Versionshinweise zu VMware vSphere Replication 6.5.1

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VMware vSphere Replication 6.5.1.1 | 19. Oktober 2017 | Build 6876646

VMware vSphere Replication 6.5.1 | 27. Juli 2017 | Build 6128267

Überprüfen Sie, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Informationen zu Patch-Versionen von vSphere Replication 6.5.1.x finden Sie im entsprechenden Abschnitt.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Lokalisierung

VMware vSphere Replication 6.5.1 ist in den folgenden Sprachen verfügbar:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Spanisch
  • Vereinfachtes Chinesisch
  • Traditionelles Chinesisch

Neuigkeiten

VMware vSphere Replication 6.5.1 bietet die folgenden neuen Funktionen:

  • vSphere Replication 6.5.1 ist kompatibel zu VMware vSphere 6.5 Update 1.
  • Unterstützt den Upgrade-Migrationspfad von vCenter Server Virtual Appliance 6.0 Update 3 auf vCenter Server Virtual Appliance 6.5 Update 1 durch Bereitstellung eines direkten Upgrade-Pfads von vSphere Replication 6.1.2 auf vSphere Replication 6.5.1.
  • vSphere Replication 6.5.1 unterstützt jetzt die folgenden externen Datenbanken:
    • Microsoft SQL Server 2014 Service Pack 2
    • Microsoft SQL Server 2016 Service Pack 1
  • vSphere Replication 6.5.1 unterstützt jetzt die folgenden Gastbetriebssysteme:
    • Windows Server 2016
    • CentOS 6.9
    • RHEL 7.3.5
    • Ubuntu 17.04, nicht LTS (Long Term Support) 

Produktdokumentation

Zusätzlich zu den vorliegenden Versionshinweisen steht der Dokumentationssatz für vSphere Replication 6.5 zur Verfügung, der aus folgenden Komponenten besteht:

Der Dokumentationssatz für die VMware vCloud Air-Notfallwiederherstellung besteht aus folgenden Komponenten:

Lizenzieren und Integrieren von vCloud Suite

Sie können vSphere Replication einzeln oder als Teil der vCloud Suite lizenzieren. Sie sollten die Ihnen zur Verfügung stehenden Lizenzierungs- und Integrationsoptionen berücksichtigen.

Einige vCloud Suite-Komponenten sind als eigenständige Produkte verfügbar und werden als solche pro virtueller Maschine lizenziert. Wenn die Produkte Teil von vCloud Suite sind, werden sie pro CPU lizenziert. Die Anzahl der virtuellen Maschinen auf CPUs, die mit vCloud Suite lizenziert sind, ist unbegrenzt.

Sie können die Funktionen von vSphere Replication mit anderen Komponenten von vCloud Suite kombinieren, um den vollen Funktionsumfang des softwaredefinierten Datencenters auszunutzen. Weitere Angaben finden Sie in vCloud Suite: Übersicht über die Architektur und Nutzungsszenarien.

Installation

Laden Sie das .iso-Image von vSphere Replication herunter und mounten Sie es. Sie können die vSphere Replication-Appliance mithilfe des Assistenten für die OVF-Bereitstellung im vSphere Web Client bereitstellen. Navigieren Sie zum Verzeichnis \bin des .iso-Images und verwenden Sie die entsprechende OVF-Datei:

  1. vSphere_Replication_OVF10.ovf: Verwenden Sie diese Datei, um alle vSphere Replication-Komponenten zu installieren, einschließlich des vSphere Replication-Verwaltungsservers und eines vSphere Replication-Servers.
  2. vSphere_Replication_AddOn_OVF10.ovf: Verwenden Sie diese Datei, um einen optionalen zusätzlichen vSphere Replication-Server zu installieren.

Weitere Informationen zur Installation finden Sie im Abschnitt über die Installation von vSphere Replication im vSphere Replication-Dokumentationscenter.

HINWEIS: Für Replizierungen von vCenter Server auf vCenter Server muss die Version von vSphere Replication Management Server auf der Quell- und Ziel-Site identisch sein.

 

Upgrade von vSphere Replication

Das herunterladbare ISO-Image ist die einzige Möglichkeit für ein Upgrade von vSphere Replication 6.1.2 oder 6.5 auf vSphere Replication 6.5.1. Mit vSphere Update Manager oder dem offiziellen VMware-Update-Repository der VAMI (Virtual Appliance Management Interface) der vSphere Replication-Appliance können Sie kein Upgrade für vSphere Replication von Version 6.1.2 oder 6.5 auf Version 6.5.1 durchführen. Weitere Informationen zu den unterstützten Versionen finden Sie auf den Interoperabilitätsseiten.

Wichtig: Bevor Sie ein Upgrade beginnen, überprüfen Sie, ob die vSphere Replication-Appliance über eine OVF-Umgebung bzw. einen OVF-Kontext verfügt. Informationen dazu finden Sie unter Überprüfen und Wiederherstellen des OVF-Kontexts der vSphere Replication-Appliance (2106709).

Lesen Sie unbedingt den Abschnitt Upgrade unter "Bekannte Probleme".

Die Vorgehensweise zur Durchführung eines Upgrades auf vSphere Replication 6.5.1 finden Sie unter Durchführen eines Upgrades von vSphere Replication unter Verwendung des herunterladbaren ISO-Images.

Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication

Die Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication 6.5.1 sind in der VMware-Knowledgebase beschrieben. Informationen dazu finden Sie unter Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication 6.x (KB 2102453).

Hinweis: Zur Unterstützung von mehr als 500 Replizierungen pro vSphere Replication Management-Server ist eine zusätzliche Konfiguration von vSphere Replication erforderlich. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Grenzwerte für den Betrieb von vSphere Replication 6.х und Konfigurieren von aktualisierten vSphere Replication-Appliances für die Unterstützung von bis zu 2000 Replizierungen.

Open Source-Komponenten

Informationen zu Copyright und Lizenzen für die Open Source-Softwarekomponenten, die im Lieferumfang von vSphere Replication 6.5.1 enthalten sind, finden Sie auf der vSphere Replication gewidmeten Seite mit Informationen zur Offenlegung von Open Source-Programmen.

Probleme und Einschränkungen bei vSphere Replication 6.5.1

Damit die Replizierung virtueller Maschinen erfolgreich verläuft, muss vor dem Start der Replizierung sichergestellt werden, dass die virtuelle Infrastruktur bestimmte Grenzwerte berücksichtigt.

  • vSphere Replication 6.5.1 benötigt und unterstützt vCenter Server 6.5 Update 1 vollständig.
  • Der RPO-Wert von 5 Minuten kann bis auf einen maximal unterstützten Grenzwert von 50 VMs auf einem vorläufigen VVOL-Datenspeicher skaliert werden.
  • vSphere Replication unterstützt keine Stilllegung von VSS auf virtuellen Volumes.
  • vSphere Replication kann in dieser Version keine virtuellen Maschinen replizieren, die vmdk-Dateien gemeinsam nutzen.
  • vSphere Replication unterstützt vSphere APIs für E/A-Filter weder auf Quell- noch auf Ziel-Sites. Sie können eine virtuelle Maschine, die einer VM-Speicherrichtlinie mit E/A-Filtern zugeordnet ist, nicht replizieren oder solch eine Richtlinie der Replizierungs-Ziel-VM zuordnen. Stellen Sie vor der Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Replizierung sicher, dass die ihr zugewiesene VM-Speicherrichtlinie keine E/A-Filter enthält. Weisen Sie virtuellen Maschinen, die bereits für die Replizierung konfiguriert sind, keine VM-Speicherrichtlinien mit E/A-Filtern zu.
  • Die Bereitstellung von mehr als einer vSphere Replication-Appliance führt zu einer Warnung auf dem Startbildschirm. Daraufhin muss eine Benutzerbestätigung eingegeben werden, um den Vorgang fortzusetzen, alle Replizierungen neu zu konfigurieren oder um die neue Appliance herunterzufahren, sodass sie keine Störungen bei der alten Appliance verursacht. Diese Situation tritt nicht auf, wenn mehr als ein vSphere Replication-Server bereitgestellt wird.
  • Jeder vSphere Replication-Verwaltungsserver kann maximal 2000 replizierte virtuelle Maschinen verwalten. Informationen dazu finden Sie unter Konfigurieren von aktualisierten vSphere Replication-Appliances für die Unterstützung von bis zu 2000 Replizierungen (KB 2102463) und Anforderungen an die Umgebung... (KB 2107869).
  • Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit replizierten Festplatten über 2032 GB auf einen ESXi 5.1-Host oder eine vorherige Version verschieben, kann vSphere Replication die virtuellen Maschinen nicht replizieren oder einschalten.
  • vSphere Replication unterstützt eine maximale Festplattengröße von 62 TB. Wenn Sie versuchen, die Replizierung auf einer virtuellen Maschine mit einer Festplatte, die größer als 62 TB ist, zu aktivieren, führt die virtuelle Maschine keinen Replizierungsvorgang durch und wird nicht eingeschaltet.
  • vSphere Replication verfolgt größere Blöcke auf Festplatten über 2 TB. Die Replizierungsleistung auf Festplatten über 2 TB kann sich von der Replizierungsleistung auf Festplatten unter 2 TB bei gleicher Arbeitslast unterscheiden, je nach Umfang der Daten auf der Festplatte, die für einen bestimmten Satz geänderter Blöcke über das Netzwerk übertragen werden.
  • vSphere Replication unterstützt IBM DB2 als vSphere Replication-Datenbank nicht mehr. Die Unterstützung für DB2 als unterstützte Datenbank für vCenter Server 5.5 wurde ebenfalls beendet. Wenn Sie DB2 als externe vSphere Replication-Datenbank verwenden, wenden Sie sich an den VMware-Support für Anweisungen zum Migrieren Ihrer Daten auf eine unterstützte Datenbank.
  • vSphere Replication unterstützt keine Upgrades für das VMware Tools-Paket in der vSphere Replication-Appliance.
  • vSphere Replication unterstützt das Replizieren von RDMs im virtuellen Kompatibilitätsmodus. RDMs im physischen Kompatibilitätsmodus können nicht für die Replizierung konfiguriert werden.
  • vSphere Replication repliziert nicht die Snapshot-Hierarchie der virtuellen Maschine auf der Ziel-Site.
  • Sie können virtuelle Maschinen konfigurieren, die für die Replizierung ausgeschaltet sind. Allerdings beginnt der aktuelle Replizierungsdatenverkehr, wenn die virtuelle Maschine eingeschaltet ist.
  • Wenn Sie Storage DRS an der Replizierungs-Site verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie über eine homogene Host-und Datenspeicherkonnektivität verfügen, um zu verhindern, dass Storage DRS ressourcenintensive hostübergreifende Verschiebungen (Host- und Datenspeicherwechsel) von Replikatfestplatten ausführt.
  • Bei Replizierungen in der Cloud kann eine Speicher-vApp nur für eine einzige Replizierung verwendet werden.
  • Beim RPO-Wert von 5 Minuten ist es erforderlich, dass der Quellhost für VSAN ESXi 6.0 oder höher ist, für andere unterstützte Datenspeicher ESXi 6.5.
  • Für die Verwendung der Netzwerkisolationsfunktion muss für vSphere Replication der Host ESXi 6.0 oder höher sein.

Unterstützte Browserversionen

Informationen zu den unterstützten Browserversionen für vSphere Web Client finden Sie in der Dokumentation der verwendeten vSphere Web Client-Version.

Verfügbare Patch-Versionen

vSphere Replication 6.5.1.1 Express Patch-Version

Freigegeben am 19. Oktober 2017 | Build 6876646

Die vSphere Replication 6.5.1.1 Express Patch-Version aktualisiert den verfügbaren RPO-Bereich für Replizierungen von lokalen vSphere-Umgebungen in der Cloud, wenn vCloud Availability for vCloud Director 2.0 verwendet wird. Im Assistenten zur Konfiguration der Replizierung können Sie einen RPO-Bereich von 5 Minuten bis 24 Stunden auswählen.

Behobene Probleme

Die behobenen Probleme werden in folgende Kategorien unterteilt.

    Das folgende Problem wurde in dieser Version behoben.

    • Nach dem Upgrade auf vSphere Replication 6.5.x wird der blaue VAMI-Bildschirm (Virtual Appliance Management Interface) in der Konsole nicht angezeigt

      Nach dem Upgrade der vSphere Replication-Appliance von Version 6.1.1 auf Version 6.5.x wird der blaue VAMI-Bildschirm in der Konsole nicht angezeigt.

      Dieses Problem wurde behoben.

    Bekannte Probleme

    Die bekannten Probleme gliedern sich in folgende Gruppen.

    Upgrade
    • Der vSphere Replication Management-Dienst wird nach dem Upgrade nicht gestartet

      Nach dem Upgrade von vSphere Replication wird der vSphere Replication Management-Dienst (VRM) in der VAMI als "angehalten" angezeigt und die Datei /opt/vmware/hms/logs/hms-configtool.log in der virtuellen Appliance enthält java.net.ConnectException: Verbindung abgelehnt-Fehlermeldungen.

      Dieses Problem tritt auf, wenn der Upgrade-Vorgang des eingebetteten DB-Schemas fehlschlägt, weil der vPostgreSQL-Dienst nicht vollständig gestartet wurde.

      Umgehung:

      1. Melden Sie sich bei der Konsole der virtuellen Appliance als Root-Benutzer an.
      2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: $ /opt/vmware/hms/bin/hms-configtool -cmd upgrade -configfile /opt/vmware/hms/conf/hms-configuration.xml

        Das Upgrade des DB-Schemas wird gestartet.

      3. Warten Sie, bis der DB-Upgrade-Vorgang abgeschlossen ist.
      4. Navigieren Sie in der vSphere Replication-VAMI zur Registerkarte Konfiguration und schließen Sie die SSO-Registrierung der Appliance ab.
    • Fehlende vSphere Replication-Berechtigungen nach dem Upgrade der vSphere Replication-Appliance bzw. nach dem Ändern des Zertifikats oder der IP

      Wenn Sie die vSphere Replication-Appliance aktualisieren oder wenn aus einem anderen Grund eine Änderung des Zertifikats oder der IP-Adresse der vSphere Replication-Appliance erfolgt, werden die Berechtigungen, die den standardmäßigen VRM-Benutzerrollen zugeordnet sind, gelöscht.
      Dieses Problem tritt bei jedem Aufheben der Registrierung und jedem Registrieren der vSphere Replication-Erweiterung über den Erweiterungsmanager von vCenter Server auf.

      Umgehung: Klonen Sie die vordefinierten VRM-Rollen und erstellen Sie Ihre benutzerdefinierten Rollen vor dem Aktualisieren der vSphere Replication-Appliance bzw. vor dem Ändern des Zertifikats oder der IP-Adresse. Die Berechtigungen, die benutzerdefinierten Rollen zugewiesen sind, werden nicht entfernt.

    • Die Virtual Appliance Management Interface (VAMI) von vSphere Replication ist nach dem Upgrade nicht mehr verfügbar

      Nach dem Upgrade wird die vSphere Replication-VAMI geändert und Sie können im Browserfenster, das Sie vor dem Upgrade verwendet haben, nicht mehr darauf zugreifen.

      Umgehung: Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

      • Verwenden Sie einen anderen Browser zum Öffnen der VAMI.
      • Schließen Sie den gesamten Browser und öffnen Sie ein neues Browserfenster, um die Verbindung zur VAMI herzustellen.
      • Löschen Sie den Cache Ihres Browsers.

    • Die vSphere Replication-Appliance wird nach dem Upgrade zu einem vSphere Replication-Server

      Wenn Sie den OVF-Kontext der vSphere Replication-Appliance vor dem Ausführen eines Upgrades nicht überprüfen und der Upgrade-Vorgang nicht fehlschlägt, wird die aktualisierte vSphere Replication-Appliance als vSphere Replication Server angezeigt. Die Daten zu den Replizierungen, die vor dem Upgrade konfiguriert wurden, gehen verloren.

      Umgehung:

    • Nach einem Upgrade von vCenter Server und vSphere Replication schlägt die Konfiguration des SSO in der vSphere Replication-VAMI mit Fehler "Fehlerhafter Exitcode: 1 fehl

      Nachdem Sie ein Upgrade von vCenter Server auf Version 6.5 und von vSphere Replication auf Version 6.5 durchgeführt haben, müssen Sie die Appliance bei vCenter Single Sign-On registrieren. Geben Sie auf der Registerkarte "Konfiguration" der vSphere Replication-VAMI die LookupService-Adresse und die Anmeldedaten eines SSO-Administrators ein und klicken Sie auf Speichern und Dienst neu starten. Die folgende Fehlermeldung erscheint: Fehlerhafter Exitcode: 1.
      Das Problem wird beobachtet, da der aktualisierte vCenter Server seine IP-Adresse oder sein Zertifikat ändert, aber der vSphere Replication Management-Server die alte IP-Adresse und das alte Zertifikat des vCenter Server in seiner OVF-Umgebung beibehält. Als Folge schlägt die Validierung des vCenter Server fehl.

      Umgehung: Klicken Sie im vSphere Web Client mit der rechten Maustaste auf die VM des vSphere Replication Management-Servers und schalten Sie sie aus und wieder ein. Dieser Vorgang erzwingt das Update der OVF-Umgebung für die VM des vSphere Replication Management-Servers.

    • Site Recovery Manager kann nach dem Upgrade von vSphere Replication nicht aktualisiert werden

      Beim Upgrade von vSphere Replication auf Version 6.5 kann Site Recovery Manager nicht aktualisiert werden, weil die vSphere Replication-Versionen nicht kompatibel sind. Im Lösungs-Manager in vCenter scheint die vSphere Replication-Version nicht aktualisiert worden zu sein, obwohl die Appliance ein erfolgreiches Upgrade meldet.

      Umgehung: Registrieren Sie die vSphere Replication-Appliance bei vCenter Single Sign On.

      1. Stellen Sie unter Verwendung eines unterstützen Browsers eine Verbindung zur VAMI-Schnittstelle der vSphere Replication-Appliance her.
      2. Geben Sie auf der Registerkarte Konfiguration den Benutzernamen und das Kennwort eines SSO-Administrators ein.
        Hinweis: Die Textfelder für die SSO-Anmeldedaten sind nicht sichtbar, wenn Sie einen nicht unterstützten Browser verwenden.
    Allgemein
    • Das Konfigurieren einer Replizierung, die Seeds verwendet, auf einem vVol-Zieldatenspeicher gelingt, aber die Replizierung befindet sich im Fehlerzustand

      Wenn Sie eine Replizierung für die Verwendung einer VM mit Snapshots als Seed konfigurieren, gelingt der Konfigurationsvorgang, aber nach Abschluss der ersten vollständigen Synchronisierung befindet sich die Replizierung im Fehlerzustand. Ein Problem mit einer ähnlichen Fehlerbeschreibung wird angezeigt:
      "Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server für die Replizierung 'vmname' aufgetreten. Details: 'Error for (datastoreUUID: "vvol:9148a6192d0349de-94149524b5f52bc4"), (diskId: "RDID-fd3ed4de-2356-43c7-a0e2-7bc07a7da012"), (hostId: "host-33"), (pathname: "vmname/vmname.vmdk"), (flags: retriable): Class: NFC Code: 10; NFC error: NFC_DISKLIB_ERROR (Eingabe/Ausgabe-Fehler); Gesetztes Fehlerflag: retriable; Schreiben von (multiEx) auf Remotefestplatte nicht möglich; Schreiben von (multi) auf Remotefestplatte nicht möglich'."

      Umgehung: Löschen Sie die Snapshots aus der Seed-VM.

    • Einige vSphere Replication-Vorgänge schlagen fehl oder antworten nicht.

      Wenn Sie Dutzende von vSphere Replication-Vorgängen gleichzeitig initiieren, reagieren einige von ihnen möglicherweise nicht mehr. Dies kann auch dazu führen, dass die VRMS-Site nicht antwortet, da die vSphere Replication-Appliance mehr Arbeitsspeicher benötigt, um viele Vorgänge gleichzeitig auszuführen.

      Umgehung:

      1. SSH zur vSphere Replication-Appliance.
      2. Halten Sie den vcta-Service an:
        service vmware-vcd stop
        Hinweis: Durch Anhalten dieses Service werden die Cloud-Replizierungen unterbrochen.

    • Während der vollständigen Synchronisierung schlägt vSphere Replication fehl mit dem Fehler: Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server aufgetreten.

      Während der vollständigen Synchronisierung kann vSphere Replication mit folgendem Fehler fehlschlagen:
      Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server für die Replizierung <group_name> aufgetreten. Details: 'Error for (datastoreUUID: "..."), (diskId: "..."), (hostId: "..."), (pathname: "..."), (flags: retriable, pick-new-host, nfc-no-memory): Class: NFC Code: 5; NFC error: NFC_NO_MEMORY; Gesetztes Fehlerflag: nfc-no-memory; Code gesetzt auf: Host kann Anforderung nicht verarbeiten.; Gesetztes Fehlerflag: retriable; Gesetztes Fehlerflag: pick-new-host; Schreiben von (single) auf Remotefestplatte nicht möglich'.

      Normalerweise tritt dieser Fehler nur vorübergehend auf und der Vorgang lässt sich nach einiger Zeit erfolgreich durchführen.

    • Auf der Benutzeroberfläche von vSphere Replication erscheint keine Warnung, wenn der ausgewählte Zieldatenspeicher nicht mit der Standard-Datenspeicherrichtlinie übereinstimmt

      Wenn Sie eine virtuelle Maschine für die Replizierung konfigurieren, ist als VM-Speicherrichtlinie auf der Seite „Zielspeicherort“ die Standard Datenspeicherrichtlinie vorausgewählt. Es wird keine Warnung angezeigt, falls ein Datenspeicher ausgewählt wird, der nicht mit dieser Richtlinie übereinstimmt. Je nach Art der Nichtübereinstimmung kann die Replizierungskonfiguration fehlschlagen oder gelingen. Die replizierte virtuelle Maschine kann wiederhergestellt werden, lässt sich jedoch später aufgrund der Nichtübereinstimmung nicht einschalten.

      Umgehung: Wählen Sie eine konkrete Richtlinie und dann einen Datenspeicher aus der Gruppe Kompatibel in der Liste aus.

    • Durch Ersetzen des SSL-Zertifikats des vCenter Server werden Zertifikatvalidierungsfehler in vSphere Replication verursacht

      Beim Ersetzen des SSL-Zertifikats im vCenter Server-System tritt ein Verbindungsfehler auf, wenn vSphere Replication versucht, eine Verbindung mit vCenter Server herzustellen.

      Umgehung: Informationen zur Aktualisierung von vCenter Server-Zertifikaten und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Lösungen wie vSphere Replication finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2109074.

    • Die Datensynchronisierung schlägt fehl und die Protokolldatei des Quellservers von vSphere Replication Management enthält den Fehler DeltaAbortedException

      Wenn es in Ihrer Umgebung zu Konnektivitätsproblemen während der Datensynchronisierung kommt, können folgende Probleme auftreten.

      • Die Synchronisierung von Replizierungsgruppen schlägt fehl und die Datei hms<n>.log auf dem vSphere Replication Management-Server an der Quell-Site enthält die folgende Fehlermeldung:
        DeltaAbortedException.
      • In Site Recovery Manager schlägt die Synchronisierung von Replizierungsgruppen mit der folgenden Fehlermeldung fehl:
        VR-Synchronisierung für die VRM-Gruppe <Gruppenname> fehlgeschlagen. Es ist ein generischer Fehler im vSphere Replication Management Server aufgetreten. Ausnahmedetails: 'com.vmware.hms.replication.sync.DeltaAbortedException'.

      Umgehung: Beheben Sie das Konnektivitätsproblem in Ihrer Umgebung, bevor Sie fortfahren.

    • Die Erstkonfiguration schlägt mit folgendem Fehler fehl: InvalidArgument

      Wenn Sie eine Replizierung für eine virtuelle Maschine konfigurieren, die Festplatten ohne UUID enthält, weist vSphere Replication während der Erstkonfiguration UUIDs für diese Festplatten zu. Wenn diese Festplatten jedoch über übergeordnete Festplatten verfügen, z. B. vorherige Snapshots, kann vSphere Replication diesen keine UUIDs zuweisen und die Erstkonfiguration schlägt mit dem Fehler InvalidArgument fehl.

      Umgehung: Konsolidieren Sie die Festplatten auf der Quell-VM und versuchen Sie erneut, eine Replizierung zu konfigurieren.

    • Failover mit "Neueste Änderungen synchronisieren" schlägt möglicherweise mit SocketTimeoutException fehl, wenn mehrere Replizierungen gleichzeitig wiederhergestellt werden und sich seit der letzten Synchronisierung viele Änderungen angehäuft haben

      Der vSphere Replication Management-Server erhält möglicherweise keine passenden Antworten über den vCenter Reverse-Proxy, wenn dichter Replizierungsdatenverkehr im selben Netzwerk herrscht. Einige Replizierungsverwaltungs- oder -überwachungsvorgänge schlagen möglicherweise mit folgender Fehlermeldung fehl:
      'com.vmware.vim.vmomi.client.exception.ConnectionException: java.net.SocketTimeoutException: Read timed out'

      Umgehung: Konfigurieren Sie die Isolation des Netzwerkdatenverkehrs für den vSphere Replication-Datenverkehr, sodass die Verwaltungskommunikation zwischen vCenter und dem vSphere Replication Management-Server vom dichten Replizierungsdatenverkehr nicht betroffen ist. Informationen dazu finden Sie unter Isolieren des Netzwerkdatenverkehrs von vSphere Replication.

    • Im Zielordner befindliche virtuelle Maschinen werden während der Wiederherstellung überschrieben

      Falls der Zielordner eine registrierte virtuelle Maschine mit demselben Namen wie die replizierte virtuelle Maschine enthält, wird die registrierte virtuelle Maschine während der Wiederherstellung überschrieben. Wenn Sie den Assistenten zur Wiederherstellung starten, überprüft vSphere Replication den Zielordner und zeigt ein Dialogfeld an, damit Sie den Überschreibvorgang bestätigen. In seltenen Fällen wird nach dem Abschluss der Zielprüfung und bei geöffnetem Assistenten eine virtuelle Maschine möglicherweise auf den Zielordner registriert. In diesen Fällen wird die virtuelle Maschine, die in den Zielordner kopiert wurde, ohne weitere Benachrichtigung überschrieben.

      Umgehung: Keine.

    • Replizierungen werden nach der Änderung der IP-Adresse des vSphere Replication-Servers an der Ziel-Site mit dem Status "Nicht aktiv" (RPO-Verstoß) angezeigt

      Falls sich die IP-Adresse des vSphere Replication-Servers an der Ziel-Site ändert, ändert sich der Status aller Replizierungen für diese Site in "Nicht aktiv" (RPO-Verstoß). Dieses Problem wird beobachtet, da Replizierungen auf der Quell-Site nicht automatisch neu konfiguriert werden, wenn sich die IP-Adresse ändert.

      Umgehung: Konfigurieren Sie alle Replizierungen neu, sodass die Quellhosts die neue IP-Adresse des Ziel-vSphere Replication-Servers verwenden.

    • Zustand "Vorübergehender Fehler" während der ersten vollen Synchronisierung

      Während der ersten Synchronisierung beobachten Sie möglicherweise, dass sich der Zustand der Synchronisierung vorübergehend mehrmals in Fehler und wieder zurück zum Normalzustand ändert. Der Fehlerzustand gibt möglicherweise unzulängliche Ressourcen an der Ziel-Site an. Falls die vom Synchronisierungsvorgang verursachte E/A-Arbeitslast höher ist als die Last, die Zielhosts bewältigen können, springt der Zustand der Replizierung auf Fehler. Wenn die E/A-Arbeitslast abnimmt, wird der Fehler nicht mehr angezeigt.

      Umgehung: Verringern Sie den Wert der Hostkonfigurationsoption namens HBR.TransferMaxContExtents auf jedem ESXi-Host, auf dem Replizierungs-Quell-VMs ausgeführt werden. Der Standardwert ist 8. Ein niedrigerer Wert verringert die Größe der Datenblöcke, die während eines Synchronisierungs-Updates gesendet werden, erhöht allerdings die Dauer der ersten vollen Synchronisierung. Setzen Sie nach der ersten vollen Synchronisierung den Wert zurück auf den Standardwert (8), um maximale RPO-Leistung zu erzielen. Falls weiterhin vorübergehende Fehler während der Änderungssynchronisierungen auftreten, bedeutet dies möglicherweise, dass eine Menge geänderter Blöcke während jeder Veränderung übertragen werden und die Hosts an der Ziel-Site die anfallende E/A-Arbeitslast nicht bewältigen können. In solchen Fällen halten Sie den Wert der HBR.TransferMaxContExtents-Konfigurationsoption niedrig.
      Alternativ können Sie weitere Hosts zur sekundären Site hinzufügen.

    • Benutzer, denen die Rolle des VRM-Administrators oder die Rolle zur Replizierung der VRM-VM zugewiesen wurde, können nicht auf den Assistenten zur Konfiguration der Replizierung zugreifen

      Der Assistent zur Konfiguration der Replizierung wird nicht gestartet, wenn sich ein Benutzer, dem die vordefinierte Rolle des VRM-Administrators oder die Rolle zur Replizierung der VRM-VM zugewiesen ist, beim vSphere Web Client anmeldet und versucht, eine Replizierung zu konfigurieren.

      Umgehung: Klonen Sie die Standardrolle, um ihr die Berechtigung Profilgesteuerter Speicher -> Ansicht des profilgesteuerten Speichers zuzuweisen, und weisen Sie dem Benutzer die geklonte Rolle zu.

    • Trotz Klicken auf den Link "Konfigurieren" für einen eingebetteten VR Server wird die VAMI nicht geöffnet

      Falls Sie zur Ansicht "Replizierungsserver" wechseln, einen eingebetteten vSphere Replication-Server auswählen und die Aktion "Konfigurieren" aufrufen, wird die VAMI nicht angezeigt.

      Umgehung: Öffnen Sie einen Browser und geben Sie die Adresse https://<VR-Appliance-Adresse>:5480 ein, um die VAMI zu öffnen.

    • Die Option zur Aktivierung der Stilllegung ist im Assistenten "Replizierung konfigurieren" für eine ausgeschaltete Replizierungs-Quell-VM deaktiviert, obwohl das Gastbetriebssystem die Stilllegung unterstützt

      Sowohl für Linux- als auch für Windows-Quellen ist die Option "Stilllegung aktivieren" gemäß den Informationen zum Gastbetriebssystem aktiviert. Falls eine virtuelle Maschine noch nie eingeschaltet wurde, melden ESXi-Hosts immer fehlenden Support für die Stilllegung, da die Informationen vom Gastbetriebssystem nicht verfügbar sind.

      Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die Replizierungs-Quell-VMs mindestens einmal eingeschaltet wurden, bevor Sie Replizierungen konfigurieren.

    • Nach dem Ändern des vCenter Server-Zertifikats kann nicht auf den vSphere Replication-Dienst zugegriffen werden

      Wenn sich das vCenter Server-Zertifikat ändert, kann nicht mehr auf vSphere Replication zugegriffen werden.

      Umgehung: Weitere Informationen finden Sie unter Kein Zugriff auf vSphere Replication nach Ändern des vCenter Server-Zertifikats.

    • vSphere Replication Management Server (VRMS) beschädigt möglicherweise eine teilweise wiederhergestellte virtuelle Maschine im Ziel-vCenter Server nach einer fehlgeschlagenen Wiederherstellung

      In seltenen Fällen stoppt VRMS möglicherweise sofort, nachdem die wiederhergestellte virtuelle Maschine im Ziel-vCenter Server registriert wurde. Der letzte Wiederherstellungsfehler im Fenster "Replizierungsdetails" lautet VRM-Server konnte den Vorgang nicht abschließen. Wenn VRMS neu startet, bereinigt VRMS die Dateien für die teilweise wiederhergestellte virtuelle Maschine. In einigen Fällen kann die Registrierung der virtuellen Maschine aus dem vCenter Ziel-Server nicht aufgehoben werden. Nachfolgende Wiederherstellungsversuche zeigen im Wiederherstellungsassistenten einen Fehler an, dass der ausgewählte Ordner der virtuellen Maschine bereits ein Element mit demselben Namen enthält.

      Umgehung: Entfernen Sie die virtuelle Maschine manuell aus dem Ziel-vCenter Server, behalten Sie allerdings die Festplatten bei, weil sie auf die Platzhalterdateien des Replikats verweisen.

    • Während der Replizierung mehrerer virtueller Maschinen schaltet der vSphere Replication-Server möglicherweise in einen Status um, in dem keine weiteren VRMS-Verbindungen akzeptiert sind, die virtuellen Maschinen allerdings weiterhin repliziert werden

      Umgehung: Starten Sie den vSphere Replication-Server neu.

    • vSphere Replication-Vorgänge schlagen mit dem Fehler "Keine Authentifizierung" fehl

      Wenn Sie einen Vorgang auf einer Site starten, beispielsweise das Konfigurieren von vSphere Replication auf einer virtuellen Maschine, und dann vCenter Server und die vSphere Replication-Appliance auf einer anderen Site neu starten, können die vSphere Replication-Vorgänge mit dem Fehler VRM-Server - generischer Fehler fehlschlagen. Suchen Sie in der Dokumentation nach Informationen zur Fehlerbehebung. Die detaillierte Ausnahme ist: 'com.vmware.vim.binding.vim.fault.NotAuthenticated'. Dieses Problem wird dadurch verursacht, dass der vSphere Replication-Server in seinem Cache die Verbindungssitzung vor dem Neustart von vCenter Server und der vSphere Replication-Appliance beibehält.

      Umgehung: Löschen Sie den vSphere Replication-Verbindungscache, indem Sie den vSphere Web Client abmelden und wieder anmelden.

    • Vorgang in vSphere Replication Management Server schlägt mit dem Fehler "... UnmarshallException" fehl

      Wenn der vSphere Replication Management Server eine hohe Last aufweist oder vorübergehende Netzwerkfehler auftreten, können Vorgänge aufgrund von Fehlern in der Kommunikationsschicht mit UnmarshallException fehlschlagen.

      Umgehung: Versuchen Sie den fehlgeschlagenen Vorgang erneut durchzuführen.

    • Die VAMI antwortet möglicherweise nicht, wenn Sie eine Aktualisierung installieren

      Wenn Sie ein Upgrade von vSphere Replication durchführen, wird eine Statusmeldung 'Installation von Aktualisierungen' möglicherweise sogar nach der erfolgreichen Installation von Aktualisierungen nicht ausgeblendet, weil die VAMI nicht antwortet.

      Umgehung: Aktualisieren Sie die VAMI-Benutzerschnittstelle im Browser oder öffnen Sie sie auf einer neuen Registerkarte.

    • Eine in vSphere Replication wiederhergestellte virtuelle Maschine wird nicht in vCenter Server eingeschaltet

      Wenn Sie vSphere Replication verwenden, um eine Wiederherstellung auf einer virtuellen Maschine auszuführen, schlägt sie fehl und der Status der Replizierung ist nicht 'Wiederhergestellt'. Die virtuelle Maschine ist in der vCenter-Bestandsliste registriert, aber bei dem Versuch, sie einzuschalten, tritt dieser Fehler auf: Datei [datastorename] path/vmname.vmx wurde nicht gefunden. Die Registrierung der virtuellen Maschine als Teil des Wiederherstellungs-Workflows von vSphere Replication kann in vCenter Server verlaufen, aber die Antwort kann den vSphere Replication Management Server möglicherweise aufgrund eines vorübergehenden Netzwerkfehlers nicht erreichen. vSphere Replication stellt das Replizierungs-Image wieder her und meldet eine fehlgeschlagene Wiederherstellungsaufgabe aufgrund eines Registrierungsfehlers der virtuellen Maschine. Wenn Sie eine andere Wiederherstellung initiieren, schlägt dies mit der Meldung fehl, dass eine virtuelle Maschine mit demselben Namen bereits in vCenter Server registriert ist.

      Umgehung: Entfernen Sie die teilweise wiederhergestellte virtuelle Maschine aus der vCenter Server-Bestandsliste. Löschen Sie die Dateien nicht von der Festplatte. Versuchen Sie die Wiederherstellung erneut durchzuführen.

    • vSphere Replication-Vorgänge schlagen bei hohem Replizierungsdatenverkehr fehl

      vSphere Replication-Vorgänge schlagen möglicherweise mit folgender Fehlermeldung fehl: java.net.UnknownHostException Diese Fehler sind darauf zurückzuführen, dass DNS-Anforderungen aufgrund einer Netzwerküberlastung verworfen werden.

      Umgehung: Konfigurieren Sie Ihr Netzwerk über Traffic Shaping, Quality-of-Service oder DNS in der in der vSphere Replication-Appliance so, dass der Management-Verkehr nicht verworfen wird. Eine mögliche Lösung besteht darin, die Caching-Richtlinie der Netzwerkadresse für die vSphere Replication-Appliance zu ändern.

      1. Melden Sie sich bei der vSphere Replication-Appliance als "root" an.
      2. Öffnen Sie die Datei /usr/java/jre1.7.0_72/lib/security/java.security in einem Editor.
      3. Kommentieren Sie die Zeile networkaddress.cache.ttl aus und legen Sie ihren Wert auf mindestens 86400 Sekunden (24 Stunden) fest oder auf die längste Zeitspanne, die zum Durchführen der ersten vollständigen Synchronisierung erforderlich ist.
      4. Speichern Sie die Datei und starten Sie die vSphere Replication-Appliance neu.
      5. Wiederholen Sie diese Prozedur für alle übrigen vSphere Replication-Appliances.
    Replizierungen auf vCenter Server
    • Eine Neuverbindung zu Sites ist nicht möglich, wenn der Verbindungsstatus "Verbindungsproblem" lautet

      Wenn zwei Sites verbunden sind, der Status der Verbindung jedoch Verbindungsproblem lautet, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt, wenn Sie versuchen, die Sites erneut zu verbinden:
      Es ist ein interner Fehler aufgetreten - scheme und schemeSpecificPart sollten nicht null sein.

      Umgehung: Trennen Sie die Verbindung zu den Sites und stellen Sie sie erneut her.

    • Sie können keine benutzerdefinierten Benutzer und Rollen mit vSphere Replication verwenden

      Sie können keine Replizierung mit einem benutzerdefinierten Benutzer konfigurieren, selbst wenn diesem benutzerdefinierten Benutzer alle erforderlichen VRM-Berechtigungen auf beiden Sites zugewiesen wurden. Auf der Seite "Zielspeicherort" in den Assistenten "Replizierung konfigurieren" wird die Fehlermeldung Die Berechtigung zur Durchführung dieses Vorgangs wurde verweigert angezeigt.

      Umgehung: Keine. Alle vSphere Replication-Vorgänge müssen auf beiden Sites mit dem SSO-Administratorbenutzer durchgeführt werden.

    • Eine wiederhergestellte virtuelle Maschine mit mehreren aktivierten Zeitpunktinstanzen kann die an den neuesten Snapshot angeschlossenen Festplatten verlieren, wenn Sie einen vorherigen Snapshot wiederherstellen und anschließend den neuesten Snapshot wiederherstellen

      Wenn Sie eine virtuelle Maschine wiederherstellen, für die Sie die Zeitpunktinstanzen aktiviert haben, und ggf. eine Festplatte für nicht aufgelöste Festplatten anhängen, wird die Festplatte an den neuesten Snapshot angehängt. Wenn Sie einen vorherigen Snapshot wiederherstellen und anschließend den neuesten Snapshot wiederherstellen, sind die angeschlossenen Festplatten nicht mehr verfügbar.

      Umgehung: Bearbeiten Sie die Einstellungen der virtuellen Maschine und fügen Sie die erforderlichen Festplatten als vorhandene Festplatten hinzu.

    • Wenn ein Zielserver von vSphere Replication nicht verfügbar ist, zeigt vSphere Replication keinen Fehler auf der Seite "vSphere Web Client Monitor -> Probleme" an

      Wenn der Zielserver von vSphere Replication nicht verfügbar ist, weil er ausgeschaltet ist oder Probleme mit der Netzwerkkonnektivität aufweist, und eine Replizierung sich in einem anfänglichen Zustand der vollständigen Synchronisierung befindet, meldet vSphere Replication im Web Client auf der Seite Überwachen -> Probleme des Ziel-vCenter Server kein Problem. Stattdessen werden auf dem vCenter Server ein Ereignis und ein getrennter Status unter Überwachen -> vSphere Replication -> Replication-Server angezeigt.

      Umgehung: Prüfen Sie, ob ein Zielserver von vSphere Replication derzeit auf der Seite Überwachen -> vSphere Replication -> Replication-Server verfügbar ist. Setzen Sie alternativ einen Alarm für das Ereignis "VR-Server getrennt" auf dem Ziel-vCenter Server fest.

    • Neukonfigurieren der Replizierung nach dem Wechsel von der eingebetteten Datenbank zu einer vorhandenen externen Datenbank nicht möglich

      Wenn Sie vSphere Replication mit einer externen Datenbank konfigurieren, die Replizierung innerhalb derselben Site konfigurieren und anschließend zur eingebetteten Datenbank wechseln, steht die Replizierung nicht zur Verfügung. Dies ist ein erwartetes Verhalten. Wenn Sie zurück zur externen Datenbank wechseln, befindet sich die Replizierung in einem Fehlerzustand. Die Neukonfiguration der Replizierung schlägt mit folgender Fehlermeldung fehl: ManagedObjectNotFound

      Umgehung: Beim Wiederherstellen der vSphere Replication-Datenbank in die vorherige externe oder eingebettete Datenbank müssen Sie deren Inhalt zurücksetzen.

    • Eine virtuelle Maschine mit einer RDM-Festplatte im physischen Modus kann selbst dann nicht konfiguriert werden, wenn die Festplatte von der Replizierung ausgenommen wird

      Wenn Sie eine Replizierung für eine virtuelle Maschine im physischen Modus konfigurieren, erhalten Sie möglicherweise die folgende Fehlermeldung:

      VRM-Server - generischer Fehler. Suchen Sie in der Dokumentation nach Informationen zur Fehlerbehebung. 
      Die detaillierte Ausnahme ist: HMS kann die Festplatten-UUID für Festplatten der VM nicht festlegen: MoRef: 
      type = VirtualMachine, value = 
         
            
             
          , serverGuid = null'.
         
            

      Umgehung: Keine.

    • Das Wiederherstellen einer virtuellen Maschine unter Verwendung der Option "Mit den letzten verfügbaren Daten wiederherstellen" ist möglich, wenn die virtuelle Quellmaschine eingeschaltet ist

      Bevor Sie einen Wiederstellungsvorgang auf dieser Ziel-Site starten, müssen Sie die Replizierungs-Quell-VM ausschalten. Wenn Sie allerdings beim Wiederherstellen einer virtuellen Maschine die Option Mit den letzten verfügbaren Daten wiederherstellen auswählen, ist es möglich, die Wiederherstellung der virtuellen Quellmaschine durchzuführen, während sie eingeschaltet ist. Dadurch entsteht folgendes Problem.

      • Beim Einschalten werden die Netzwerkkarten der wiederhergestellten virtuellen Maschine getrennt.

        Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Quellmaschine ausgeschaltet ist, bevor Sie die wiederhergestellte virtuelle Maschine mit dem Netzwerk verbinden.

      Wenn Sie beim Wiederherstellen einer virtuellen Maschine die Option Mit den neuesten Änderungen wiederherstellen auswählen, kann die Wiederherstellung nicht durchgeführt werden, während die virtuelle Quellmaschine eingeschaltet ist.

    • Beim Wiederherstellen einer virtuellen Maschine mit vSphere Replication 6.5 wird die wiederhergestellte virtuelle Maschine nicht eingeschaltet

      Wenn eine replizierte virtuelle Maschine an einen verteilten virtuellen Switch angehängt ist und Sie versuchen, eine Wiederherstellung in einem automatisierten DRS-Cluster durchzuführen, verläuft der Wiederherstellungsvorgang erfolgreich, aber die wiederhergestellte virtuelle Maschine kann nicht eingeschaltet werden.

      Umgehung: Bearbeiten Sie die Einstellungen der wiederhergestellten virtuellen Maschine, um sie mit dem korrekten Netzwerk zu verbinden.

    • Das Registrieren zusätzlicher vSphere Replication-Server dauert sehr lange

      Wenn vCenter Server mehrere hundert ESXi-Server-Hosts verwaltet, kann das Registrieren eines zusätzlichen vSphere Replication-Servers mit der vSphere Replication-Appliance einige Minuten dauern.
      Dies liegt daran, dass der vSphere Replication-Server mit jedem ESXi-Server-Host registriert werden muss.

    Cloud-Replizierungen
    • org.hibernate.exception in der VCTA-Protokolldatei

      In den Dateien vcta-info.log.<n> oder vcta-debug.log finden Sie möglicherweise die folgende Fehlermeldung:
      org.hibernate.exception.ConstraintViolationException: Could not execute JDBC batch update

      Umgehung: Diese Meldung können Sie ignorieren, da sie den Betrieb der vCloud Air-Notfallwiederherstellung nicht beeinträchtigt.

    • Die vApp in der Cloud-Organisation wird nach einer Wiederherstellung vor Ort nicht ausgeschaltet

      Wenn Sie bei der Wiederherstellung einer Replizierung aus der Cloud auf der Mandanten-Site im Wiederherstellungsassistenten auswählen, dass Sie die VM unter Verwendung der Option Neueste verfügbare Daten verwenden wiederherstellen möchten, schaltet vSphere Replication die Quell-vApp in der Cloud nicht aus.
      Dies ist darauf zurückzuführen , dass die Option Neueste verfügbare Daten verwenden davon ausgeht, dass keine Verbindung zur Quell-Site der Replizierung besteht.

      Umgehung: Sie können eine Verbindung mit der Cloud-Site herstellen, um die Quell-vApp manuell auszuschalten.

    • Replizierungen aus der Cloud weisen den Status "Fehler" auf

      Wenn Sie mit der vCloud Air-Web-Benutzeroberfläche eine neue Festplatte zu einer virtuellen Maschine hinzufügen, die als Replizierungsquelle dient, hält vSphere Replication an Ihrer lokalen Site automatisch die eingehende Replizierung für diese Maschine an und wechselt die Replizierungsgruppe in den Status Fehler.

      Umgehung: Beenden Sie die Replizierung aus der Cloud, die den Status Fehler aufweist, und konfigurieren Sie eine neue Replizierung.

    • Hardwareänderungen auf der VM der Replizierungsquelle werden möglicherweise nicht automatisch in die Platzhalter-vApp in der Cloud kopiert

      Änderungen an der geschützten virtuellen Maschine auf der Quell-Site, z. B. Änderungen an Arbeitsspeicher, CPU, Netzwerken usw., werden möglicherweise nicht in die Platzhalter-vApp in Ihrer Cloud-Organisation repliziert, wenn Sie sie anwenden, während vSphere Replication einen Workflow, z. B. eine Testwiederherstellung, ausführt.

      Umgehung: Bearbeiten Sie die Hardware der VM der Replizierungsquelle erneut, um eine vollständige Synchronisierung auszuführen.

      1. Klicken Sie in der vSphere Web Client-Bestandslistenstruktur mit der rechten Maustaste auf die Quell-VM.
      2. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü die Option Einstellungen bearbeiten aus und wenden Sie eine Änderung auf die virtuelle Hardware an.
        Hinweis: Das Öffnen und Schließen des Dialogfelds "Einstellung bearbeiten" reicht nicht aus. Sie müssen Änderungen an der Hardware vornehmen.
      3. Klicken Sie auf OK.
    • Festplatten werden während der Wiederherstellung an der Cloud-Site nicht automatisch konsolidiert

      Wenn Sie eine Replizierung in die Cloud mit aktivierter MPIT-Funktionalität konfigurieren und die replizierte virtuelle Maschine an der Cloud-Site wiederherstellen, werden die beibehaltenen Instanzen während der Wiederherstellung nicht konsolidiert. Replizierungsinstanzen werden standardmäßig nicht konsolidiert, um den Wiederherstellungsvorgang zu beschleunigen.
      Die nicht konsolidierten Festplatten in der wiederhergestellten virtuellen Maschine können zu den folgenden Leistungsproblemen führen:

      • Die wiederhergestellte virtuelle Maschine ist langsamer als erwartet.
      • Die wiederhergestellte virtuelle Maschine erfordert mehr Speicherressourcen.

      Umgehung: Verwenden Sie die vCloud Air-Benutzeroberfläche um die Festplatten der wiederhergestellten virtuellen Maschine manuell zu konsolidieren.



    • Ausgehende Replizierungen in die Cloud verbleiben im Zustand "Nicht aktiv"

      Wenn Sie die vSphere Replication-Appliance einschalten, wird standardmäßig auf allen unterstützten ESXi-Hosts in der vCenter Server-Bestandsliste, in der die Appliance bereitgestellt ist, ein vSphere-Installationspaket (VIB) installiert. Das VIB erstellt eine Firewallregel (Replizierung in die Cloud-Datenverkehr), mit der die TCP-Ports 10000 bis 10010 für ausgehenden Datenverkehr geöffnet werden. Die automatische Installation der VIB-Datei kann jedoch aufgrund von Netzwerkproblemen in Ihrer Umgebung fehlschlagen. Wenn die Firewallregel auf den ESXi-Quellhosts fehlt, bleiben ausgehende Replizierungen in die Cloud im Status Nicht aktiv.

      Umgehung: Installieren Sie die VIB-Datei von vSphere Replication auf jeder ESXi-Instanz, die eine Cloud-Replizierungsquellen-VM hostet.

      1. Deaktivieren Sie vorübergehend die Firewall auf dem ESXi-Host.
      2. Stellen Sie eine SSH-Verbindung mit dem ESXi-Server her.
      3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
        $ esxcli software vib install -v https://VR_APPLIANCE_IP:8043/vib/vr2c-firewall.vib
      4. Aktivieren Sie die Firewall auf dem ESXi-Host.
    • Geplante Migration oder Synchronisierung schlägt mit dem folgenden Fehler fehl: Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server aufgetreten.

      Wenn die Infrastruktur (Hosts, Netzwerk oder Speicher) während einer geplanten Migration stark ausgelastet ist, besteht die Möglichkeit, dass das Ausführen einer geplanten Migration mit einer der folgenden Fehlermeldungen fehlschlägt.

      • Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server für die Replizierung <group_name> aufgetreten. Details: 'Error for (datastoreUUID: "..."), (diskId: "..."), (hostId: "..."), (pathname: "..."), (flags: retriable): Class: NFC Code: 10; NFC error: The operation completed successfully; Set error flag: retriable; ...'
      • Es ist ein Replizierungsfehler beim vSphere Replication Server für die Replizierung <group_name> aufgetreten. Details: 'Error for (datastoreUUID: "..."), (diskId: "..."), (hostId: "..."), (pathname: "..."), (flags: retriable, pick-new-host, nfc-no-memory): Class: NFC Code: 5; NFC error: NFC_NO_MEMORY; Gesetztes Fehlerflag: nfc-no-memory; Code gesetzt auf: Host kann Anforderung nicht verarbeiten.; Gesetztes Fehlerflag: retriable; Gesetztes Fehlerflag: pick-new-host; Schreiben von (single) auf Remotefestplatte nicht möglich'.

      Normalerweise treten diese Fehler nur vorübergehend auf und der Vorgang lässt sich bei einem erneuten Versuch erfolgreich durchführen.

      Umgehung: Tritt dieser Fehler in Ihrer Umgebung häufig auf, können Sie den Toleranzzeitraum für Replizierungssynchronisierungen auf dem vSphere Replication Management Server (VRMS) erhöhen.

      1. Melden Sie sich bei der VRMS-Appliance als Root-Benutzer an und navigieren Sie zu /opt/vmware/hms/conf/.
      2. Öffnen Sie die Datei hms-configuration.xml zur Bearbeitung und setzen Sie für die Eigenschaft hms-sync-replication-error-toleration-period den Wert 300000 fest.
      3. Versuchen Sie, die geplante Migration erneut auszuführen.

    • Alle Vorgänge auf einer Speicher-vApp in vCloud Air werden deaktiviert

      Wenn Sie eine Replizierung in der Cloud konfigurieren und eine vApp aus der vCloud Air-Bestandsliste auswählen, die als Replizierungsspeicher verwendet werden soll, werden alle Vorgänge auf der Speicher-vApp deaktiviert.

      Umgehung: Keine. Replizierungsspeicher können nicht als virtuelle Maschinen fungieren. Eine Speicher-vApp kann nur für eine einzige Replizierung verwendet werden.