Damit Sie während Ihrer gesamten Reise mit Horizon Cloud den bestmöglichen Erfolg haben, beachten Sie die folgenden bekannten Einschränkungen.

Für alle Bereitstellungstypen geltende Einschränkungen

  • Die webbasierte Verwaltungskonsole wird im Apple Safari-Browser nicht unterstützt. Einige Funktionen der Benutzeroberfläche funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß. In einem Mac OS-Betriebssystem können Sie anstelle von Apple Safari die Browser Chrome oder Firefox verwenden.
  • Für alle Ihrem Horizon Cloud-Kundenkonto zugewiesenen und mit Horizon Cloud verbundenen Pods muss eine Sichtverbindung für denselben Satz an Active Directory-Domänen bestehen. Neben der Sichtverbindung ist auch eine unidirektionale oder bidirektionale Vertrauensstellung erforderlich.

Für Microsoft Azure-Bereitstellungen geltende Einschränkungen

  • Aufgrund von Einschränkungen bei der Art und Weise, wie Microsoft Azure VNets gleichzeitige Vorgänge zum Erstellen und Löschen von Subnetzen handhaben, kann die parallele Ausführung von Pod-bezogenen Vorgängen, die eine gleichzeitige Änderung desselben VNets erfordern, dazu führen, dass diese Vorgänge nicht abgeschlossen werden können. Um dieses Problem zu umgehen, vermeiden Sie es, Pod-Bereitstellungen, Pod-Löschungen oder Pod-Bearbeitungen auszuführen, die Subnetze gleichzeitig betreffen, wenn diese Pods dasselbe VNet verwenden. Hier einige Beispiele für parallele Pod-bezogene Vorgänge, die eine VNet-Änderung beinhalten, bei denen es zu gleichzeitigen Subnetz-Aktionen im VNet kommen kann, die zu Fehlern bei der Ausführung der Vorgänge führen können:
    • Wenn Sie Ihre Subnetze nicht frühzeitig erstellen und den Pod-Bereitsteller die Subnetze unter Verwendung von CIDRs erstellen lassen, während Sie gleichzeitig eine Erstellung von zwei Pods im selben VNet einleiten. Die Subnetze werden dem VNet für beide Pod-Erstellungen gleichzeitig hinzugefügt.
    • Wenn ein Pod gerade bereitgestellt wird und Sie die Löschung eines anderen Pods im selben VNet einleiten. Die Subnetze für den gerade bereitgestellten Pod werden dem VNet zur gleichen Zeit hinzugefügt, wie die Subnetze des anderen Pods aus demselben VNet gelöscht werden.
    • Wenn Sie einen Pod bearbeiten, um eine externe Gateway-Konfiguration im VNet des Pods unter Verwendung von CIDR-Blöcken hinzuzufügen, während ein anderer Pod gelöscht wird. Die Subnetze für die Gateway-Konfiguration werden dem VNet zur gleichen Zeit hinzugefügt, wie die Subnetze des anderen Pods aus dem VNet gelöscht werden.
  • Die Festplattenverschlüsselungsfunktion für Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen wird derzeit nicht für Pods in Microsoft Azure Government-Clouds unterstützt.
  • Zurzeit wir eine Erweiterung der Größe der Subnetze nach der Bereitstellung des Pods nicht unterstützt. Bevor Sie einen Pod bereitstellen, müssen Sie sicherstellen, dass die Adressbereiche für die Subnetze, die Sie im Bereitstellungsassistenten angeben, groß genug sind, um Ihre erwartete Nutzung zu unterstützen. Hinweis:
    Hinweis: Zur Umgehung dieser Einschränkung ermöglicht eine neue Funktion, die für Pods der Manifestversion 2298.0 und höher verfügbar ist, das Hinzufügen von Mandanten-Subnetzen, die nach der Bereitstellung des Pods für Farm- und VDI-Desktop-Zuweisungen verwendet werden können. Diese Funktion bietet Flexibilität beim Hinzufügen von Mandanten-Subnetzen, die sich im gleichen VNet des Pods oder in einem Peer-VNet befinden und die von Ihren Farm- und Desktop-VMs nach der Bereitstellung des Pods verwendet werden können. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch.
  • Die Verwendung der folgenden Horizon Agent-Funktionen wird in dieser Version nicht unterstützt: VMware Logon Monitor-Dienst. Der VMware Logon Monitor-Dienst ist standardmäßig in allen mit dem Horizon Agents Installer durchgeführten Installationen deaktiviert.
  • Während der Aktualisierung eines Pods auf den aktuellen Softwarestand werden Endbenutzer mit Sitzungen, die mit dem Knoten, der gerade aktualisiert wird, verbunden sind, von den aktiven Sitzungen getrennt. Dabei gehen keine Daten verloren, außer wenn in den Einstellungen der RDSH-Farm oder VDI-Desktop-Zuweisung, die die Sitzungen bereitstellt, für Getrennte Sitzungen abmelden die Option Sofort festgelegt ist. Für solche Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen werden die getrennten Sitzungen ebenfalls sofort abgemeldet. In diesem Fall geht die aktuelle Arbeit der Benutzer verloren. Nach Abschluss der Aktualisierung können diese Benutzer keine neue Verbindung herstellen. Der Pod-Aktualisierungsvorgang dauert in der Regel weniger als eine halbe Stunde. Einige Pod-Aktualisierungen können jedoch länger ausfallen.
  • Mehrere Pods können nicht denselben vollqualifizierten Domänennamen gemeinsam nutzen, der in ihren Unified Access Gateway Konfigurationen festgelegt ist. Jeder Pod, der mit Unified Access Gateway-Instanzen konfiguriert ist, benötigt einen eigenen eindeutigen vollqualifizierten Domänennamen (FQDN). Der FQDN darf keine Unterstriche enthalten. Ab der Dienstversion vom Juli 2020 muss für die Bereitstellung eines brandneuen Pods mit dem Manifest der Version 2298.0 oder höher der gleiche FQDN sowohl in der externen als auch in der internen Unified Access Gateway-Konfiguration auf diesem Pod verwendet werden. Da beide Gateways den gleichen FQDN haben, konfigurieren Sie ein aufgeteiltes DNS (Split Domain Name System), um die Gateway-Adresse entweder zum externen Gateway oder zum internen Gateway aufzulösen, je nach dem Ursprungsnetzwerk der DNS-Abfrage des Endbenutzer-Clients. Dann kann der FQDN im Endbenutzer-Client zur Weiterleitung an das externe Gateway verwendet werden, wenn sich der Client im Internet befindet, und zur Weiterleitung an das interne Gateway, wenn sich der Client in Ihrem internen Netzwerk befindet.
  • Ihre authentifizierte (angemeldete) Sitzung in der webbasierten Verwaltungskonsole läuft ab, sobald die in der Konsole auf der Seite „Allgemeine Einstellungen“ konfigurierte Zeit erreicht ist. Die Standardeinstellung beträgt 30 Minuten. Wenn Sie über mindestens einen mit der Cloud verbundenen Pod verfügen, können Sie die Standardeinstellung auf einen Wert zwischen 30 Minuten und 180 Minuten ändern. In den meisten Fällen werden Sie bei Ablauf der konfigurierten Zeit automatisch vom System explizit abgemeldet und es wird eine Meldung mit dem Hinweis angezeigt, dass Sie sich erneut anmelden müssen. Manchmal beendet das System jedoch Ihre authentifizierte Sitzung und meldet Sie nicht explizit ab. In diesem Fall werden bei der Durchführung bestimmter Aufgaben in der Konsole möglicherweise Fehlermeldungen angezeigt, die den aktuellen Status nicht korrekt wiedergeben. Beispielsweise kann angegeben werden, dass der Assistent zur Knotenbereitstellung Ihre Abonnementeinträge nicht validieren kann, Werte in Dropdown-Listen werden nicht angezeigt, oder auf der Farmseite weist eine Meldung darauf hin, dass kein Knoten zum Erstellen einer Farm verfügbar ist, und Fehlermeldungen geben an, dass keine Dienstsitzungen vom Typ „Identitätsknoten“ bereitgestellt wurden. Wenn ein solches Verhalten auftritt und Sie die Konsole bereits 30 Minuten oder länger verwenden, melden Sie sich manuell ab und wieder an.
  • Die USB-Umleitungsfunktion wird nicht unterstützt, wenn Sie den VMware Horizon Client für Android zum Zugriff auf virtuelle Desktops und Remoteanwendungen verwenden, die von Ihrer Horizon Cloud-Umgebung bereitgestellt werden.
  • Für GPU-fähige Golden Images, die auf Server-Betriebssystemen basieren, werden die Microsoft Windows Server-Versionen 2016 und 2019 empfohlen, damit die Anzahl Endbenutzersitzungen nicht begrenzt werden muss. Aufgrund einer NVIDIA-Treibereinschränkung unter Windows Server 2012 R2 liegt die maximale Anzahl an Sitzungen für jeden RDS-Desktop-Server bei 20.
  • Die NSX Cloud-Funktionen in dieser Version werden für Microsoft Windows Server 2019 nicht unterstützt.
  • Wenn Sie ein Image mit Microsoft Windows 10 1709 (RS3) haben und es auf Windows 10 1803 (RS4) oder Windows 10 1809 (RS5) aktualisieren möchten, aktualisieren Sie zuerst Windows 10 1709 auf die neueste Horizon Agent-Version 19.4, bevor Sie mit dem Upgrade des Windows-Betriebssystems beginnen.
  • Wenn Sie den automatisierten Assistenten zum Importieren von virtuellen Maschinen aus Marketplace verwenden, um ein Image mit einem Windows Server 2012-Betriebssystem zu erstellen, ist die Desktopdarstellung für das resultierende Image standardmäßig nicht aktiviert. Wenn Sie möchten, dass die Desktopdarstellung für das resultierende Image aktiviert ist, müssen Sie die Desktopdarstellung im resultierenden Image manuell aktivieren.
  • Wenn Sie einen Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure bereitstellen und True SSO bereits für zuvor bereitgestellte Pods konfiguriert haben, wird der neue Pod vom System nicht automatisch mit den Registrierungsservern gekoppelt. Sie müssen die Schritte manuell wiederholen, um das Koppelungspaket zu exportieren und in die Registrierungsserver zu importieren. Informationen zu den entsprechenden Schritten finden Sie im Thema Konfigurieren von True SSO für die Verwendung mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung und in den zugehörigen Unterthemen.
  • Bei einer URL-Umleitungsanpassung wird die Groß- und Kleinschreibung von URL-Mustern berücksichtigt, wenn sie vom Horizon Client abgefangen werden. Beispielsweise wird keine URL-Umleitung für URL-Muster wie *GOOGLE.com und *Google.com ausgeführt, obwohl z. B. das Muster *google.com umgeleitet wird. Für Endbenutzer wird keine Umleitung ausgeführt, wenn das angegebene Muster nicht der tatsächlichen in den Ziel-Dateisystemen verwendeten Groß- und Kleinschreibung entspricht.
  • Das System ruft die Daten für die Berichte zu Nutzung, Parallelität, Sitzungsverlauf und Top-Anwendungen einmal täglich zu einer bestimmten UTC-Zeit ab. Die Daten für die Berichte zu Nutzung und Parallelität werden um 2:00 Uhr UTC abgerufen, die Daten für den Bericht zum Sitzungsverlauf um 2:10 Uhr UTC und die Daten für den Bericht zu den Top-Anwendungen um 2:30 Uhr UTC. Folglich enthalten die in der Verwaltungskonsole angezeigten Informationen möglicherweise nicht die Daten, die zwischen dem letzten Abruf und dem Zeitpunkt, zu dem Sie die Berichte in der Konsole anzeigen, erfasst wurden. Beispiel: Da die Logik Benutzer und Spitzenparallelität im Bericht zur Parallelität anhand der Daten berechnet, die für den Tag erfasst wurden, für den die Daten abgerufen werden, werden die Daten für die Benutzeraktivität vom 23. April um 2:00 Uhr UTC am 24. April (dem folgenden Tag) berechnet. Wenn dieser Zeitpunkt überschritten ist und das System die erfassten Daten abruft, werden die Daten vom 23. April im Bericht angezeigt. Wenn einer Ihrer Endbenutzer eine Sitzung am 23. April nach 2:00 Uhr UTC startet, werden die Daten für die Sitzung dieses Benutzers erst am 24. April nach 2:00 Uhr UTC im Bericht angezeigt.
  • In Workflows, die zur Erstellung von VMs führen (z. B. zur Erstellung von Farmen, Images und Zuweisungen), werden Sie daran gehindert, einen Namen für das zu erstellende Element einzugeben, der mehr als die vom System unterstützte Anzahl von Zeichen umfasst. Die Anzahl der unterstützten Zeichen für einen Elementnamen hängt vom Workflow ab.
  • In einer Microsoft Azure-Umgebung mit mehreren Pods können Sie Namen, die Sie bereits in einem Pod verwendet haben, nicht wiederverwenden, wenn Sie Elemente in einem anderen Pod erstellen. Der Grund für diese Einschränkung ist, dass Pods in einer Umgebung mit mehreren Pods dieselbe Active Directory-Domäne und dasselbe VNet nutzen. Wenn in solchen Umgebungen mit mehreren Pods Namen gemeinsam genutzt werden, kann es zu unerwartetem Verhalten kommen. Diese Einschränkung gilt für Namen von Images, Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen. Stellen Sie sicher, dass für Ihre Images, Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen eindeutige Namen verwendet werden.
  • Beachten Sie diese Regeln, wenn Sie in der Verwaltungskonsole Zeichen eingeben:
    • Verwenden Sie nur standardmäßige ASCII-Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter sowie für das Kennwort zum Herunterladen der DaaS-SSL-Bootstrap-Datei. Bei Verwendung nicht standardmäßiger ASCII-Zeichen für diese Objekte können unerwartete Ereignisse auftreten.
    • Bei der Eingabe von Namen für importierte Images, Farmen, Zuweisungen und andere Objekte zum Erstellen einer virtuellen Maschine in Microsoft Azure sind maximal zwölf Zeichen pro Name zulässig.
    • Verwenden Sie in Benutzerkennwörtern kein Komma.
    • Bei der Verwendung des Assistenten zum Importieren von VMs zum Erstellen einer Basisimage-VM aus Microsoft Azure Marketplace müssen Sie Folgendes beachten:
      • Geben Sie einen Benutzername und ein Kennwort ein, dass den Anforderungen von Microsoft Azure für VM-Admin-Benutzernamen und -Kennwörter entspricht. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Seite Häufig gestellte Fragen zu Microsoft Azure.
      • Geben Sie keinen Namen für das Image ein, der mit einem Bindestrich (-) endet.
      • Verwenden Sie für den Image-Namen keinen Unterstrich (_).
  • Wenn Sie die Konvertierung eines Desktops in ein Image einleiten, aber vor Beendigung der Aufgabe abbrechen, schlägt ein zweiter Versuch, den Desktop in ein Image zu konvertieren, möglicherweise fehl. Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Sie den Desktop ausschalten und wieder einschalten, bevor Sie versuchen, ihn ein zweites Mal in ein Image zu konvertieren.