Diese Themen der Dokumentation sind unmittelbar relevant, nachdem Sie gerade die Begrüßungs-E-Mail für den VMware Horizon-Dienst erhalten haben und bereit für das Onboarding Ihres ersten Pods sind. In diesen Onboarding-Themen wird die Beziehung zwischen der Horizon Universal-Lizenz und Ihrem Horizon Cloud-Mandantenkonto erläutert. Die Lizenz berechtigt Sie, die in der Cloud gehosteten Dienste zu verwenden und die Abonnementlizenzierung mit Ihren Pods zu verwenden. In diesem Thema und den zugehörigen Unterthemen wird auch der Prozess für das erstmalige Onboarding eines Pods in Horizon Cloud erläutert. Dieses erste Onboarding ist der Schlüssel, mit dem Sie Ihre Horizon-Abonnementlizenzen nutzen, Ihre vorhandenen Horizon-Pods in VMware SDDCs in die cloudgehosteten Dienste integrieren, neue Horizon Cloud-Pods in Microsoft Azure bereitstellen und alle cloudgehosteten Dienste nutzen können, die VMware Horizon® Cloud Service™ derzeit für cloudverbundene Pods bereitstellt.

Sie können einen vorhandenen Horizon-Pod in einem VMware SDDC für zwei primäre Anwendungsfälle in die Cloud integrieren: um eine Abonnementlizenz für den betreffenden Pod zu aktivieren und um Ihre Verwendung jener cloudgehosteter Dienste zu aktivieren, die Horizon Cloud für diesen Pod-Typ bereitstellt. Sie können einen Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure mithilfe von Horizon Universal Console integrieren, um diesen Pod-Typ in Ihrem Microsoft Azure Cloud-Abonnement bereitzustellen.

Tipp: Wenn Sie bereits mindestens einen mit der Cloud verbundenen Pod haben, verwenden Sie anstelle dieser Themen zum Onboarding die begleitenden verwaltungsbezogenen Themen mit Informationen zum Onboarding weiterer Pods nach dem ersten Pod.

Beziehung zwischen dem Onboarding Ihres ersten Pods mit der Horizon Universal-Lizenz, dem My VMware-Konto oder der VMware Cloud Services-Organisation, die mit dieser Lizenz verknüpft ist, Ihrem Horizon Cloud-Mandanten und der Begrüßungs-E-Mail

Zurzeit kann der Zugriff einer Person auf diesen Dienst auf verschiedenen Wegen eingerichtet werden: Das My VMware-Konto einer Person kann für die Verwendung des Dienstes registriert werden. Eine Person gehört einer Organisation in VMware Cloud services an, in der der Zugriff auf den Dienst gewährt wird. Oder die Person gehört zu einer Workspace ONE-Umgebung, die in Horizon Cloud integriert ist. VMware Cloud services verwendet die Begriffe „Cloud Service-Konten“ und „VMware-IDs“ (siehe So melden Sie sich für VMware Cloud Services an).

Hinweis: VMware Cloud services wird auch als VMware Cloud Services Engagement Platform bezeichnet. Diese beiden Namen werden in der Horizon Cloud-Dokumentation und in der Horizon Universal Console möglicherweise synonym verwendet.

Diese Elemente sind allgemein wie folgt verbunden:

  1. Sie erwerben Ihre Abonnementlizenz entweder über den Vertrieb von VMware oder über Ihren Partner. Derzeit ist die Horizon-Universallizenz die Lizenz, die Sie erhalten können. Die Lizenz wird mit dem spezifischen My VMware-Konto oder VMware Cloud services-Konto verknüpft, das in der Lizenzanforderung verwendet wird.
  2. VMware richtet das neue Horizon Cloud-Mandantenkonto ein, ordnet es demselben Konto oder der VMware Cloud services-Organisation oder der Workspace ONE-Umgebung zu, mit dem auch die Horizon-Universallizenz verknüpft ist und gibt eine Instanz der regionalen Horizon Cloud-Steuerungsebene für das Mandantenkonto an. Die Informationen in der Lizenzanforderung werden verwendet, um festzustellen, welche Instanz der regionalen Steuerungsebene für das Mandantenkonto geeignet ist. Diese Instanzen der regionalen Steuerungsebene stehen in Zusammenhang mit den Datencentern, die die Cloud-Steuerungsebene hosten. Dies wird im Dokument der Dienstbeschreibung auf der Seite der Horizon Cloud Service-Beschreibung und der Vereinbarung zum Servicelevel beschrieben.
  3. VMware sendet die Begrüßungs-E-Mail für den VMware Horizon-Dienst an die E-Mail-Adresse, die bei der Bestellung oder der Testanforderung angegeben wurde. Ein Beispiel für diese Begrüßungs-E-Mail finden Sie im folgenden Screenshot. Unter anderem werden in der E-Mail das Konto und die Region angegeben, die mit dem Mandantenkonto verknüpft sind. Die angegebene Region wird als eine der folgenden Zeichenfolgen angezeigt: USA, Europe, Australia, USA-2, Europe-2 und Australia-2.
    Hinweis: Am 9. Juni 2020 wurde die Begrüßungs-E-Mail im Hinblick auf standardisierte regionale Namen aktualisiert. Wenn Sie Ihre E-Mail vor diesem Datum erhalten haben, könnte Ihre E-Mail eine der folgenden vom System generierten Zeichenfolgen enthalten: USA, EU_CENTRAL_1, AP_SOUTHEAST_2, PROD1_NORTHCENTRALUS2_CP1, PROD1_NORTHEUROPE_CP1 und PROD1_AUSTRALIAEAST_CP1.

    Screenshot-Beispiel für den oberen Teil der Begrüßungs-E-Mail.
  4. Nachdem Sie die E-Mail erhalten haben, lesen Sie die darin enthaltenen Informationen und benutzen Sie die Links im Abschnitt „Erste Schritte“, um zu den wichtigsten Punkten zu gelangen. Über diese URLs gelangen Sie in das Portal der Mandantenumgebung (kurz Horizon Universal Console oder Konsole), in der Sie die Horizon Cloud Connector-Software herunterladen können und die Onlinedokumentation finden.
Wichtig: Nach dem ersten Erhalt der E-Mail empfiehlt es sich, sich beim Portal der Mandantenumgebung anzumelden und weitere Personen hinzuzufügen, denen Sie die Möglichkeit zum Onboarding von Pods und zum Verwalten der integrierten Pods geben möchten. Wenn Sie diese Personen noch vor dem Onboarding des ersten Pods hinzufügen, vermeiden Sie Verzögerungen, die einen rechtzeitigen Zugriff auf Ihr Mandantenkonten verhindern. So kann z. B. eine Verzögerung auftreten, wenn die ursprüngliche Person nicht mehr in Ihrem Unternehmen verfügbar ist und niemand in Ihrem Team die Daten für die Anmeldung kennt. Der Zugriff auf Ihr Mandantenkonto ist für das Onboarding von Pods und die Durchführung zugehöriger Workflows erforderlich, z. B. für das Neukonfigurieren des Horizon Cloud Connector. Wenn der Zugriff auf Ihr Mandantenkonto unterbrochen wird, weil die Hauptperson Ihre Organisation verlässt, müssen Sie eine Support-Anfrage bei VMware anlegen, um das dem Mandantenkonto zugeordnete My VMware-Konto aktualisieren zu lassen. Die Anmeldung beim Onboarding- und Verwaltungsportal könnte sich hierdurch verzögern.

Die Schritte zum Hinzufügen weiterer Personen, die Zugriff auf die Mandantenumgebung erhalten, finden Sie unter Hinzufügen von Administratoren zur Anmeldung bei Ihrer Horizon Cloud-Mandantenumgebung.

Besorgen der Lizenz

Als Erstes müssen Sie sich die Lizenz besorgen, denn das ist der Moment, in dem VMware Ihr Horizon Cloud-Mandantenkonto und die Mandantenumgebung erstellt.

Ihr neues Horizon Cloud-Mandantenkonto in der Cloud-Steuerungsebene

Ihr Horizon Cloud-Mandantenkonto ist wichtig für Sie, selbst wenn Sie es ausschließlich zur Verwendung einer Abonnementlizenz mit Ihren vorhandenen Horizon-Pods verwenden und Sie nicht vorhaben, cloudgehostete Dienste mit Ihren Pods zu verwenden. Dasselbe Mandantenkonto wird für beides verwendet; darum ist es so wichtig für Sie:

  • Anmeldung beim Onboarding- und Verwaltungsportal von Horizon Cloud Connector. Das Horizon Cloud Connector-Portal dient zum Onboarding eines Horizon-Pods in der Cloud, um die Abonnementlizenz zu verwenden, sowie zum Aktivieren cloudgehosteter Dienste. Nachdem Sie das erste Onboarding des Horizon-Pods abgeschlossen haben, können Sie sich jederzeit beim Horizon Cloud Connector-Portal anmelden, um die Funktionen des Konnektors selbst zu verwalten.
  • Anmeldung beim cloudbasierten Horizon Cloud-Mandantenumgebungsportal, kurz Horizon Universal Console oder Konsole. Die Verwaltungskonsole wird zum Hinzufügen weiterer Administratoren verwendet, sodass diese neben dem anfänglichen Konto, mit dem die Lizenz und der Zugriff verknüpft ist, auch das Horizon Cloud Connector-Onboarding- und Konfigurationsportal verwenden können. Diese Konsole wird auch für den Zugriff auf die cloudgehosteten Dienste verwendet, wie z. B. das Überwachungs-Dashboard des Cloud Monitoring Service und die Berichte und den Pod-Bereitstellungsassistenten für die Bereitstellung in Microsoft Azure.
Die Beziehung zwischen dem Mandantenkonto und dem mit der Lizenz verknüpften My VMware-Konto oder VMware Cloud services-Konto

Für den ersten Bezug der Horizon Universal-Lizenz muss eines dieser Konten verwendet werden. Das anfängliche Konto wird mit dem neu erstellten Horizon Cloud-Mandantenkonto und der -Mandantenumgebung registriert und für die Authentifizierung bei den Portalen der Horizon Cloud-Mandantenumgebung verwendet. Beim Erstellen des Mandantenkontos wird die Begrüßungs-E-Mail für den VMware Horizon-Dienst an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet, die für das My VMware-Konto oder das VMware Cloud services-Konto konfiguriert wurde. Der folgende Screenshot ist ein Beispiel für die Begrüßungs-E-Mail. Sie oder jemand in Ihrer Organisation müssen in der Lage sein, die Begrüßungs-E-Mail von dem E-Mail-Konto zu erhalten, das mit dem zum Erwerb der Abonnementlizenz verwendeten anfänglichen Konto verknüpft ist, damit Sie über die Links in der E-Mail die Downloads für den Horizon Cloud Connector aufrufen, die Verwaltungskonsole öffnen usw.

Der folgende Screenshot veranschaulicht ein Beispiel für die Begrüßungs-E-Mail. Die Bezüge zu einem My VMware-Konto sind darin hervorgehoben.


Screenshot mit einem Beispiel für die Begrüßungs-E-Mail. Die Pfeile verweisen auf die My VMware-Kontoinformationen.
Ihre neue Horizon Cloud-Mandantenumgebung und ihr Portal

Sobald Sie die Begrüßungs-E-Mail von VMware erhalten, kann sich das in der E-Mail angegebene Konto bei der neu erstellten Horizon Cloud-Mandantenumgebung anmelden, selbst wenn Sie über keine mit der Cloud verbundenen Pods verfügen. An diesem anfänglichen Punkt bietet die Verwaltungskonsole jedoch Zugriff auf einen einzelnen Einstiegsbildschirm und auf einen kleinen Teil cloudgehosteter Workflowaktionen innerhalb dieses Bildschirms.

Der folgende Screenshot zeigt die Konsole zu dem Zeitpunkt, zu dem Ihr Mandantenkonto zum ersten Mal erstellt wird. In der folgenden Liste werden die wichtigsten Aktionen beschrieben, die Sie auf diesem Bildschirm ausführen können, bevor Sie Ihren ersten Pod integrieren.


Screenshot der anfänglichen Seite „Erste Schritte“, bevor Pods mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung verbunden werden.

Tipp: Klicken Sie in diesem Bildschirm auf die Leiste Allgemeine Einrichtung, um zwei der im Folgenden aufgeführten wichtigen Aktionen anzuzeigen.

Wenn Ihr Horizon Cloud-Mandantendatensatz mit der Option zum Onboarding auf VMware Cloud Services Engagement Platform konfiguriert wurde und der Mandant noch keiner Organisation in VMware Cloud services zugeordnet ist, wird oben im Fenster ein blaues Banner angezeigt, über das Sie den Onboarding-Vorgang starten können. Der folgende Screenshot zeigt, was angezeigt wird, wenn Ihr Mandantendatensatz diese Bedingungen erfüllt.


Blaues Banner für das Onboarding in VMware Cloud Services mit Aktivierungsschaltfläche.

Informationen zu diesem Vorgang finden Sie im Beitrag zum Onboarding Ihres Horizon Cloud-Mandanten in VMware Cloud Services. Wenn Sie aus Ihrer Workspace ONE-Umgebung auf dieses Portal zugreifen, indem Sie auf die Horizon Cloud-Kachel klicken, wird kein blaues Banner angezeigt. Wenn Ihr Mandantendatensatz nicht mit der Option für das Onboarding in VMware Cloud Services Engagement Platform konfiguriert ist, wird dieses blaue Banner nicht angezeigt.

  • Klicken Sie in der Zeile VMware SDDC auf Hinzufügen, um zu erfahren, wie Sie den Horizon Cloud Connector herunterladen können, um einen Horizon-Pod in VMware SDDC mit Ihrem Cloud-Mandanten zu verbinden. Ein Horizon-Pod in VMware SDDC ist der Pod-Typ, der auf Horizon Connection Server-Softwarekomponenten basiert. Solche Pods befinden sich in Ihrem von VMware unterstützten SDDC, unabhängig davon, ob es sich um eine lokale vSphere-Infrastruktur oder um eine cloudbasierte VMware SDDC-Umgebung handelt.
    Hinweis: Nachdem Sie in dieser Zeile auf Hinzufügen geklickt haben, stellen Sie sicher, dass Sie den Links zum Herunterladen folgen, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. Diese Schritte sind unter Allgemeiner Workflow für das Onboarding eines Horizon-Pods beschrieben. Diese Schritte bieten zu diesem Zeitpunkt die einfachste Erfahrung, da Sie Links zu Informationen zu Voraussetzungen, DNS- und Portanforderungen sowie die genaue Abfolge der zu befolgenden Schritte enthalten.

    Screenshot mit einer Darstellung der VMware SDDC-Zeile in der Ansicht „Erste Schritte“ des Mandantenportals
  • Starten Sie in der Zeile Microsoft Azure den automatisierten Assistenten für die Bereitstellung eines Pods in Ihrem Abonnement in Microsoft Azure. Solche Pods basieren auf der VMware Horizon Cloud-Pod-Manager-Technologie.
    Wichtig: Verwenden Sie diese Zeile nicht, wenn Sie einen Pod verbinden möchten, der sich in Azure VMware Solution (AVS) befindet. In diesem Szenario müssen Sie die Schritte unter Allgemeiner Workflow für das Onboarding eines Horizon-Pods befolgen.

    Screenshot mit einer Darstellung der Microsoft Azure-Zeile in der Ansicht „Erste Schritte“ des Mandantenportals.
  • Fügen Sie im Bereich „Allgemeine Einrichtung“ den ersten Satz mit Administratoren hinzu, denen Sie die Möglichkeit geben möchten, sich beim Onboarding- und Konfigurationsportal von Horizon Cloud Connector und bei Horizon Universal Console (dem Portal für Ihre Mandantenumgebung) anzumelden. Das für die Einrichtung des Mandanten verwendete My VMware-Konto wird dort standardmäßig automatisch eingetragen. Dies führt dazu, dass diese Zeile mit einem grünen Häkchen markiert ist. Dies liegt jedoch nur daran, dass dem Mandantenkonto beim Erstellen der Mandantenumgebung immer ein anfängliches My VMware-Konto zugeordnet ist.
    Tipp: Damit Ihr Zugriff auf Ihre Mandantenumgebung und das Horizon Cloud Connector-Onboarding- und Konfigurationsportal nicht gesperrt wird, falls der Zugriff über das anfängliche My VMware-Konto aus irgendeinem Grund inaktiv wird (z. B. weil jemand Ihre Firma oder Organisation verlässt), ist es sinnvoll, Ihren ersten Satz mit Administratoren hinzuzufügen, sobald Sie die Begrüßungs-E-Mail für den Horizon-Dienst erhalten, noch bevor Sie den ersten Pod integrieren.

    Zeile „My VMware-Konten“ auf dem Bildschirm „Erste Schritte“ im Mandantenportal.
  • Überprüfen Sie im Abschnitt „Allgemeine Einrichtung“ die gewünschten Einstellungen für den Cloud Monitoring Service (CMS). Der CMS ist standardmäßig aktiviert. Daher ist diese Zeile mit einem grünen Häkchen gekennzeichnet. An dieser Stelle können Sie festlegen, dass diese Funktion auch vor dem Onboarding der Pods deaktiviert werden soll.
    Zeile „Cloud Monitoring Service“ auf dem Bildschirm „Erste Schritte“ im Mandantenportal
Tipp: Damit Sie zusätzlich zu den vier oben genannten auf weitere Aktionen und Workflows in dem betreffenden Portal zugreifen können, benötigen Sie einen integrierten Pod. Dieser Pod muss aktiviert und online sein und mit der Cloud-Verwaltungsebene kommunizieren. Außerdem muss für ihn eine Active Directory-Domäne in Ihrer Mandantenumgebung registriert sein. Die Konsole blockiert den Zugriff auf andere Verwaltungsaktionen, bis der Workflow für die Active Directory-Domänenregistrierung abgeschlossen ist. Informationen zu diesem Workflow finden Sie unter Durchführen der ersten Active Directory-Domänenregistrierung in der Horizon Cloud-Umgebung.

Checklisten für Onboarding-Anforderungen

Wenn das Onboarding Ihres ersten Pods dazu dienen soll, Ihre Horizon-Abonnementlizenz mit einem in einem VMware SDDC bereitgestellten Horizon-Pod zu nutzen, bevor Sie die in dieser Dokumentation zum Onboarding beschriebenen Schritte beginnen, sollten Sie zuerst das Thema VMware Horizon-Pods mit Horizon Cloud – Checkliste der Anforderungen – Aktualisiert für die Verbindung von Pods ab der Dienstversion vom August 2021 lesen. Darin werden verschiedene Voraussetzungen beschrieben, die für die erfolgreiche Verbindung eines Horizon-Pods mit Horizon Cloud erforderlich sind. Nachdem dieser Pod mit einer Cloud verbunden wurde, wird die Horizon-Abonnementlizenz aus der Cloud auf den Pod verschoben. Sie können dann die cloudgehosteten Dienste für den Pod direkt in der Verwaltungskonsole selbst aktivieren.

Wenn Sie es sich beim ersten Pod-Onboarding um einen Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure handelt, sollten Sie zuerst das Thema VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure-Checkliste der Anforderungen für neue Pod-Bereitstellungen – Aktualisiert für ab der Dienstversion vom August 2021 bereitgestellte Pods lesen, bevor Sie mit den in dieser Dokumentation zum Onboarding beschriebenen Schritten beginnen. Unter diesem Thema werden diverse Voraussetzungen beschrieben, die erfüllt sein müssen, damit die automatisierte Pod-Bereitstellung dieses Pod-Typs gelingt.

Revisionsverlauf für diese Onboarding-Themen

Diese Themengruppe der Dokumentation wird mit jeder Produktversion oder bei Bedarf aktualisiert. Informationen zu den wichtigsten Änderungen, die bislang vorgenommen wurden, finden Sie unter Revisionsverlauf – Änderungsprotokoll.

Zielgruppe

Die Dokumentinformationen sind für erfahrene Administratoren von Datencentern bestimmt, die Kenntnisse in den folgenden Bereichen haben.

  • VMware Horizon und VMware Horizon Connection Server
  • VMware Horizon Cloud Connector
  • VMware Unified Access Gateway™
  • VMware Workspace ONE® Access™
  • Virtualisierungstechnologie
  • Netzwerk
  • VMware Cloud™ on AWS (VMware Cloud)
  • VMware Horizon on VMware Cloud™ on AWS
  • VMware-Lösung in Azure (AVS)
  • Microsoft Azure

Horizon Cloud Community

Verwenden Sie die folgenden Communitys, um Fragen zu stellen, Antworten auf Fragen, die von anderen Benutzern gestellt wurden, zu erkunden und auf Links zu hilfreichen Informationen zuzugreifen.

VMware-Support kontaktieren

Wenden Sie sich an den VMware-Support, wenn Sie Hilfe zu Ihrer Horizon Cloud-Umgebung benötigen.

  • Sie können über Ihr My VMware®-Konto oder per Telefon eine Support-Anfrage an den VMware-Support übermitteln.
  • Im Dokument KB 2144012 Kundendienstrichtlinien finden Sie Einzelheiten zum Support basierend auf dem aufgetretenen Problem.
  • Wenn Sie in der Konsole auf Horizon Cloud on Microsoft Azure klicken: Diese Abbildung zeigt das runde Hilfesymbol, das Sie in der Konsole verwenden können. > Support klicken, wird der Link zum diesem KB-Artikel 2144012 ebenfalls angezeigt.

Ausgewählte Terminologie im Zusammenhang mit Pods, die in diesem Bereitstellungshandbuch verwendet wird

In den Dokumentationsthemen zu Horizon Cloud begegnen Ihnen die folgenden Sätze. Diese Sätze weisen die angegebenen Bedeutungen wie folgt auf.

Horizon-Pod in VMware SDDC
Ein Pod, der basierend auf VMware Horizon-Produktsoftware erstellt wurde und die Horizon Connection Server-Softwarekomponenten enthält. Die Horizon Connection Server-Komponenten werden in einer unterstützten Form eines VMware SDDC (Software-Defined Data Center) ausgeführt, die VMware für die Verwendung mit diesen Pods unterstützt. Einige Beispiele für solche VMware SDDCs sind unter anderem eine lokale vSphere-Umgebung, VMware Cloud on AWS oder Azure VMware.
Horizon-Pod in Microsoft Azure, Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure, Horizon Cloud-Pod
Ein Pod, der mit dem Assistenten für die Bereitstellung von Horizon Cloud-Pods erstellt wird, der einen Pod-Manager-basierten Pod in Ihrem Microsoft Azure-Abonnement bereitstellt. Dieser Pod-Typ basiert auf der Pod-Manager-Technologie von VMware Horizon Cloud und wird nur für die Ausführung in Microsoft Azure unterstützt.
Hinweis: Ein Horizon-Pod in Microsoft Azure ist eine eigenständige Einheit und von einem Horizon-Pod in Azure VMware Solution (AVS) unabhängig. Diese beiden basieren auf vollständig unterschiedlichen Technologien – einer auf Horizon Connection Server-Technologie und der andere auf der Pod-Manager-basierten Technologie von Horizon Cloud.
Verbindungs-Broker

Ein Verbindungs-Broker ist für die Verbindung der Clients der Endbenutzer mit einer virtuellen Desktop-VM oder einer Farm-VM zuständig, um eine verbundene Sitzung zwischen den einzelnen Endbenutzer-Clients und dem in dieser VM laufenden Agent einzurichten. Der Begriff Broker wird verwendet, weil dieser in der englischen Sprache als jemand definiert ist, der eine Transaktion aushandelt.

In Anwendungsfällen für die Desktop-Virtualisierungssoftware empfängt der Verbindungs-Broker die Anforderung des Endbenutzer-Clients, um eine Verbindung mit einer virtuellen Desktop-VM oder Farm-VM herzustellen. Der Verbindungs-Broker leitet die Anforderung dann entsprechend weiter und handelt eine verbundene Sitzung zwischen dem Agent, der auf einer der VMs ausgeführt wird, und diesem Endbenutzer-Client aus. Beim Aushandeln wird berücksichtigt, für welche Typen der vom Pod bereitgestellten Ressourcen der Endbenutzer Berechtigungen zum Herstellen von Verbindungen besitzt.

Auf der Horizon Cloud-Steuerungsebene stehen zwei verschiedene Verbindungs-Broker-Technologien zur Verfügung: Universal Broker und Einzel-Pod-Broker (nur für Horizon Cloud-Pods in Microsoft Azure verfügbar). Bei Universal Broker handelt es sich um einen cloudbasierten Dienst mit mehreren Mandanten, der die Vermittlung von Ressourcen ermöglicht, die mehrere Pods umfassen, und Vermittlungsentscheidungen basierend auf den geografischen Standorten von Benutzern und Pods trifft. Der Einzel-Pod-Broker ermöglicht die Vermittlung von Ressourcen aus einem Horizon Cloud-Einzel-Pod in Microsoft Azure.

Der Horizon Connection Server innerhalb eines Horizon-Pods in VMware SDDC oder die Pod-Manager-VM innerhalb eines Horizon Cloud-Pods in Microsoft Azure vereinfacht die Weiterleitung des Endbenutzerclients an eine Ressource im Pod, der der Verbindungsanforderung des Clients entspricht. (Beachten Sie, dass bei einem Horizon-Pod in Azure VMware Solution der Horizon Connection Server und nicht der Pod-Manager vorhanden ist.)

Über die Screenshots

Für die Screenshots gilt in der Regel Folgendes:

  • Sie zeigen nur den Teil der gesamten Benutzeroberfläche an, der dem Text entspricht, bei dem der Screenshot erscheint, und nicht unbedingt die vollständige Benutzeroberfläche.
  • Sie machen gegebenenfalls verschiedene Bereiche undeutlich, um die Anonymität der Daten zu gewährleisten.
  • Im PDF-Format wird die Größe von Screenshot-Bildern mit einer Breite von mehr als 6 Zoll (15 cm) automatisch angepasst. Dies kann dazu führen, dass solche Bilder im PDF-Format unscharf wirken. Auf den entsprechenden Seiten im HTML-Format können Sie auf diese breiten Screenshot-Bilder klicken, um sie in voller Größe anzuzeigen.
Hinweis: Einige Screenshots wurden mit einer höheren Auflösung aufgenommen als andere und können körnig aussehen, wenn die PDF-Datei mit 100 % angezeigt wird. Wenn Sie die Anzeige allerdings auf 200 % vergrößern, werden diese Bilder deutlicher und besser lesbar.

VMware Technical Publications – Glossar

VMware Technical Publications enthält ein Glossar mit Begriffen, die Ihnen möglicherweise unbekannt sind. Definitionen von Begriffen, die in der technischen Dokumentation von VMware verwendet werden, finden Sie unter http://www.vmware.com/support/pubs.