Der Cloud Monitoring Service (CMS) ist einer der zentralen Dienste, die in Horizon Cloud bereitgestellt werden. Mit dem CMS haben Sie die Möglichkeit, Kapazität, Nutzung und Systemzustand innerhalb in Ihrer gesamten Flotte von mit der Cloud verbundenen Pods zu überwachen, unabhängig von den Bereitstellungsumgebungen, in denen sich diese einzelnen Pods befinden. Ganz gleich, wo sich Ihre mit der Cloud verbundenen Pods und die VMs mit Agentenausführung befinden (ob in privaten Datencentern oder in industriellen Clouds) – der Cloud Monitoring Service ruft die Kapazitäts-, Zustands- und nutzungsbezogenen Daten von diesen Pods und VMs mit Agentenausführung ab. Der CMS zeigt diese Daten in der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole an. Die Konsole ist Ihre zentrale Oberfläche für das Arbeiten mit der Flotte an cloudverbundenen Pods Ihres Mandanten. Der CMS speist Daten in die Registerkarten der verschiedenen Dashboard-Seiten ein, damit Sie den allgemeinen Systemzustand und Drilldown in die Systemzustands-, Kapazitäts- und Nutzungsmetriken auf verschiedenen Ebenen ansehen können. Der CMS stellt außerdem die Daten für viele Berichtsansichten auf der Seite „Berichte“ der Konsole sowie innerhalb der Benutzerkarten bereit, in denen Sie Helpdesk-Vorgänge durchführen, um Ihre einzelnen Endbenutzer zu unterstützen.

Hinweis: Der CMS benötigt die Instanzen für den Horizon-Verbindungsserver und die Horizon Cloud Connector, wenn er sich in einer VMware SDDC-basierten-Umgebung befinden soll. Eine VMware SDDC-basierte Umgebung ist eine Umgebung wie vSphere, VMware Cloud on AWS oder Azure VMware Solution. Wie in den Versionshinweisen zu Horizon 7 der Version 7.13 beschrieben, können Sie jetzt die virtuellen Desktops eines Horizon-Pods verwenden, die auf HyperV Hypervisor ausgeführt werden. Solange Ihr Horizon-Pod die Anforderung erfüllt, laut der sich der Horizon-Verbindungsserver und Horizon Cloud Connector-Instanzen in einer VMware SDDC-basierten Umgebung befinden müssen, werden die CMS-Standardfunktionen, die sich auf von den virtuellen Desktops gemeldete Daten beziehen, für die virtuellen Desktops unterstützt, die sich auf allen unterstützten Drittanbieter-Hypervisoren befinden. Informationen zu den aktuell unterstützten Drittanbieter-Hypervisoren für diesen Anwendungsfall finden Sie in der Horizon-Dokumentation unter Horizon 7-Dokumentation und Horizon-Dokumentation.

Bevor Sie die Konsole für alle vom CMS bereitgestellten Sichtbarkeits-, Integritätsüberwachungs- und Helpdesk-Funktionen verwenden können, muss Ihre Mandantenumgebung mindestens Folgendes aufweisen:

  1. Einen mit der Cloud verbundenen Pod.
  2. Eine abgeschlossene Active Directory-Domänenregistrierung für mindestens eine Active Directory-Domäne, die für diesen Pod sichtbar ist.
  3. Mindestens einer Gruppe in dieser Active Directory-Domäne wurde die Superadministrator-Rolle zugewiesen.
  4. Den für Ihre Mandantenumgebung aktivierten Cloud Monitoring Service (CMS). Auf der Seite „Allgemeine Einstellungen“ der Konsole finden Sie die Schalter zum Aktivieren oder Deaktivieren des CMS für Ihre Horizon Cloud-Mandantenumgebung. Derselbe Schalter steuert die Verwendung des CMS für alle mit der Cloud verbundenen Pods in derselben Mandantenumgebung. Siehe Anpassbare allgemeine Einstellungen für Ihre Horizon Cloud-Mandantenumgebung.

    Wenn Ihr Horizon-Pod über Horizon Cloud Connector 1.8 oder höher mit der Cloud verbunden ist, wird der CMS für diesen Pod aktiviert, wenn Sie Horizon Cloud Connector mit dem Profil „Vollständige Funktion“ bereitgestellt haben oder wenn Sie die Bereitstellung mit dem Profil „Standardfunktion“ durchgeführt und den Verbindungsserver-Überwachungsdienst dann manuell aktiviert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelles Aktivieren von Horizon Cloud Services für Horizon Cloud Connector 1.8 oder höher.

Die Pod-Typen, für die Sie eine Verbindung zu Horizon Cloud herstellen können, werden unter Einführung in Horizon Cloud und Onboarding von Pods, um sie mit der Cloud zu verbinden beschrieben. Informationen zu den allgemeinen Schritten zur Realisierung hilfreicher mit der Cloud verbundener Pods, die den Cloud Monitoring Service nutzen können, finden Sie unter dem vorgeschlagenen Workflow für den gewünschten Pod-Typ:

Verwenden Sie die folgenden Themen und deren Unterthemen, um mehr über die vereinheitlichten Sichtbarkeits-, Integritätsüberwachungs- und Helpdesk-Funktionen zu erfahren, die der Cloud Monitoring Service bereitstellt.