Die Kapazität der physischen Adapter bestimmt die von Ihnen garantierte Bandbreite. Entsprechend dieser Kapazität können Sie einer Systemfunktion eine Mindestbandbreite garantieren, damit sie optimal funktionieren kann.

Beispielsweise können Sie auf einem Distributed Switch, der mit ESXi-Hosts mit 10-GbE-Netzwerkadaptern verbunden ist, eine Reservierung konfigurieren, mit der 1 GBit/s für die Verwaltung über vCenter Server, 1 GBit/s für iSCSI-Speicher, 1 GBit/s für vSphere Fault Tolerance, 1 GBit/s für vSphere vMotion-Datenverkehr und 0,5 GBit/s für Datenverkehr der virtuellen Maschinen reserviert wird. Network I/O Control teilt die angeforderte Bandbreite jedem physischen Netzwerkadapter zu. Sie können nicht mehr als 75 Prozent der Bandbreite eines physischen Netzwerkadapters reservieren, d.h. nicht mehr als 7,5 GBit/s.

Sie können weitere nicht reservierte Kapazität zurückhalten, damit der Host Bandbreite dynamisch je nach Anteilen, Grenzwerten und Verwendung zuteilen kann, und nur genügend Bandbreite für den Betrieb einer Systemfunktion reservieren.

Abbildung 1. Beispiel-Bandbreitenreservierung für Systemdatenverkehr auf einem physischen 10-GbE-Netzwerkadapter


Sie können einen Teil der Kapazität eines physischen Hostadapters für den Datenverkehr einer Systemfunktion reservieren, wie z. B. vCenter Server-Verwaltung, vSphere vMotion, iSCSI usw.