Sie müssen Zielerkennungsadressen einrichten, damit der iSCSI-Adapter erkennen kann, welche Speicherressourcen im Netzwerk zur Verfügung stehen.

Das ESXi-System unterstützt diese Erkennungsmethoden:

Dynamische Erkennung

Wird auch als „SendTargets“-Erkennung bezeichnet. Immer wenn der Initiator einen angegebenen iSCSI-Server kontaktiert, übermittelt der Initiator eine „SendTargets“-Anforderung an den Server. Der Server liefert als Antwort eine Liste verfügbarer Ziele an den Initiator zurück. Die Namen und IP-Adressen dieser Ziele werden auf der Registerkarte Statische Erkennung (Static Discovery) angezeigt. Wenn Sie ein von der dynamischen Erkennung hinzugefügtes statisches Ziel entfernen, kann das Ziel entweder bei einer erneuten Überprüfung, beim Zurücksetzen des iSCSI-Adapters oder durch einen Neustart des Hosts erneut zur Liste hinzugefügt werden.

Anmerkung:

Bei Software-iSCSI und davon abhängiger Hardware-iSCSI filtert ESXi die Zieladressen anhand der IP-Familie der angegebenen iSCSI-Serveradresse. Wenn die Adresse im IPv4-Format vorliegt, werden eventuelle IPv6-Adressen in der SendTargets-Antwort des iSCSI-Servers herausgefiltert. Wenn die Angabe eines iSCSI-Servers über DNS-Namen erfolgt oder die SendTargets-Antwort des iSCSI-Servers DNS-Namen aufweist, bezieht sich ESXi auf die IP-Familie des ersten aufgelösten Eintrags im DNS-Lookup.

Statische Erkennung

Neben der dynamischen Erkennungsmethode können Sie auch die statische Erkennung verwenden und Informationen für die Ziele manuell eingeben. Der iSCSI-Adapter verwendet zur Kommunikation mit dem iSCSI-Server eine von Ihnen bereitgestellte Liste von Zielen.