Experience Management

Experience Management (ehemals DEEM) hilft Organisationen, Einblicke in die Mitarbeitererfahrung mit ihrer digitalen Arbeitsumgebung zu erhalten. Experience Management bietet Einblicke in Apps, Betriebssystemstabilität und Leistung. Darüber hinaus zeigt diese Funktion Analysen für wichtige Leistungsindikatoren an, die sich auf Mitarbeitererfahrungen auswirken, wie Startzeit, Ausschaltzeit, Anmelde- und Abmeldeereignisse.

Was ist Experience Management?

Experience Management erfasst Telemetrie von Desktopgeräten und bietet Einblicke, um vorausschauende Maßnahmen umzusetzen. Workspace ONE Intelligent Hub erhält die Daten von den Geräten und sendet sie zur Anzeige und Interaktion in den Dashboards „Geräte“ und „Apps“ an Workspace ONE Intelligence. Damit Workspace ONE Intelligent Hub für Windows und macOS Daten abrufen kann, müssen Sie die Erfassung erweiterter Desktop-Telemetriedaten aktivieren.

Welche Anforderungen gelten für die Verwendung von Experience Management?

  • Allgemeine Voraussetzungen
    • Verwenden Sie die unterstützte Mindestversion von Workspace ONE UEM Console.
    • Verwenden Sie unternehmenseigene und vom Unternehmen genutzte Gemeinschaftsgeräte, da das System keine Daten von BYOD-Geräten erfasst.
    • Verwenden Sie den Workspace ONE Intelligence-Dienst mit einer Lizenz für Experience Management.
    • Aktivieren Sie die Experience Management-Lösung in Intelligence.
  • Windows
    • Verwenden Sie die Version von Workspace ONE Intelligent Hub für Windows, die mit der unterstützten Mindestversion von Workspace ONE UEM übereinstimmt.
    • Verwenden Sie Windows-Geräte, die entweder in Workspace ONE UEM oder von einer anderen EMM-Lösung (registrierter Hub-Modus) verwaltet werden.
    • Für Windows-Geräte im registrierten Hub-Modus:
      • Konfigurieren Sie den registrierten Hub-Modus in Workspace ONE UEM.
      • Stellen Sie sicher, dass Ihre Geräte von einer anderen EMM-Lösung verwaltet werden.
  • macOS
    • Verwenden Sie macOS-Geräte, die von Workspace ONE UEM verwaltet werden, da macOS-Geräte vollständiges Workspace ONE UEM Management erfordern, um Experience Management-Daten zu erfassen.
    • Verwenden Sie die Version von Workspace ONE Intelligent Hub für macOS, die mit der unterstützten Mindestversion von Workspace ONE UEM übereinstimmt.
    • Verwenden Sie die Workspace ONE Digital Experience-App für macOS.

Welche Unterstützung wird für nicht von Workspace ONE verwaltete Geräte angeboten (nur Windows)?

Erfassen Sie Experience Management-Daten von Windows Geräten, die entweder von Workspace ONE UEM (UEM-verwaltet) oder von anderen EMM-Lösungen verwaltet werden (registrierter Hub-Modus). Unabhängig von der gewählten Verwaltungslösung können Sie von Experience Management auf Windows-Geräten profitieren.

Hinweis: Derzeit erfordern macOS-Geräte eine vollständiges Workspace ONE UEM Management, um Experience Management-Daten zu erfassen.

Um eine Vielzahl von Anwendungsfällen abzudecken, bietet Workspace ONE UEM vier allgemeine Optionen für die Geräteverwaltung.

  • Von UEM verwaltet
  • BS-partitioniert
  • Registrierter Hub-Modus
  • Verwaltung auf App-Ebene

Eine Erläuterung dieser Modi erhalten Sie im Tech-Zone-Artikel zu VMware Digital Workspace Introduction to Workspace ONE UEM Device Management Modes (Einführung in die Workspace ONE UEM-Geräteverwaltungsmodi).

Wenn Sie eine andere EMM-Lösung für Ihre Windows-Geräte verwenden, müssen Sie die MDM-Verwaltung in Workspace ONE UEM umgehen, Geräte über den Workspace ONE Intelligent-Hub für Windows registrieren und sie dann im registrierten Hub-Modus (kurz im registrierten Modus) registrieren. Wenn Sie diese drei Aufgaben abgeschlossen haben, können Sie Experience Management-Daten von Geräten im registrierten Modus an Intelligence senden.

Aktuelle Informationen zu Workspace ONE UEM-Verfahren finden Sie in den folgenden Workspace ONE UEM-Artikeln.

Wozu kann ich die Experience Management-Telemetrie nutzen?

Sie können die Daten in Modulen anzeigen und bearbeiten. Konzentrieren Sie Ihre Analyse auf die Vorhersage von Problemen sowie die Eindämmung und Behebung von Problemen. Im Modul Desktopgeräte-Dashboard finden Sie drei Registerkarten: Übersicht, Leistung und Fehler.

  • Übersicht: Diese Registerkarte enthält allgemeine Daten für angemeldete Geräte, die aktiv und inaktiv sind. Die Analyse Betriebssystemabstürze insgesamt meldet Fehler speziell für Windows Desktop-Geräte, die von Workspace ONE Intelligent Hub zugeführt werden.
  • Leistung: Auf dieser Registerkarte werden Statistiken zu den Variablen Startzeit und Ausschaltzeit für Ihre Windows Desktop-Anwendungen angezeigt. Blasendiagramme visualisieren die Schwellenwerte Kritisch und Warnung für diese Variablen. Wählen Sie eine Blase aus, um spezifische Metadaten abzurufen. Anhand dieser Informationen können Sie auf einen Blick Geräte erkennen, die möglicherweise ersetzt werden müssen bzw. die Aufmerksamkeit aufgrund von alten Formfaktoren und Softwareversionen erfordern. Konfigurieren Sie die Registerkarte „Leistung“, um Daten anzuzeigen, die mit der Definition der Schwellenwerte „Kritisch“ und „Warnung“ Ihres Unternehmens übereinstimmen. Um die Schwellenwerte zu bearbeiten, klicken Sie auf die Auslassungszeichen (...) rechts unten auf der Registerkarte „Leistung“.
  • Fehler: Auf dieser Registerkarte werden Statistiken für Abstürze und die Absturzrate Ihrer Windows Desktop-Anwendungen angezeigt. Ereignisse werden in Liniendiagrammen visualisiert. Wählen Sie einen Punkt im Liniendiagramm aus, um die Fehlerbehebung zu fokussieren. Mit diesen Informationen können Sie schnell problematische Geräte finden, Fehlercodes für die Fehler abrufen und das Problem beheben. Sie können in einem beliebigen Modul die Einstellung Spalten bearbeiten verwenden, um die in den Dashboards angezeigten Daten anzupassen. Zeigen Sie die Daten an, die für Ihre Situation am hilfreichsten sind.

Wo kann ich auf Experience Management-Telemetriedaten zugreifen?

Greifen Sie im Bereich Workspace > Experience Management auf Ihre Experience Management-Telemetriedaten zu.

  • Verwenden Sie das Erfahrungsbewertungs-Dashboard, um Bewertungen von Desktop- und mobilen Apps sowie des Gerätestatus anzusehen. Sie können auch die Horizon-Telemetrie anzeigen, wenn Sie die Horizon Cloud-Integration aktiviert haben.
  • Sie können mit Marketplace > Lösungen > Experience Management > Dashboard anzeigen zu Ihren Experience Management-Telemetriedaten navigieren. In diesem Bereich der Konsole sind alle Workspace ONE Intelligence-Komponenten zentral zusammengefasst. Weitere Informationen zu den verfügbaren Lösungsfunktionen finden Sie unter Experience Management-Lösung.

Dashboard-Vorlagen für Experience Management importieren

Sie können benutzerdefinierte Codebeispiele für das Experience Management-Dashboard von VMware {code} herunterladen.

  • Sie finden die Dashboards, indem Sie zu VMware Developer navigieren, die Registerkarte Sample Exchange auswählen und DEEM in das Suchtextfeld eingeben. In VMware Sample Exchange sind die Vorlagen in den Suchergebnissen aufgelistet.
  • Importieren Sie die Definitionen in Ihr Experience Management-Dashboard in Workspace ONE Intelligence, um einsatzbereite neue Anwendungsfälle zu erhalten.
  • Beispiel: Das Codebeispiel für DEEM – Windows-Netzwerküberwachung ist eine Dashboard-Vorlage, mit der Sie Windows-Netzwerkmetriken und potenzielle Probleme überwachen können.
  • Navigieren Sie zum Importieren einer Dashboard-Vorlage in Workspace ONE Intelligence zu Workspace > Meine Arbeitsumgebung > Letzte Dashboards > Alle anzeigen > Hinzufügen > Dashboard importieren.

Wie aktiviere ich Experience Management im Abschnitt „Integrationen“?

Sie können Experience Management über den Abschnitt Integrationen von Workspace ONE Intelligence unter Integrationen > Datenquellen > Desktop erweiterte Telemetrie > Einrichten aktivieren. Aktivieren Sie die Funktion, um die Erfassung von Telemetriedaten für Ihre in Workspace ONE UEM verwalteten Windows-Desktop- und macOS-Geräte zu starten.

Hinweis: Wenn Sie Experience Management bereits unter Lösungen konfiguriert haben, müssen Sie die Funktion nicht im Abschnitt Integrationen aktivieren.

Welche Kategorie identifiziert Experience Management-Daten?

Suchen Sie beim Arbeiten in Dashboard-Widgets in Workspace ONE Intelligence nach der Kategorie Mitarbeitererfahrung.

Welche Daten bietet Experience Management?

Das Experience Management-System bietet verschiedene Telemetrien.

  • Bewertung der Organisationserfahrung
  • Bewertung der Benutzererfahrung
  • Bewertung der Desktop-Anwendungserfahrung
  • Bewertung der Erfahrung für mobile Anwendungen (für Intelligence SDK-Apps)
  • Geräteintegrität
  • Anwendungsleistung und -stabilität
  • BS-Abstürze
  • Anmelden und Abmelden
  • Start- und Ausschaltereignisse mit Dauer
  • Status der Windows-Dienste
  • Windows-Leistungsüberwachungsdaten

Wie hoch ist der Speicherplatzbedarf von Experience Management auf meinen Geräten?

Der Speicherplatzbedarf ist vergleichsweise gering. Die getesteten Konfigurationen für Experience Management suggerieren bei einer typischen CPU mit 4 Kernen eine regelmäßige Auswirkung von bis zu 5 % CPU-Nutzung. Getestete Konfigurationen deuten außerdem auf eine Speichernutzung von 10 bis 40 MB auf den einzelnen Windows- oder macOS-Geräten hin.

Wie oft überträgt der DEEM-Telemetry-Agent Daten?

Der DEEM-Telemetry-Agent überträgt alle 10 Minuten maximal 5MB Daten an Workspace ONE Intelligence. Obwohl er alle 10 Minuten Daten sendet, erfasst der Agent Leistungsmetriken über den Zeitraum von 10 Minuten hinweg und überträgt die Metriken in einem Intervall.

Wenn die Größe der Ereignisdaten 5 MB überschreitet (diese Ereignisgröße tritt am häufigsten auf, wenn ein Gerät offline geschaltet wird und wieder eingeschaltet wird), erhöht der Agent die Übertragungsfrequenz auf 6 Minuten (von 10), bis die Warteschlange wieder weniger als 5MB umfasst. Der DEEM-Telemetrie-Agent kehrt dann zum normalen 10-Minuten-Intervall zurück.

Wo finde ich alle Datenattribute, die Experience Management für Erfahrungsbewertungen verwendet?

Die aktuelle Liste der Attribute, die sich häufig ändern kann, finden Sie in Workspace ONE Intelligence. Indem Sie die Attribute in der Konsole anzeigen, wird sichergestellt, dass Sie die aktuelle Liste der Attribute sehen.

  1. Navigieren Sie zu Workspace > Experience Management > Einstellungen.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Schwellenwerte aus.
  3. Wählen Sie eine beliebige Schwellenwertkategorie aus, um das Element der Erfahrungsbewertung und dessen Attribute anzuzeigen.
    • Wählen Sie beispielsweise Bewertung der Geräteintegritätserfahrung aus und zeigen Sie die Attribute für BS-Abstürze an, d. h. die Häufigkeit und den Datumsbereich.

Aktivieren zusätzlicher Anmeldeereignisberichte für Experience Management (optional für Windows)

Wenn Sie zusätzliche Experience Management-Metriken zur Anmelde-/Abmeldeerfahrung unter Windows in die Bewertung der Benutzererfahrung einfließen lassen möchten, aktivieren Sie die aufgeführten erweiterten Überwachungsrichtlinien auf den entsprechenden Windows-Geräten.

  • Abmeldung überwachen
  • Anmeldung überwachen
  • Andere Anmelde-/Abmeldeereignisse überwachen
  • Spezielle Anmeldungen überwachen

Auf der Maschine

Sie können diese Richtlinien auf dem Windows-Computer mithilfe des aufgeführten Prozesses aktivieren.

  1. Öffnen Sie den Gruppenrichtlinien-Editor (Gpedit.msc).
  2. Navigieren Sie zu Computerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Sicherheitseinstellungen > Erweiterte Überwachungsrichtlinienkonfiguration > Systemüberwachungsrichtlinien – Lokales Gruppenrichtlinienobjekt > Anmeldung/Abmeldung.
  3. Aktivieren und konfigurieren Sie alle oben genannten Richtlinien für Erfolgs- und Fehlerberichte.

Mit einer CMD-Datei

Für die Verwendung einer CMD-Datei (Batch-Datei) zum Aktivieren erweiterter Überwachungsrichtlinien aktualisiert der aufgelistete Code die entsprechenden Gruppenrichtlinienobjekte (Group Policy Object, GPO).

@echo off
echo "Machine Name,Policy Target,Subcategory,Subcategory GUID,Inclusion Setting,Exclusion Setting,Setting Value" >audit_policy.csv
echo ",System,Audit Logoff,{0cce9216-69ae-11d9-bed3-505054503030},Success and Failure,,3" >>audit_policy.csv
echo ",System,Audit Logon,{0cce9215-69ae-11d9-bed3-505054503030},Success and Failure,,3" >>audit_policy.csv
echo ",System,Audit Other Logon/Logoff Events,{0cce921c-69ae-11d9-bed3-505054503030},Success and Failure,,3" >>audit_policy.csv

auditpol.exe /restore /file:audit_policy.csv
del /f audit_policy.csv

Mit Baselines

Außerdem können die erweiterten Überwachungsrichtlinien mit Baselines aktiviert werden. Baselines sind kuratierte Einstellungen, die in Gruppen zusammengefasst sind, um Windows-Konfigurationen zu optimieren. Der aufgelistete Prozess beschreibt die allgemeinen Schritte zum Aktivieren der erweiterten Überwachungsrichtlinien. Weitere Informationen zu Baselines finden Sie unter Verwenden von Baselines.

  1. Wählen Sie in Workspace ONE UEM die Organisationsgruppe aus.
  2. Erstellen Sie in der Console unter Ressourcen > Profile und Baselines > Baselines mithilfe einer Vorlage eine Baseline.
  3. Verwenden Sie die Vorlage Windows-Sicherheits-Baseline.
  4. Navigieren Sie auf der Registerkarte Anpassen zu Computerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Sicherheitseinstellungen > Erweiterte Überwachungsrichtlinienkonfiguration > Systemüberwachungsrichtlinien – Lokales Gruppenrichtlinienobjekt > Anmeldung/Abmeldung.
  5. Aktivieren Sie die Einstellungen für Erfolg und Fehler.
  6. Speichern Sie die Baseline und weisen Sie sie den entsprechenden Smartgroups zu.
  7. Starten Sie Geräte neu, um Baselines bereitzustellen.

Mit PowerShell

Wenn Sie keine GPOs, eine CMD-Datei oder Baselines verwenden möchten, können Sie auch Mithilfe von PowerShell-Befehlen Überwachungsrichtlinien für Windows Anmelde-/Abmeldeerfahrungsdaten aktivieren.

  1. Schalten Sie das Echo aus.
    $host.UI.RawUI.BufferSize = New-Object Management.Automation.Host.Size (500, $host.UI.RawUI.BufferSize.Height)
    $ProgressPreference = 'SilentlyContinue'
    
  2. Definieren Sie den CSV-Inhalt.
    $csvContent = @"
    "Machine Name,Policy Target,Subcategory,Subcategory GUID,Inclusion Setting,Exclusion Setting,Setting Value"
    ",System,Audit Logoff,{0cce9216-69ae-11d9-bed3-505054503030},Success and Failure,,3"
    ",System,Audit Logon,{0cce9215-69ae-11d9-bed3-505054503030},Success and Failure,,3"
    ",System,Audit Other Logon/Logoff Events,{0cce921c-69ae-11d9-bed3-505054503030},Success and Failure,,3"
    "@`
    
  3. Schreiben Sie den Inhalt in eine audit_policy.csv-Datei. $csvContent | Out-File -FilePath "audit_policy.csv" -Encoding ASCII
  4. Führen Sie den Befehl auditpol.exe aus. & auditpol.exe /restore /file:audit_policy.csv
  5. Löschen Sie die CSV-Datei. Remove-Item -Path "audit_policy.csv" -Force

Installation und Fehlerbehebung auf Windows

Wenn Ihre Geräte keine Telemetriedaten an Workspace ONE Intelligence für Experience Management senden, können Sie eine Fehlerbehebung für das System durchführen. Überprüfen Sie dazu den Status von Workspace ONE Intelligent Hub und die Protokolldateien.

Muss ich einen separaten Experience Management-Agent für Windows-Geräte installieren?

Nein, Sie müssen keinen DEEM-Agent auf Windows-Geräten installieren. Der DEEM-Telemetrie-Agent für Windows wird mit Workspace ONE Intelligent Hub für Windows installiert. Suchen Sie den Agenten in C:\Programme\VMware\Endpoint Telemetry Service.

Wie wird überprüft, ob Workspace ONE Intelligent Hub ausgeführt wird?

Eine Möglichkeit, Probleme beim Versenden von Daten an Workspace ONE Intelligence zu beheben, besteht darin, sich zu vergewissern, dass Workspace ONE Intelligent Hub oder der DEEM Telemetrie-Agent für Windows auf dem Windows-Gerät ausgeführt wird. Der DEEM-Telemetrie-Agent umfasst zwei Dienste.

Dienstname Anzeigename des Diensts
VMWOSQEXT VMware-Digital-Experience-Telemetrie
vmwetlm VMware-Experience-Management-Dienst

Starten Sie die Eingabeaufforderungs-App als Administrator und führen Sie sc query vmwosqext oder sc query vmwetlm aus. Diese Befehle zeigen den Status des DEEM-Telemetrie-Agent-Diensts als VMWOSQEXT oder vmwetlm an.

Welche Registrierungseinstellungen verwendet Experience Management?

Experience Management erstellt auf dem Windows-Gerät Registrierungseinträge unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMWOSQEXT und unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vmwetlm. Diese Registrierungen funktionieren unter Windows sowohl für Workspace ONE Intelligent Hub als auch für DEEM Telemetry Agent.

Werkzeug (tlmtool) zur Fehlerbehebung

Zur Erleichterung der Fehlerbehebung wird der DEEM-Telemetrie-Agent v22.6.0 und neuer mit einem neuen Tool namens tlmtool ausgeliefert. Verwenden Sie tlmtool, um Protokollebenen einzustellen sowie Protokolldateien zu sammeln und zu packen.

tlmtool wird auf dem Gerät im selben Ordner wie der DEEM-Telemetrie-Agent für Windows installiert, nämlich unter C:\Programme\VMware\Endpoint Telemetry Service\Tools. Der Installationspfad ist in einem Registryschlüssel unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vmwetlm\ImagePath gespeichert.

Wie wird das Dienstprogramm ausgeführt?

Starten Sie tlmtool als Administrator und verwenden Sie eine Ausführungsrichtlinie mit einem PowerShell-Skript. Der PowerShell-Befehl lautet Set-ExecutionPolicy.

  1. Führen Sie die App Eingabeaufforderung als Administrator aus.
  2. Navigieren Sie zum Installationspfad C:\Programme\VMware\Endpoint Telemetry Service\Tools.
  3. Starten Sie tlmtool <options> [arguments]
    Ein Beispiel für eine Eingabe in der Eingabeaufforderung ist tlmtool -setLogLevel Trace.
  4. Um von tlmtool unterstützte Befehlsoptionen anzuzeigen, geben Sie in der Eingabeaufforderungtlmtool -help ein.

Befehlszeilenoptionen für das Dienstprogramm

Option Nutzung Beschreibung
-help -help Zeigt die Hilfeinformationen für das Tool an.
-setLogLevel -setLogLevel <Error\Info\Debug\Trace> Setzen Sie die Protokollierungsebene auf <Error\Info\Debug\Trace>.
-resetLogLevel -resetLogLevel Setzt die Protokollebene auf die Standardeinstellungen zurück.
-setLogConfiguration -setLogConfiguration maxLogSize <1..50> Legt die maximale Größe einer Protokolldatei in MB fest. Der Bereich liegt zwischen 1 und 50.
-setLogConfiguration maxTraceLogSize <1..50> Legt die maximale Größe einer Ablaufverfolgungsprotokolldatei in MB fest. Der Bereich liegt zwischen 1 und 50.
-setLogConfiguration maxLogFiles <1..30> Legt die maximale Anzahl der aufbewahrten Verlaufsprotokolldateien fest. Der Bereich liegt zwischen 1 und 30.
-resetLogConfiguration -resetLogConfiguration maxLogSize Setzt die maximale Größe der Protokolldatei auf den Standardwert von 1 MB zurück.
-resetLogConfiguration maxTraceLogSize Setzt die maximale Größe der Ablauf-Protokolldatei auf die Standardgröße von 10 MB zurück.
-resetLogConfiguration maxLogFiles Setzt die maximale Anzahl der Verlaufsprotokolldateien auf den Standardwert von 10 zurück.
-resetAllLogSettings -resetAllLogSettings Setzt alle Protokolleinstellungen auf Standardwerte zurück, einschließlich Protokollebene und Konfigurationen.
-collectLog -collectLog Erfasst und verpackt die Protokolldateien und speichert sie standardmäßig in C:\Windows\Temp\Diagnostic.

Wie wird die Protokollierungsfunktion des DEEM-Telemetrieagenten auf dem Gerät aktiviert?

  • Haben Sie den DEEM-Telemetrie-Agent v22.6.0 oder neuer, so aktivieren Sie die Protokollierung des Experience-Management mittels des tlmtool-Befehls tlmtool -setLogLevel Trace, ohne den Dienst neuzustarten.
  • Verwenden Sie frühere VMWOSQEXT-Dienste, aktivieren Sie die Protokollierung des Experience-Management durch Aktualisierung des gezeigten Registry-Eintrags.
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMWOSQEXT\ImagePath = “"C:\Program Files (x86)\Airwatch\AgentUI\Telemetry\vmwosqext.exe" --service --osq_named_pipe=vmwosqext.em --logger_min_status=0 --vmw_windows_log_verbose”
    • Starten Sie den Dienst nach der Registrierung neu. Die Protokolle werden dann in den Ordner C:\ProgramData\VMWOSQext geschrieben.
  • Aktivieren Sie für den neuesten vmwetlm-Dienst die Protokollierung, indem Sie die aufgelistete Registrierung aktualisieren, ohne den Dienst neu zu starten.
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware Endpoint Telemetry\Service\Config\Log\LogLevel="Trace"
    • Das System schreibt die Protokolle in den Ordner C:\ProgramData\VMware\vmwetlm\logs.

Installation und Fehlerbehebung auf macOS

Weitere Informationen finden Sie unter Experience Management für macOS.

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