Wenn das Netzwerk in Ihrer Umgebung nicht ordnungsgemäß für die Verwendung mit dem Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure konfiguriert ist, kann der Vorgang zum Erstellen des Pods mit dem Status AUSSTEHEND hängen bleiben, oder die nach der Bereitstellung durchgeführte Aktion zur Bindung der Domäne an Ihre Active Directory-Umgebung schlägt fehl. Die beiden häufigsten Ursachen sind, dass das Öffnen der erforderlichen ausgehenden Ports fehlschlägt und dass das DNS nicht aktiviert werden kann, um die interne und externe Adresse aufzulösen. Mit den folgenden Schritten zur Fehlerbehebung können Sie einige Tests durchführen, um zu prüfen, ob die erforderlichen ausgehenden Ports geöffnet sind und ob das DNS interne und externe Adressen auflösen kann.

Die allgemeinen Netzwerkanforderungen für die erfolgreiche Bereitstellung eines Pods sind in der Checkliste für die Voraussetzungen aufgeführt, die sich unter diesem PDF-Link befindet und in den Abschnitten Konfigurieren der DNS-Servereinstellungen, die von der für die Horizon Cloud-Pods in Microsoft Azure verwendeten VNet-Topologie benötigt werden und Anforderungen an DNS für einen Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure beschrieben wird. Wenn das Netzwerk Ihrer Umgebung diese Anforderungen nicht erfüllt, werden Sie auf mindestens eines der beiden folgenden Probleme stoßen:

Probleme Häufige Ursachen
  • Auf der Seite „Erste Schritte“ wird für den Pod der Status „Ausstehend“ angezeigt, und er wird nicht verbunden. In der Regel befindet sich ein Pod etwa 10 Minuten im Zustand „Ausstehend“ (außer wenn Sie einen Pod in der Microsoft Azure China-Cloud bereitstellen, was wiederum länger dauert).
  • Auch wenn der Pod erfolgreich bereitgestellt wurde, schlägt der Schritt zur Bindung der Domäne mit dem Fehler Unable to register Active Directory fehl, wenn Sie versuchen, Ihr Active Directory zu registrieren.
  • Erforderliche ausgehende Ports sind nicht geöffnet oder werden von Ihrer Firewall blockiert. Wenn die erforderlichen ausgehenden Ports nicht geöffnet oder durch die Firewall blockiert sind, kann die Pod-Software nicht sicher in die Microsoft Azure-Cloud-Umgebung heruntergeladen werden, und es kann keine Verbindung mit der Steuerungsebene der Horizon Cloud-Cloud hergestellt werden. Demzufolge tritt das Problem mit Status „Ausstehend“ auf.
  • Der VNet-DNS-Server ist nicht ordnungsgemäß konfiguriert, um auf einen gültigen DNS-Server zu verweisen, der sowohl interne als auch externe Computernamen auflösen kann.
  • Obwohl der VNet-DNS-Server ordnungsgemäß auf einen DNS-Server verweist, kann der DNS-Server weder interne noch externe Computernamen auflösen.

Wenn für das VNet keine DNS-Namensauflösung für externe Computernamen bereitgestellt wird, können die Probleme mit dem Status „Ausstehend“ und der Domänenbindung auftreten. Wenn das DNS z. B. keine Auflösung zum Active Directory auf den Domänencontrollern durchführen kann, schlägt die Domänenbindung fehl. Weitere Informationen zur VNet-DNS-Konfiguration finden Sie unter Konfigurieren der DNS-Servereinstellungen, die von der für die Horizon Cloud-Pods in Microsoft Azure verwendeten VNet-Topologie benötigt werden.

Um einige Tests durchzuführen, die überprüfen, ob die DNS-Konfiguration interne und externe Namen auflösen kann und ob die erforderlichen ausgehenden Ports geöffnet sind, stellen Sie eine kleine virtuelle Testmaschine (VM) in Ihr Microsoft Azure-Abonnement ein und verwenden diese VM dann zur Ausführung dieser Netzwerktests. Die allgemeine Abfolge der Schritte zur Fehlerbehebung sieht wie folgt aus:

  1. Erstellen eines SSH-Schlüsselpaars.
  2. Erstellen der Test-VM in Ihrem Microsoft Azure-Abonnement.
  3. Herstellen der Verbindung mit der Test-VM.
  4. Ausführen der Netzwerk-Tests.
  5. Wenn der Test abgeschlossen ist, löschen Sie die Test VM und alle testbezogenen Artefakte, die in Ihrer Microsoft Azure Umgebung für die Fehlerbehebung erstellt wurden.
Hinweis: Wenn Sie die testbezogenen Artefakte nicht löschen und den Pod später mit der Aktion Löschen der Konsole löschen, kann es zu unerwarteten Ergebnissen kommen. Beim Löschen eines Pods prüft das System die Subnetze des Pods, um sicherzustellen, dass alles, was mit den Subnetzen verbunden ist, zum Pod selbst gehört (entsprechend der ID des Pods). Wenn das System ermittelt, dass weitere VMs, VM-Festplatten, IPs oder andere Artefakte mit den Subnetzen des Pods verbunden sind, kann das System den Pod nicht sauber löschen.

Einzelheiten zur Durchführung der Tests zur Fehlerbehebung finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Wichtig: Wenn Sie den gesamten Datenverkehr durch Ihr lokales Netzwerk leiten und nur authentifizierten Datenverkehr passieren lassen, aber keine Werte für die Verwendung eines Proxys im Pod-Bereitstellungsassistenten angegeben haben, schlägt trotz erfolgreicher manueller Tests der Datenverkehr, der von einer nicht authentifizierten Quelle (der Jumpbox) gesendet wird, fehl. Das Symptom dieser Situation ist, dass die Pod-Bereitstellung im ausstehenden Zustand verharrt. Wenn Sie sich in dieser Situation befinden, müssen Sie den Pod von der Seite „Erste Schritte“ löschen, den Pod-Bereitstellungsassistenten erneut ausführen und die erforderlichen Proxy-Informationen angeben.