Der Workflow konfiguriert die Replizierung für eine virtuelle Maschine oder vApp von einer Cloud-Site auf die lokale Site.

Wenn die virtuelle Maschine nicht eingeschaltet ist, wird die Replizierung konfiguriert. Eine vollständige anfängliche Synchronisierung wird jedoch erst beim Einschalten der virtuellen Maschine abgeschlossen. Sie können den Workflow für eine virtuelle Maschine, für die die Replizierung konfiguriert ist, nicht ausführen.

Voraussetzungen

  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Verbindung zwischen Ihrer vSphere-Umgebung und einem virtuellen Datencenter konfiguriert haben. Weitere Informationen zur Kopplung mit einer Cloud-Site finden Sie unter Workflow „Koppeln mit einer Cloud-Site“.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Anmeldedaten für die Cloud-Site registriert haben, die Sie verwenden möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Workflow „Registrieren einer Cloud-Site“.

Prozedur

  1. Melden Sie sich beim vRealize Orchestrator-Client als Administrator an.
  2. Klicken Sie auf die Ansicht Workflows.
  3. Geben Sie im Suchfeld Konfigurieren der Replizierung von der Cloud-Site ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  4. Klicken Sie auf den Workflow und dann auf Ausführung.
  5. Geben Sie die Eingabeparameter ein, die der Workflow benötigt, und klicken Sie auf Ausführung.
    Tabelle 1. Eingaben für den Workflow „Konfigurieren der Replizierung von der Cloud-Site“
    Eingabe Beschreibung
    Quelle Cloud-Site Remote-Cloud-Site
    Quell-vApp Zu replizierende vApp oder virtuelle Maschine
    Ziel Datenspeicher Lokaler Datenspeicher für die Replizierung
    Replizierungseinstellungen RPO in Minuten Recovery Point Objective in Minuten (der Standardwert lautet 240)
    Stilllegung des Gastbetriebssystems Durch die Aktivierung der Stilllegung des Betriebssystems verbessert sich die Konsistenz der Daten, wobei die RPO-Zeit beschränkt wird.
    Netzwerkkomprimierung Das Aktivieren der Komprimierung der Replizierungsdaten reduziert die Netzwerkbandbreite, erhöht jedoch die CPU-Auslastung.
    Point-in-Time-Instanzen Pro virtueller Maschine werden maximal 24 Snapshots unterstützt.
    Point-in-Time aktiviert Instanzen pro Tag (multipliziert mit der Anzahl an Tagen darf 24 nicht überschreiten) Anzahl der pro Tag erstellten Snapshots
    Anzahl der Tage Anzahl der Tage, für die Snapshots aufbewahrt werden