Der Cloud Monitoring Service (CMS) ist einer der zentralen Dienste, die in Horizon Cloud bereitgestellt werden. Mit dem CMS haben Sie die Möglichkeit, Kapazität, Nutzung und Systemzustand innerhalb Ihrer gesamten Flotte von mit der Cloud verbundenen Pods zu überwachen, unabhängig von den Bereitstellungsumgebungen, in denen sich die einzelnen Pods und die von Agents betriebenen VMs befinden.

Kurze Einführung

Der Cloud Monitoring Service erhält Kapazitäts-, Zustands- und Nutzungsdaten von den Pods in der Flotte Ihres Mandanten und von den VMs, die von Agents betrieben werden.

Der CMS zeigt diese Daten in der Horizon Universal Console an. Diese Konsole ist Ihre zentrale Oberfläche für das Arbeiten mit der Flotte an cloudverbundenen Pods Ihres Mandanten.

Der CMS speist Daten in die Registerkarten der verschiedenen Dashboard-Seiten ein, damit Sie den allgemeinen Systemzustand und Drilldown in die Systemzustands-, Kapazitäts- und Nutzungsmetriken auf verschiedenen Ebenen ansehen können.

Der CMS stellt außerdem die Daten für viele Berichtsansichten auf der Seite „Berichte“ der Konsole sowie innerhalb der Benutzerkarten bereit, in denen Sie Helpdesk-Vorgänge durchführen, um Ihre einzelnen Endbenutzer zu unterstützen.

Bei Bereitstellungen, die mit der Funktion Horizon-Infrastrukturüberwachung konfiguriert sind, werden Daten von Horizon-Infrastrukturüberwachung ebenfalls an den CMS und anschließend zur Registerkarte „Infrastruktur“ der Dashboard-Seite geleitet.

Verwenden von CMS-Funktionen in der Horizon Universal Console – Anforderungen

Bevor Sie die Konsole für die vom CMS bereitgestellten Sichtbarkeits-, Integritätsüberwachungs- und Helpdesk-Funktionen verwenden können, muss Ihre Mandantenumgebung mindestens Folgendes aufweisen:

  1. Einen mit der Cloud verbundenen Pod.
  2. Eine abgeschlossene Active Directory-Domänenregistrierung für mindestens eine Active Directory-Domäne, die für diesen Pod sichtbar ist.
  3. Mindestens einer Gruppe in dieser Active Directory-Domäne wurde die Superadministrator-Rolle zugewiesen.
  4. Den für Ihre Mandantenumgebung aktivierten Cloud Monitoring Service (CMS). Auf der Seite „Allgemeine Einstellungen“ der Konsole finden Sie die Schalter zum Aktivieren oder Deaktivieren des CMS für Ihre Horizon Cloud-Mandantenumgebung. Derselbe Schalter steuert die Verwendung des CMS für alle mit der Cloud verbundenen Pods in derselben Mandantenumgebung. Siehe Anpassbare allgemeine Einstellungen für Ihre Horizon Cloud-Mandantenumgebung.

    Wenn Ihr Horizon-Pod über Horizon Cloud Connector 1.8 oder 1.9 mit der Cloud verbunden ist, wird der CMS für diesen Pod aktiviert, wenn Sie Horizon Cloud Connector mit dem Profil Vollständige Funktion bereitgestellt haben oder wenn Sie die Bereitstellung mit dem Profil Standardfunktion durchgeführt und den Connection Server Monitoring Service (CSMS) dann manuell aktiviert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelles Aktivieren von Diensten in Version 1.8 oder 1.9.

    Wenn Ihr Horizon-Pod mithilfe von Horizon Cloud Connector in einer nativen Amazon EC2-Bereitstellung mit der Cloud verbunden ist, wird der CMS nur dann für diesen Pod aktiviert, wenn Sie den Connection Server Monitoring Service (CSMS) in der Appliance manuell aktiviert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelles Aktivieren von Diensten für Horizon Cloud Connector auf nativem Amazon EC2.

Die Pod-Typen, die Sie in die Steuerungsebene integrieren können, werden unter Horizon Cloud – Einführung in den Dienst beschrieben.

Horizon-Bereitstellungen – Anforderungen

Für die Verwendung des CMS mit diesen Bereitstellungstypen gelten die folgenden Anforderungen.

  • Die Bereitstellung muss Horizon 7 7.9 oder höher ausführen.
  • Der Sicherheitsmodus für JMS-Nachrichten des Pods ist auf Erweitert festgelegt. Die CMS-Funktionen können erst verwendet werden, wenn der Modus auf Erweitert festgelegt wurde.

    Verwenden Sie die Verwaltungskonsole für den Pod, um die Einstellung für den Sicherheitsmodus zu überprüfen. Ändern Sie den Sicherheitsmodus gegebenenfalls in Erweitert, wie im Thema „Ändern des Sicherheitsmodus für JMS-Nachrichten in ERWEITERT“ unter Horizon 7-Upgrades in der VMware Horizon 7-Dokumentation beschrieben.

  • Die Horizon-Bereitstellung – Pods und Desktops – muss gemäß einer der unterstützten Horizon-Pod-Bereitstellungsarchitekturen in der Horizon-Referenzarchitektur durchgeführt werden. Beachten Sie die Horizon-Referenzarchitekturen auf der Website zur Referenzarchitektur von VMware Workspace ONE und VMware Horizon der VMware Tech Zone.

Wenn Sie über mit der Cloud verbundene Horizon-Pods verfügen, die Desktopdaten an vRealize Operations for Horizon senden, führt die Aktivierung von CMS dazu, dass die Daten stattdessen an den Cloud Monitoring Service gesendet werden. Um weiterhin vRealize Operations for Horizon zum Erfassen von Desktop-Sitzungsdaten zu verwenden, deaktivieren Sie CMS. Alternativ können Sie den Management Pack for Horizon for vRealize Operations Manager mit aktiviertem CMS verwenden.

Horizon Cloud on Microsoft Azure-Bereitstellungen – Anforderungen

Die Verfügbarkeit von CMS-Daten in der Benutzerkarte und in Berichten für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Bereitstellungen hängt davon ab, ob Sie das CMS in Ihrem Horizon Cloud-Mandanten aktiviert haben und welche Optionen Sie bei der Installation der Agent-Software auf den Desktops der Bereitstellung mit dem Horizon Agents Installer (HAI) ausgewählt haben.

  • Um Sitzungsverlaufsdaten anzuzeigen, sollten Sie CMS aktivieren und den vRealize Operations Desktop Agent in HAI installieren.
  • Wenn Sie Live-Sitzungsdaten anzeigen möchten, sollten Sie auch das Help Desk-Plug-In in HAI installieren.
Hinweis: Das RDP-Protokoll bietet im Vergleich zu den anderen Protokollen, die in Horizon Cloud unterstützt werden, einen begrenzten Satz an Metriken. Der vRealize Operations Desktop Agent gibt Daten für die Metriken zurück, die vom RDP-Protokoll bereitgestellt werden.

CMS- und historische Sitzungsdaten

Historische Sitzungsdaten beziehen sich auf Daten wie:

  • Sitzungsinformationen für abgemeldete Sitzungen in den letzten sieben Tagen.
  • Leistungstrenddaten (CPU, Arbeitsspeicher, Latenz, Festplattentrend) für aktive, im Leerlauf befindliche und getrennte Sitzungen in den letzten 15 Minuten.

Wenn Ihre CMS-Optionen so konfiguriert sind, dass keine Live-Sitzungsdaten erfasst und angezeigt werden, sehen Sie aufgeschlüsselte Informationen zu VMs und Anmeldezeiten, aber nicht:

  • Client-Informationen.
  • Informationen zur Benutzererfahrung.
  • Echtzeit-Leistungstrends.
  • Informationen zu Prozessen/Anwendungen.

Sie legen die Option für die Sitzungsdaten des CMS über die Seite Allgemeine Einstellungen der Konsole fest.

Weitere Informationen

Verwenden Sie die folgenden Themen und deren Unterthemen, um mehr über die vereinheitlichten Sichtbarkeits-, Integritätsüberwachungs- und Helpdesk-Funktionen zu erfahren, die der Cloud Monitoring Service bereitstellt.