Datenspeicher sind besondere logische Container (analog zu Dateisystemen), bei denen Angaben zu den einzelnen Speichergeräten verborgen bleiben und die ein einheitliches Modell für die Speicherung der Dateien virtueller Maschinen bieten. Sie können alle auf den Hosts verfügbaren Datenspeicher anzeigen und deren Eigenschaften analysieren.

Es gibt folgende Möglichkeiten, Datenspeicher zu vCenter Server hinzuzufügen:

  • Mit dem Assistenten für neue Datenspeicher können Sie VMFS-, NFS 3-, NFS 4.1- oder Virtual Volumes-Datenspeicher erstellen. Ein vSAN-Datenspeicher wird automatisch erstellt, wenn Sie vSAN aktivieren.

  • Wenn Sie einen ESXi-Host zu vCenter Server hinzufügen, werden alle Datenspeicher auf dem Host zu vCenter Server hinzugefügt.

In der folgenden Tabelle werden die Datenspeicherdetails aufgeführt, die Ihnen beim Prüfen von Datenspeichern im vSphere Web Client angezeigt werden. Bestimmte Eigenschaften sind möglicherweise nicht für alle Typen von Datenspeichern verfügbar oder anwendbar.

Tabelle 1. Informationen zu Datenspeichern

Informationen zu Datenspeichern

Anwendbarer Datenspeichertyp

Beschreibung

Name

VMFS

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Bearbeitbarer Name, den Sie einem Datenspeicher zuweisen können. Weitere Informationen zum Umbenennen eines Datenspeichers finden Sie unter Ändern des Datenspeichernamens.

Dateisystemtyp

VMFS

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Das vom Datenspeicher verwendete Dateisystem. Weitere Informationen über VMFS- und NFS-Datenspeicher und deren Verwaltung finden Sie unter Arbeiten mit Datenspeichern.

Informationen zu Datenspeichern für vSAN finden Sie in der Dokumentation zu Verwalten von VMware vSAN.

Informationen zu Virtual Volumes finden Sie in Arbeiten mit Virtual Volumes.

Geräte-Backing

VMFS

NFS

vSAN

Weitere Informationen zum zugrunde liegenden Speicher, z. B. einem Speichergerät, auf dem der Datenspeicher bereitgestellt wird (VMFS), Server und Ordner (NFS) oder Festplattengruppen (vSAN).

Protokollendpunkte

Virtual Volumes

Informationen zu den entsprechenden Protokollendpunkten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Protokollendpunkte.

Erweiterungen

VMFS

Einzelne Erweiterungen, aus denen der Datenspeicher besteht, samt Kapazität.

Laufwerkstyp

VMFS

Typ des zugrunde liegenden Speichergeräts: zum Beispiel Flash-Laufwerk oder herkömmliche HHD-Festplatte. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Flash-Geräten.

Kapazität

VMFS

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Umfasst die Gesamtkapazität, bereitgestellten Speicherplatz und freien Speicherplatz.

Mount-Punkt

VMFS

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Ein Pfad zum Datenspeicher im Verzeichnis /vmfs/volumes/ des Hosts.

Funktionssätze

VMFS

Anmerkung:

Ein VMFS-Datenspeicher mit mehreren Erweiterungen übernimmt die Funktionalität von nur einer seiner Erweiterungen.

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Informationen zu den Speicherdatendiensten, die vom zugrunde liegenden Speicherelement zur Verfügung gestellt werden. Sie können sie nicht ändern.

Storage I/O Control

VMFS

NFS

Informationen darüber, ob die clusterweite Speicher-E/A-Priorisierung aktiviert ist. Informationen finden Sie in der Dokumentation Handbuch zur vSphere-Ressourcenverwaltung.

Hardwarebeschleunigung

VMFS

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Informationen darüber, ob das zugrunde liegende Speicherelement die Hardwarebeschleunigung unterstützt. Der Status kann „Unterstützt“, „Nicht unterstützt“ oder „Unbekannt“ lauten. Weitere Informationen finden Sie unter Speicherhardware-Beschleunigung.

Anmerkung:

NFS 4.1 bietet keine Unterstützung für Hardwarebeschleunigung.

Tags

VMFS

NFS

vSAN

Virtual Volumes

Datenspeicherfunktionen, die Sie definieren und in Form von Tags Datenspeichern zuordnen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Zuweisen von Tags zu Datenspeichern.

Konnektivität mit Hosts

VMFS

NFS

Virtual Volumes

Hosts, auf denen der Datenspeicher gemountet wird.

Multipathing

VMFS

Virtual Volumes

Pfadauswahlrichtlinie, die der Host zum Zugriff auf den Speicher verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegende Informationen zu Multipathing und Failover.