Mithilfe der Hardwarebeschleunigung kann der Host mit Blockspeichergeräten, Fibre-Channel oder iSCSI integriert werden und bestimmte Speicher-Array-Vorgänge verwenden.

Die ESXi-Hardwarebeschleunigung unterstützt die folgenden Array-Vorgänge:

  • „Full Copy“ (wird auch als „Clone Blocks“ oder „Copy Offload“ bezeichnet). Ermöglicht den Speicher-Arrays, vollständige Kopien von Daten innerhalb des Arrays zu erstellen, ohne dass der Host die Daten lesen und schreiben muss. Dieser Vorgang reduziert die Zeit und die Netzwerkauslastung beim Klonen von virtuellen Maschinen, beim Bereitstellen einer Vorlage oder beim Migrieren mit vMotion.

  • „Block zeroing“ (wird auch als „write same“ bezeichnet). Ermöglicht den Speicher-Arrays, eine große Anzahl von Blöcken mit Nullbyte zu füllen, um neu zugeteilten Speicher, der keine bereits geschriebenen Daten enthält, bereitzustellen. Dieser Vorgang reduziert die Zeit und die Netzwerkauslastung beim Erstellen von virtuellen Maschinen und beim Formatieren von virtuellen Festplatten.

  • „Hardware assisted locking“ (wird auch als „atomic test and set [ATS]“ bezeichnet). Unterstützt das separate Sperren einer virtuellen Maschine, ohne SCSI-Reservierungen verwenden zu müssen. Diese Operation erlaubt das Sperren von Festplatten auf Sektorbasis anstatt der gesamten LUN (wie bei der Verwendung von SCSI-Reservierungen).

Wenden Sie sich hinsichtlich der Unterstützung der Hardwarebeschleunigung an Ihren Anbieter. Für bestimmte Speicher-Arrays ist es erforderlich, dass Sie die Unterstützung auf der Speicherseite aktivieren.

Auf Ihrem Host ist die Hardwarebeschleunigung standardmäßig aktiviert. Falls Ihr Speicher die Hardwarebeschleunigung nicht unterstützt, können Sie sie deaktivieren.

Neben der Unterstützung der Hardwarebeschleunigung bietet ESXi auch Unterstützung für das Thin Provisioning. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter ESXi und Array-Thin Provisioning.