Sie können die maximal für Ihr Konto konfigurierte Anzahl an Clustern zu einem Cloud-SDDC hinzufügen.

Weitere Cluster werden in der- bzw. denselben Verfügbarkeitszonen wie das ursprüngliche SDDC erstellt.

Wenn Sie einen zusätzlichen Cluster bereitstellen (sei es ein Cluster aus einer einzigen Verfügbarkeitszone oder ein Stretched Cluster), müssen Sie nicht den gleichen Hosttyp auswählen, der im ursprünglich für das SDDC erstellten Cluster verwendet wird. Allerdings müssen alle Hosts in einem Cluster vom gleichen Typ sein. Außerdem können Sie beim Erstellen zusätzlicher Cluster einige der Host-CPUs deaktivieren, während im anfänglichen Cluster alle Host-CPUs aktiviert sein müssen.

Logische Netzwerke, die Sie für Ihr SDDC erstellt haben, werden automatisch auf allen Clustern freigegeben. Computing- und Speicherressourcen werden für alle Cluster ähnlich konfiguriert. Beispiel:
  • Jeder Cluster enthält einen Computing-Ressourcenpool mit denselben Berechtigungen wie im ursprünglichen SDDC-Cluster.
  • Jeder Cluster enthält einen workloadDatastore mit denselben Berechtigungen wie im ursprünglichen SDDC-Cluster.
Hinweis: Der anfängliche Cluster enthält den Verwaltungs-Ressourcenpool und den vsanDatastore. Alle Verwaltungsarbeitslasten werden in diesem Cluster ausgeführt. Alle Cluster enthalten einen workloadDatastore und führen Arbeitslasten virtueller Maschinen aus.

Eine benutzerdefinierte Anzahl an Kernen kann nur während der Clustererstellung und nur für sekundäre Cluster ausgewählt werden. Eine benutzerdefinierte Anzahl an Kernen wird in Cluster-0 nicht unterstützt, da alle Kerne für Verwaltungs-VMs benötigt werden.

Prozedur

  1. Melden Sie sich bei der VMC Console unter https://vmc.vmware.com an.
  2. Wählen Sie auf der Karte für das SDDC, dem Sie einen Cluster hinzufügen möchten, Aktionen > Cluster hinzufügen aus.
  3. Wählen Sie den Hosttyp aus.
    Option Beschreibung
    i3 (Lokales SSD) Hosts werden mit feststehendem lokalem SSD-Speicherplatz pro Host bereitgestellt.
    i3en (lokales SSD) Hosts werden mit mehr lokalem SSD-Speicherplatz pro Host bereitgestellt. I3en-Hosts sind zurzeit nur mit Version 1.10v4 der SDDC-Software und nur in einigen Regionen verfügbar.
  4. Geben Sie die Anzahl der für jeden Host im Cluster zu aktivierenden CPU-Kerne an.
    Standardmäßig sind bei i3-Hosts alle CPU-Kerne auf jedem Host in diesem Cluster aktiviert. Wenn Sie einige der Kerne deaktivieren möchten, um Lizenzierungskosten für pro Kern lizenzierte Anwendungen einzusparen, können Sie einen Teil der verfügbaren Kerne aktivieren. Dieser Teil gilt für alle Hosts im Cluster. Andere Kerne in jedem der Hosts werden deaktiviert und bleiben für die Lebensdauer des Hosts deaktiviert.

    Bei i3en-Hosts laufen alle CPU Kerne standardmäßig im Hyperthread-Modus und werden auf jedem Host im Cluster als logische Kerne angeboten. Wenn Sie einige der Kerne deaktivieren möchten, um Lizenzierungskosten für pro Kern lizenzierte Anwendungen einzusparen, können Sie einen Teil der verfügbaren Kerne aktivieren. Diese Teilmenge wird als physische Kerne angeboten und gilt für alle Hosts im Cluster. Andere Kerne in jedem der Hosts werden deaktiviert und bleiben für die Lebensdauer des Hosts deaktiviert.

    Wichtig: Eine Verringerung der Anzahl an Kernen wirkt sich auf die Computing-Leistung aller Arbeitslasten auf dem Host aus und macht Beeinträchtigungen der Systemleistung wahrscheinlicher. vCenter- und vSAN-Overhead kann beispielsweise deutlicher spürbar sein, und Vorgänge wie das Hinzufügen von Clustern und Hosts können länger dauern.
  5. Wählen Sie die Anzahl der Hosts im Cluster aus.
  6. Klicken Sie auf Cluster hinzufügen.

Ergebnisse

Ein Fortschrittsbalken zeigt den Fortschritt der Clustererstellung an.