vSphere with Tanzu ist mit mehreren Diensten von Drittanbietern kompatibel, die die vSAN Data Persistence-Plattform für ihren Bedarf an persistentem Speicher verwenden. Aktivieren Sie als vSphere-Administrator die Dienste auf vCenter Server. Wenn Sie den statusbehafteten Dienst aktivieren, registrieren Sie den Dienst bei vCenter Server mit der heruntergeladenen YAML-Datei, die den Dienst beschreibt. Installieren Sie den Dienst dann auf Supervisoren, damit Ihre DevOps-Ingenieure ihn in Kubernetes-Arbeitslasten verwenden können.

Voraussetzungen

1 Konfigurieren eines dauerhaften Speichers

Mit der vSAN Data Persistence-Plattform können statusbehaftete Dienste vSAN-Speicher in den folgenden beiden Modi verwenden:
  • vSAN Direct. Informationen zum Einrichten von vSAN Direct finden Sie unter Erstellen eines vSAN Direct-Datenspeichers.
  • Reguläres vSAN mit SNA-Speicherrichtlinie. Informationen zum Einrichten von vSAN-Speicher finden Sie unter Verwalten von VMware vSAN.

2 Herunterladen der YAML-Dienstdatei

Achten Sie beim Herunterladen der YAML-Dienstdateien aus dem von VMware verwalteten Repository darauf, dass Sie die richtige Dienstversion verwenden, die mit Ihrer Version von vSphere kompatibel ist.

Wenn Sie frühere Versionen von Partnerdiensten, MinIO und Cloudian Hyperstore installiert haben, führen Sie nach dem Upgrade Ihrer vSphere-Umgebung ein Upgrade auf kompatible Versionen durch. Die neueren Versionen der Partneroperatoren beheben bestimmte Probleme und verwenden neue Plattformfunktionen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Partnerdokumentation.
  1. Navigieren Sie im https://vmwaresaas.jfrog.io/-Repository zu einem entsprechenden Partnerordner in Artefakte > vDPP-Partner-YAML.
  2. Klicken Sie auf die URL zur Datei und laden Sie die YAML-Datei herunter.
Die Seite zeigt, wie Sie zur herunterladbaren Cloudian-YAML-Datei navigieren. Die Datei befindet sich in dem von VMware verwalteten Repository.

3 Hinzufügen des Diensts zu vCenter Server

Verwenden Sie die heruntergeladene YAML-Datei für den Partnerdienst.

Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen eines Supervisor-Dienst zu vCenter Server.

4 Installieren des Diensts auf dem Supervisor

Weitere Informationen finden Sie unter Installieren eines Supervisor-Dienst in Supervisoren.

Nachdem Sie den Dienst aktiviert haben, führt die vSAN Data Persistence-Plattform die folgenden Aktionen aus, um die erforderlichen Ressourcen für den Dienst zu erstellen:
  • Sie erstellt einen Namespace für diesen Dienst im Supervisor.
  • Erstellt Standardspeicherrichtlinien und entsprechende Speicherklassen und weist sie dem Namespace zu.

    Die Richtlinien gelten für vSAN Shared-Nothing-Architektur (SNA)- und vSAN Direct-Datenspeicher.

    Hinweis: Die vSAN Data Persistence-Plattform erstellt Speicherklassen vom Typ „vsan-direct“ und „vsan-sna“ im Namespace automatisch, nachdem der vSphere-Administrator den Dienst aktiviert hat. Nur Anwendungen, die auf dem Supervisor ausgeführt werden, können die Speicherklassen „vsan-direct“ und „vsan-sna“ verwenden. Diese Speicherklassen können nicht innerhalb eines Tanzu Kubernetes Grid-Clusters verwendet werden.

    Ab vSphere 7.0 Update 2 ist die vSAN Direct-Speicherrichtlinie funktionsbasiert. Wenn Sie Tag-basierte Richtlinien in vSphere 7.0 Update 1 erstellt haben, werden diese nach einem Upgrade auf vSphere 7.0 Update 2 oder höher automatisch in funktionsbasierte Richtlinien konvertiert.

    Wenn Sie benutzerdefinierte Speicherrichtlinien erstellen und sie dem Dienst-Namespace statt dem Standard zuweisen möchten, finden Sie weitere Informationen unter Erstellen einer vSAN Direct-Speicherrichtlinie und vSAN SNA-Speicherrichtlinie erstellen.

  • Erstellt DevOps-Rollen, einschließlich der Rollen mit Berechtigungen zum Bearbeiten und Anzeigen.

    Wenn der Dienstoperator bereitgestellt wird, werden seine benutzerdefinierten CRDs im Supervisor installiert. Benutzer mit Bearbeitungsberechtigung können Ressourcen dieser CRDs im Namespace erstellen, lesen, aktualisieren und löschen (CRUD). Benutzer mit Ansichtsberechtigung können Ressourcen dieser CRD nur anzeigen.

  • Wenn der Drittanbieter ein benutzerdefiniertes Benutzeroberflächen-Plug-In bereitgestellt hat, wird es im vSphere Client angezeigt. Der vSphere-Administrator kann das-Plug-In verwenden, um den Dienst zu verwalten.

5 Überprüfen der für den Dienst erstellten Ressourcen

Der vSphere-Administrator kann überprüfen, ob alle geeigneten Ressourcen für den Dienst erstellt wurden.

Navigieren Sie zum für den Dienst erstellten Namespace und klicken Sie auf die Registerkarte Übersicht.

Auf der Seite „Übersicht“ werden die dem Namespace zugewiesenen Speicherrichtlinien, die auf dem Namespace ausgeführten vSphere Pods usw. angezeigt.

Auf der Seite „Übersicht“ werden die dem Namespace zugewiesenen Speicherrichtlinien, die auf dem Namespace ausgeführten vSphere Pods usw. angezeigt.

6 Verwalten und Überwachen des Diensts

7 Starten der Nutzung des Diensts

Der DevOps-Ingenieur verwendet den Befehl kubectl für den Zugriff auf den Dienst-Namespace.

Wie Sie überprüfen, ob der für statusbehaftete Dienste verwendete Namespace über geeignete Speicherklassen verfügt, erfahren Sie unter Überprüfen der für statusbehaftete Dienste verfügbaren Speicherrichtlinien.

Sie können die Drittanbieter-CRDs verwenden, um Instanzen des Drittanbieteranwendungsdiensts bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Drittanbieters.