierung die Netzwerkkarten auf der Replizierungsquell-VM aktualisieren, werden die Netzwerkkarten auf der Ziel-Site aktualisiert. Aktualisieren Sie jedoch die MAC-Adresse einer Netzwerkkarte auf der Quell-VM, wird die Adresse auf der Ziel-VM nicht aktualisiert. Auch die MAC-Adressen von neu hinzugefügten Netzwerkkarten werden nicht auf die Ziel-VM kopiert.

    Umgehung: Keine.

  • Ausnahme Ungültiges Datenspeicherformat '<Datastore Name>' wird angezeigt, wenn vSphere Replication eine Synchronisierungsaufgabe ausführt.

    Wenn Sie einen Datenspeicher umbenennen, auf dem Replizierungs-Quell-VMs ausgeführt werden, schlagen Replizierungssynchronisierungen dieser virtuellen Maschinen fehl und es wird folgender Fehler angezeigt:
    VRM-Server-Laufzeitfehler. Suchen Sie in der Dokumentation nach Informationen zur Fehlerbehebung. Die detaillierte Ausnahme ist: 'Ungültiges Datenspeicherformat '<Datastore Name>'

    Umgehung: Halten Sie die Replizierungen, die virtuelle Quellmaschinen aus dem umbenannten Datenspeicher verwenden, an und setzen Sie sie fort.

Dokumentationsprobleme

  • Das Administratorhandbuch für vSphere Replication wurde mit neuen Informationen aktualisiert. Eine Liste der Änderungen in der Dokumentation finden Sie unter Aktualisierte Informationen.

  • Fehlende Informationen in den nicht-englischen Versionen des Themas Beenden der Replizierung einer virtuellen Maschine

    Das Thema "Beenden der Replizierung einer virtuellen Maschine" enthält keine Informationen darüber, welche Auswirkungen eine Beendigung einer Replizierung hat.

    Wenn Sie eine Replizierung beenden, werden folgende Vorgänge an der Replizierungs-Ziel-Site ausgeführt:

    • VMDK-Dateien werden aus dem Datenspeicher der Ziel-Site gelöscht, wenn sie während der Erstkonfiguration der Replizierung erstellt wurden.
      Hinweis: vSphere Replication löscht die VMDK-Dateien, löscht jedoch nicht das Replikatverzeichnis im Zieldatenspeicher. Informationen dazu finden Sie unter Bereinigen des Zieldatenspeichers nach dem Beenden einer Replizierung.
    • VMDK-Dateien werden nicht gelöscht und bleiben im Ziel-Datenspeicher erhalten, wenn Sie die Replizierung so konfiguriert haben, dass vorhandene Festplatten an der Ziel-Site als Speicher verwendet werden.
  • Falscher Produktname in den lokalisierten Versionen des Themas Auswählen von Wiederherstellungsnetzwerken im virtuellen Ziel-Datencenter

    Schritt 3 des Themas "Auswählen von Wiederherstellungsnetzwerken im virtuellen Ziel-Datencenter" enthält folgenden Text:
    Die Dropdown-Menüs zeigen nur die Netzwerke an, die für vCloud Hybrid Service konfiguriert sind.

    Er sollte richtigerweise lauten: Die Dropdown-Menüs zeigen nur die Netzwerke an, die für vCloud Air konfiguriert sind.

  • Falsche Informationen zu der unterstützten Produktversion in den lokalisierten Versionen des Themas Systemanforderungen zu Notfallwiederherstellung in der Cloud und Kompatibilität

    Die Tabelle im Thema Systemanforderungen zu Notfallwiederherstellung in der Cloud und Kompatibilität enthält den folgenden Text:
    vCenter Server 5.5.x und 6.0

    Er sollte richtigerweise lauten: vCenter Server 6.0.