Beachten Sie Folgendes, wenn Sie den vSAN-Dateidienst konfigurieren:

  • vSAN 8.0 unterstützt Konfigurationen mit zwei Knoten und Stretched Cluster.
  • vSAN 8.0 unterstützt 64 Dateiserver in einer 64-Host-Konfiguration.
  • vSAN 8.0 unterstützt 100 Dateifreigaben.
  • vSAN 8.0 Update 2 unterstützt den Dateidienst in Express Storage Architecture (ESA).
  • Ab vSAN 8.0 Update 3 unterstützen ESA-Cluster 250 Dateifreigaben. Diese 250 Dateifreigaben können maximal 100 SMB-Dateifreigaben enthalten. Wenn Sie beispielsweise 100 SMB-Dateifreigaben erstellen, kann der Cluster lediglich 150 weitere NFS-Dateifreigaben unterstützen.
  • vSAN-Dateidienste unterstützen Folgendes nicht:
    • Schreibgeschützte Domänencontroller (RODC) zum Beitritt zu Domänen, da der RODC keine Computerkonten erstellen kann. Als Best Practice für die Sicherheit sollte vorab eine dedizierte Organisationseinheit im Active Directory erstellt werden, und der hier erwähnte Benutzername sollte diese Organisation kontrollieren.
    • Namespace-Verknüpfung entfernen.
    • Umgebungen mit mehreren Domänen und einer einzelnen Active Directory Forest-Struktur.
  • Wenn ein Host in den Wartungsmodus wechselt, wird der Dateiserver in eine andere FSVM verschoben. Die FSVM auf dem Host, der in den Wartungsmodus gewechselt ist, wird ausgeschaltet. Nachdem der Host den Wartungsmodus verlassen hat, wird die FSVM eingeschaltet.
  • Das interne Docker-Netzwerk der vSAN-Dateidienst-VM kann sich ohne Warnung oder Neukonfiguration mit dem Kundennetzwerk überschneiden.

    Es besteht ein bekannter Konflikt, wenn sich das angegebene Dateidienstnetzwerk mit dem internen Docker-Netzwerknetzwerk (172.17.0.0/16) überschneidet. Dies führt zu Problemen beim Routing des Datenverkehrs zum richtigen Endpoint.

    Als Problemumgehung geben Sie ein anderes Dateidienstnetzwerk an, sodass es sich nicht mit dem internen Docker-Netzwerk (172.17.0.0/16) überschneidet.